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L tohrichten

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Nr. 18/85

h)U-Fraktion Isetzt Akzente

| der Verabschiedung der Richtli- jZU r Förderung der gewerbli- Wirtschaft und des Fremden- Lhrs sowie der Richtlinien zur L ru ng von Maßnahmen der Erneuerung hat die CDU - Lagsfraktion wieder einmal Ljch ihre Akzente gesetzt. Nach Liicher Beratung und Vorarbeit Lnotwendige Anreize zur Wei- Lwicklung des Westerwaldes Llicht. Den Verantwortlichen [dabei bewußt, daß hierfür Haus­mittel nur in beschränktem ng zur Verfügung stehen. Es j eine sinnvolle Auswahl von Lahmen getroffen, die es zu un­nützen gilt.

Derneue Landrat

ii Hörster, MdL, Fraktionsvorsitzender jDt/im Westerwälder Kreistag.

Gegensatz zu den Sozialdemo- jenhat sie möglichst unbürokra- jie Antragsverfahren durchge- |.Die CDU hat darauf geachtet, Ider Verwaltungsaufwand in ei- 1 angemessenen Verhältnis zur Jeder zur Verfügung gestellten inzmittel steht. Sie legte Wert I«f, daß der Kreis auf verschie- jSituationen möglichst flexibel feeren kann.

[CDU-Kreistagsfraktion zeigt [daß Eigeninitiative von Be­wirtschaft und Kommunen lische Unterstützung findet.

Landrat Peter Paul Weinert

Der Westerwald hat nur eine kurze landratslose Zeit erlebt. Dank der Entscheidungsfreude ton Mini­sterpräsident Dr. Bernhard Vögel und der CDU-Kreistagsfraktion war der Nachfolger für Landrat Dr. Norbert Heinen, der eine andere Aufgabe übernommen hatte, schnell gefunden. Die übrigen Fraktionen im Westerwälder Kreistag haben den Führungsanspruch der CDU ak­zeptiert, umgekehrt aber auch eine umgehende und vollständige Infor­mation durch den CDU-Fraktions­vorsitzenden Joachim Hörster, MdL, erfahren.

Dies und die Person des vom Mini­sterpräsidenten vorgeschlagenen Kandidaten hatten eine breite Zu­stimmung des Kreistages für Land­rat Weinert ermöglicht. Zwischenzeitlich hat Landrat Wei­nert viele Gelegenheiten genutzt, um die Westerwälder Bevölkerung besser kennenzulernen. Ein erster Eindruck macht deutlich, Landrat Weinert hat immer ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen der Westerwälder Bürger. Er ist bereit seinen engagierten Beitrag für die Weiterentwicklung des Wester­waldkreises zu leisten.

Landrat Peter Paul Weinert wurde 1948 als Sohn einer Arbeitnehmer­familie in Heidenheim/Württem­berg geboren und hat fünf Geschwi­ster. Seit 1975 ist er mit seiner Ehe­frau Angela verheiratet. Zur Fami­lie gehören drei Töchter im Alter von sieben, fünf und einem guten halben Jahr.

Sein Jura- und Volkswirtschaftsstu­dium absolvierte Peter Paul Weinert in Mainz und Lausanne. Seine Aus­bildung schloß er 1975 mit dem

zweiten juristischen Staatsexamen ab.

Der Berufsweg führte ihn über eine Tätigkeit bei der Landesbank Rheinland-Pfalz und als Richter in die rheinland-pfälzische Staats­kanzlei . Dort koordinierte er Aufga­ben aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Umweltschutz und war Stell­vertreter des Kommunalreferenten. Ehrenamtliche Tätigkeiten nahm er als Ortsbeiratsmitglied, in der Kir­chengemeinde und in der kichlichen Jugendarbeit wahr.

CDU-Frauen setzen sich für Soldaten ein

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU- Kreistagsfraktion und Kreisvorsitzende der Frauenvereinigung Ulla Schmidt hat durch ihre beharrliche Initiative erreicht, daß die Soldaten des Bundeswehr-Standortes Rennerod zukünf­tig am Wochenende mit einem BW-Bus direkt von Koblenz nach Rennerod transportiert wer­den können.

Bei einem Besuch der Alsberg-Kaserne war die CDU-Frauenvereinigung auf die Probleme der Soldaten hingewiesen worden. Die Soldaten mußten teilweiseIrrfahrten in Kauf nehmen, da Rennerod am Sonntagabend mit Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs nur schwer erreichbar ist.

In mehreren Schreiben an Regierungspräsident Heinz Korbach setzte sich Ulla Schmidt dafür ein, daß die Bezirksregierung mit der Bundes­bahn als Trägerin des öffentlichen Personennah­verkehrs verhandelte. Mit Unterstützung der Wehrbereichs verwaltung wurde der für die jun­gen Soldaten wichtige Erfolg erreicht: Sie dür­fen jetzt mit dem Bundeswehr-Bus direkt nach Rennerod gefahren werden.

Umwelttage des Westerwaldkreises

Die Kreis Verwaltung hat in Zusammenarbeit mit Natur- und Umweltschutzverbänden sowie den Kommunen für die Umwelttage des Wester­waldkreises vom 3. - 9. Juni 1985 ein umfangrei­ches Programm erstellt. Neben der Verleihung des diesjährigen Westerwälder Umweltpreises, unter Mitwirkung von Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel, sind eine Reihe von Ausstellun­gen, Veranstaltungen und Ortsbesichtigungen geplant. CDU-Fraktionsvorsitzender Joachim Hörster, MdL, begrüßte in einer Stellungnah­me, daß in erster Linie über praktische Umwelt­maßnahmen informiert werden soll, die jeder brauchen kann und Anregungen für eigene Ak­tionen gegeben werden.

Investitionsanreiz durch Förderung erhaltenswerter Gebäude

Im Zeitraum von 1980 bis 1984 hat die Wirt­schaftsförderungsgesellschaft des Kreises 181 erhaltenswerte Gebäude mit einer Gesamtsum­me von 722.200,- DM gefördert. Dies löst eine Investitionssumme von 7,3 Millionen DM aus. Eine für die Wirtschaftsförderung und unser Landschaftsbild erfreuliches Ergebnis.

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