Montabaur
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SPD-Fraktion angesprochene Thematik nicht zum Zuständigkeitsbereich des Stadtrates gehöre, weil es sich nicht um eine An- elegenheit der örtlichen Gemeinschaft handele.
Für die SPD-Fraktion erklärte Ratsmitglied Bächer, nach Auffassung seiner Fraktion handele es ich sehr wohl um eine Angelegenheit derörtlichen Gemeinschaft. Es gehe darum, Schäden von der Bevölkerung der Stadt Montabaur abzuwenden.
Dazu sei man als Mitglied des Stadtrates berufen und verpflichtet. Es sei bekannt, daß die Gemeinden in deren Gebiet Atomwaffen gelagert würden, bevorzugte Ziele bei kriegerischen Auseinandersetzungen seien. Es gehe der SPD-Fraktion bei ihrem Antrag nicht um eine Einmischung in die Verteidigungsangelegenheiten des Bundes. Vielmehr gehe es darum, konkret für die Stadt Stellung zu nehmen. Die Gemeinden würden bei der Ausweisung von Schutzbereichen beteiligt. Wenn auch zur Zeit die Frage der Ausweisung eines Schutzbereiches nicht konkret anstehe, so müsse es doch zulässig sein, sozusagen vorsorglich die Behörden des Bundes darauf aufmerksam zu machen, daß man der Stationierung derartiger Waffen negativ gegen überstehe.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erwiderte, die von Ratsmitglied Bächer vorgetragenen Gründe könnten nach seiner Auffassung eine Zuständigkeit des Stadtrates nicht belegen. Er sehe keinen konkreten Bezug zwischen den Zielsetzungen des Anrages der SPD-Fraktion und den Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft.
Nach wie vor halte er es nicht für vertretbar, daß sich kommunale Gebietskörperschaften in die Entscheidungskompetenzen des Bundes einmischten. Deshalb halte er den Antrag der SPD- Fraktion für unzulässig. Es sei wichtig, und dazu sei er auch bereit, an anderer Stelle über Fragen der Verteidigungs- und Friedenspolitik zu diskutieren.
Allerding sei dafür der Stadtrat nicht das richtige Forum.
Nachdem Stellungnahmen der anderen Fraktionen des Stadtrates nicht abgegeben wurden, stellte Bürgermeister Dr. Possel- Dölken den Antrag zu beschließen, daß der Anrag der SPD- Fraktion vom 25.5.1985 unzulässig ist.
Der Stadtrat beschloß mehrheitlich (15 Ja-Stimmen, 6 Neinstimmen) daß er den Antrag der SPD-Fraktion für unzulässig hält. Damit erübrigte sich eine Diskussion über den Antrag in der Sache.
FWG-Antrag auf Änderung der Ausbaubeitragssatzung abgelehnt
Die FWG-Fraktion des Stadtrates hatte beantragt, die Ausbaubeitragssatzung der Stadt so zu ändern, daß in öffentlicher Stadtratssitzung üer eine Ausbaumaßnahme den Betroffenen Aufklärung über Einzelheiten gegeben werden sollten. Den Beiragsschuldnern sollte -evtl, durch einen Sprecher -ein Auskunfts- und Fragerecht eingestanden werden. Der Antrag wurde im einzelnen von Ratsmitglied Schweizer begründet. Er machte insbesondere auf die erheblichen finanziellen Belastungen der Beitragsschuldner aufmerksam und hielt es deshalb für ahgebracht, diesen Gelegenheit zu geben, vor dem Stadtrat Fragen zu stellen.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken machte deutlich, daß er die In- formaion der zukünftigen Beitragsschuldner und das Gespräch mit ihnen für wichtig erachtet. Deshalb wolle man auch in Zukunft verstärkt- wie dies in der Vergangenheit bei einzelnen Straßen schon geschehen ist - vor der Vergabe eines Auftrages zum Ausbau einer Straße eine Anliegerversammlung durchführen, dabei den Anliegern die verschiedenen Ausbaumöglichkeiten deutlich machen und ihre Meinung dazu erkunden. Der Bürgermeister machte aber auch deutlich, daßer es nicht für sinnvoll halte, derartige Anliegergespräche in der Stadtratssitzung zu führen und einen satzungsmäßigen Anspruch darauf festzuschreiben. Durch eine Festschreibung in der Satzung könne die notwendige Flexibilität verloren gehen.
Hans-Josef Manns für die CDU-Fraktion und Paul Widner für die SPD-Fraktion machten deutlich, daß nach ihrer Auffassung der Antrag der FWG-Fraktion abzulehnen ist. Beide schlossen sich inhaltlich übereinstimmendder Auffassung des Bürgermeisters an, daß die Information der Anlieger in Anliegergesprächen erfolgen soll.
Nr. 27/85
Die Entscheidung über Ausbauart und Gemeindeanteil an den) beitragsfähigen Kosten sei nach den Grundsätzen der repräsen tativen Demokratie dem Stadtrat Vorbehalten.
Montab.
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Der Antrag der FWG-Fraktion wurde anschließend mehrheitlich ( 5 , Ja-Stimmen, 19 Nein-Stimmen) abgelehnt.
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Kirmes im Stadtteil Eschelbach
Vom 6. bis 8. Juli 1985 feiert der Stadtteil Montabaur-Eschelbach; sein traditionelles Kirchweihfest.
Unter Beteiligung weltlicher und kirchlicher Vereine versprich) das Programm wiederum drei Tageechten Westerwälder Brauch) tums. Mit Festgottesdienst, Kirmesbaum und Kirmesburscher!| Festzug durch den ort, Frühschoppenkonzert usw. feiert der Stadtteil Eschelbach seine KIRMES, die mit Schaustellern auf dem Festplatz zu einem echten Volksfest werden wird.
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Erstmals finden in diesem Jahre alle Veranstaltungen in und bei '■% der neuerbauten »Waldbachhalle» im oberen Ortsteil statt. t
Programm Freitag, 5. Juli 1985
etwa 19.00 Uhr Aufstellen des Kirmesbaumes
Samstag, 6. Juli 1985
19.00 UhrGang zum Friedhof (Aufstellung an derWaldbachhalle| unter Beteiligung des Musikvereins Heiligenroth, des Männerge ‘ sangvereins und der Freiw. Feuerwehr. Anschließend Zug zu Waldbachhalle.
20.00 Uhr Eröffnung der Kirmes mit Tanz in der Waldbachhalle s
Sonntag, 7. Juli 1985
9.00 Uhr Festgottesdiens in der St. Blasiuskirche unter MitwirTf
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kung der vereinigten Kirchenchöre Montabaur/Dernbach 10.00 UhrFrühschoppen in der Waldbachhalle mit dem Musikver ein Heiligenroth
16.00 bis 18.00 Uhr Unterhaltungsmusik in der Waldbachhalle 20.00 Uhr Tanzmusik in der Waldbachhalle
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Montag, 8. Juli 1985
9.00 Uhr Gottesdienst für die verstorbenen Jugendlichen des Stadtteils in der St. Blasius-Kirche.
10.00 Uhr Frühschoppen mit dem MGV Eschelbach 14.30 Uhr Kirmeszug durch den Ort mit abschließendem Tanz dei? Kirmesburschen und -mädchen unter dem Kirmesbaum und Ver? losung in der Waldbachhalle.
20.00 Uhr Kirmesausklang in der Waldbachhalle.
Die gesamte Bevölkerung ist zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen.
Der Vereinsring Eschelbach
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TuS 1846/1912 e.V. Montabaur
Fußball-Senioren .
Am -Dienstag, 9. Juli 1985 um 19 Uhr nehmen die I. und I mannschaft yvieder den Trainingsbetrieb auf. Treffpunkt: Sportplatz an der Koblenzer Straße.
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TuS 1846/1912 e.V. Montabaur-Fußballjugend
Für die E-Jugend (Jungen von 7 1/2 bis 10 Jahre) werden noclj Spieler gesucht. _
Wir trainieren auch in den Ferien jeweils dienstags von 17.00 Uh bis 18.30 Uhr auf dem Sportplatz-Schulzentrum.
Wer in die E-Jugend aufgenommen werden will, möchte sich dor zum Training einfinden.
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TuS 1846/1912 Montabaur, I. und II. Mannschaft
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Wirtreffen uns erstmals am Mittwoch, dem 3. Juli 1985 um 18.0| Qj eser R ei Uhr. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. derzahlen
Hinweis für die II. Mannschaft: genroth ui
Bitte gebt so schnell wie möglich Eure Trikots - Felsenkeller - bej5darf zum E Bernd Heymann oder Peter Stamm ab. E genroth gi
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Pfarramtliche Mitteilung Horressen-Elgendorf j ra g ^
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