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Montabaur

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äußerst zurückhaltend und verlassen niemals die Wege.

Wir nähern uns den Tieren nicht bis auf Sichtweite, son­dern verwenden ein gutes Fernglas.

Vogelnester und Jungtiere fassen wir unter keinen Um­ständen an, auch wenn sie noch so interessant, niedlich oder hilflos aussehen.

Es darf nicht um jeden Preis fotografiert werden. Das Wegschneiden von Ästen vor einem Vogelnest zum Bei­spiel lockt unweigerlich Räuber an.

Wir lassen alle Pflanzen stehen, seltene ebenso wie häu­fige. Das Herz in die Baumrinde bleibt ungeritzt.

Wir respektieren die Arbeit des Landwirts und des För­sters und betreten keine Schonungen und ungemähte Wiesen.

Wir nehmen allen Abfall mit nach Hause.

Vorsicht beim Umgang mit Feuer und Zigaretten: Wälder und Schilfbestände sind leicht angezündet.

Amphibien sollten wir nicht anfassen. Wenn es nötig ist, spülen wir erst die Hände, denn die Schweißrückstände verätzen die schleimige Lurchhaut.

Das Landespflanzenschutzamt Mainz informiert:

Maßnahmen gegen die Feuerbrandkrankheit

Schon mehrmals haben wir in den vergangenen Jahren über die gefährliche Feuerbrandkrankheit informiert. Bisher war der Befall auf Ziergehölze beschränkt.

In diesem Jahr und für Rheinland-Pfalz erstmals wurde Befall auch an Obstgehölzen festgestellt. Damit hat diese bakterielle Pflanzenseuche eine neue, höchst gefährliche Dimension er­reicht:

Apfel-, Birnen- und auch Quittenanlagen, für viele Obstbau- oder landwirtschaftlichen Gemischtbetriebe eine Existengrundlage, sind im Falle des Befalls von der Feuerbrandkrankheit ernsthaft gefährdet. Noch immer gibt es keine chemische Bekämpfungs­möglichkeit.

Naach den bisherigen Beobachtungen geht die Hauptgefahr von erkrankten, hochanfälligen Ziergehölzen aus. Vondiesen wieder­um spielt der großblättrige Cotoneaster (Felsenmispel), insbeson­dere Cotoneastersalicifoliusvar.floccosus (Weidenblättriger Co- toneaster) als Befallspflanze und damit als mögliche Infektions­quelle die weitaus wichtigste Rolle.

Da die Köder bis an die bebauten Ortslagen heran aus 1 lediglich mit etwas Gras oder Laub abgedeckt werdend auch unsere vierbeinigen Hausgenossen, dem

mehlgeruch folgend, den einen oder anderen Köder Die Besitzer von Hunden und Katzen werden daher aeb ^ Tiere nicht frei herumlaufen zu lassen. Zwar ist der |m | £ Haustiere unschädlich, der Erfolg der Aktion könntest» 151 gestellt werden, wenn ein T eil der Köder durch Hunde ui aufgenommen wird und so den Fuchs nicht erreicht Sofern Personen mit dem Impfstoff in Berührung komm durch Beschädigung der im Köder eingeschlossenen k sollte sicherheitshalber ein Arzt konsultiert werden.Oer fJ te allerdings - auch im Hinblick auf Kinder, die den Ködel Mund nehmen - praktisch ausgeschlossen sein, da der'! mack des Fischmehls sofort zum Ausspucken des Köders! wird. |

Außerdem hält die Impfstoffkapsel aufgrund ihrer Stabil] menschlichen Gebiß stand. ]

Bei der geplanten Impfaktion handelt es sich um einenM

der erstmals in Rheinland-Pfalz durchgeführt wird. Allen

sen die guten Erfahrungen in anderen Bundesländern^ Schweiz auf eine wirksame Bekämpfung der Tierseuchetl hoffen, womit auch und vor allem dem Menschen gedy Für Fragen zu dem geplanten Impfvorhaben steht dasvj ramt der Kreisverwaltung Montabaur unter der Telefonnl 02602/124 280 allen Interessierten zur Verfügung. ^

Vereine und Verbände berichte

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Unterwesterwalde.j Montabaur, Eichwiese 5

Mitgliederwerbung im Bereich der Verbandsgemeindtj tabaur

Der DRK-Kreisverband Unterwesterwald wird am 30.9,85| Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Montabaur eine« derwerbung durchführen. Bei den Werbern handelt essict] tive Rot-Kreuz-Helferinnen und Helfer.

Wer Mitglied im DRK wird, gehört gleichzeitig de» Flugdienst an, der bei einem medizinischen NotfallUrlan allen Ländern der Welt in die Bundesrepublik zurückholti

Trotz der starken Frostschäden des letzten Winters kann man da­von ausgehen, daß bei der genannten Pflanzenart jetzt abgestor­bene Blüten, Blätter und Zweige durch die Feuerbrandkrankheit verursacht worden sind. Großblättrige Cotoneasterarten mit der­artigen Symptomen sollten in Anbetracht der davon ausgehen­den großen Ansteckungs- und Ausbreitungsgefahr grundsätzlich gerodet werden. Wie schon mehrfach festgestellt wurde, hilft hier ein Rückschnitt bzw. Entfernen nur der äußerlich kranken Zweige nicht, da die Erregerbakterien bereits innerhalb der Leitungsbah­nen in der ganzen Pflanze verteilt sind.

Wir bitten deshalb dringend im Sinne der Dritten Verordnung zur Bekämfpung der Feuerbrandkrankheit vom 10. Mai 1973 (BGBl. I,S. 444), diejenigen Pflanzen, die die genannten Befallsmerkma­le des Feuerbrandes zeigen, zu roden und zu vernichten. Gerade die derzeit durchgeführten Pflege- und Säuberungsarbeiten in den Gärten und Grünanlagen bieten hierzu eine gute Gelegen­heit.

Amtliche Pflarizenschutzberatung erfolgt durch:

- Bezirkspflanzenschutzamt Koblenz, 5401 Emmelshausen

- Außenstelle Montabaur, Kirchstraße 45, Tel. 02602/52179)

"Schluckimpfung der Füchse - Köder werden am 28. September ausgelegt

Am 28. September werden im gesamten rechtsrheinischen Teil von Rheinland-Pfalz - also auch im Westerwaldkreis - in Feld und Wald durch die Jagdpächter bzw. deren Beauftragte Impfköder ausgelegt. Ziel dieser flächendeckenden Aktion ist es, den Fuchs als Hauptüberträger der Tollwut zu immunisieren und so die Infek­tionskette zu unterbrechen.

Die Köder haben etwa die Große und Form einer Streichholz­schachtel. Sie bestehen aus einem Gemisch aus Fischmehl und Pflanzenfett, das den Impfstoff, der in einer Kunststoffkapsel ein­geschweißt ist, umschließt.

hinaus bieten wir allen Mitgliedern ab 1. Januar 1986dm gebundenen Rückholdienst im Inland an.

Die Mitgliedsbeiträge werden verwandt für die Vielzahl# zungsgemäßen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes

5. Westerwälder Großtauschtag

für Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten! am 29.9.1985 im Bürgerhaus zu Wirges Der Verein für Briefmarkenkunde und Postgeschichtel baur/Wirges e.V. veranstaltet am Sonntag, dem29.9,v# Uhr im Bürgerhaus zu Wirges den 5. Westerwälder GroSt tag für Briefmarken, Münzen und Ansichtskarten. Angeschlossen ist eine Briefmarken- und Ansichtskarten» lung, die einen umfassenden Überblick über das Hobbydei telie und Philokratie geben wird. Spezialsammlungen, alte Ansichtskarten, Motiv- undl Sammlungen der vermiedenen Gebiete werden dem6« präsentiert.

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Zum Westerwälder Großtauschtag sind Philatelisten, sten, Sammler, Hobby-Sammler, War-mal-Sammlerund! kundlich Interessierte recht herzlich eingeladen.

Der Veranstalter sorgt in einer Cafeteria für das leibliche» Gäste und hält in einer Tombola viele interessante philateli und keramische Preise bereit.

Der 1-PS-Tag für Freizeitreiter

28.9.85 - Einladung

Start: zwischen 10 und 12 Uhr, wobei Anmeldu

hier noch möglich

Startgeld: 40 DM für Erwachsene, 20 DM für Jugen

bei Anmeldung bis 24.9. und Bezahlung

sliga