Wäller Nachrichten
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Wir wollen unsere Dörfer lebenswert erhalten!
die dörfliche Entwicklung bei Ein- Ortsgemeinden und die Bürger] zelentscheidungen von Bürgern und grund der Richtlinien in der il Gemeinderäten dienen. erneuerung einen Schritt nach vl
Kreistagsmitglied Stefan Stinner kommen. Wir begrüßen auch! nannte als Möglichkeiten Ver- großen Anstrengungen des kehrs-, Grünordnungs-, Gestal Rhemland-Pfalz und sind siel tungs- und Farbleitkonzepte. Stin- daß Land und Kreis mit dieser) ner faßte zusammen: „Wir, die derung einen hervorragenden] CDU-Fraktion, sind sicher, daß die tra ? ur ^ en ländlichen Raun
Heimat unserer Bürger leisten’!
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Kreistagsmitglied Stefan Stinner
Auf Initiative der CDU-Kreistags- fraktion verabschiedete der Westerwälder Kreistag in seiner letzten Sitzung neue Förderrichtlinien für die Dorferneuerung.
Dorferneuerung sollte für die Gemeinden, nach Meinung von Kreistagsmitglied Stefan Stinner, ein stetiger Prozeß, eine dauernde Aufgabe bleiben. Dorferneuerung verstehe sich nicht nur als Renovierung von erhaltenswerten Gebäuden, dem Bau von schönen Dorfplätzen oder der Anlegung von verkehrsberuhigten Zonen. Dorferneuerung sei auch das Mitwirken des Bürgers, der Vereine, Gruppen und Verbände in der Gemeinschaft. Die Dorfer- neuerung sollte auf Aufgabe aller Bürger angesehen werden.
Bei der Verwirklichung von Dorferneuerungsmaßnahmen sollte nach Auffassung der CDU ein Konzept vorhanden sein. Dieses Konzept könne als Diskussionsgrundlage für
Das ,,Scholtzenhaus ", vorher ein vom Abriß bedrohtes Gebäude, wurde mit Bürgem\ Ideenreichtum zum schmucken Dorfgemeinschaftshaus von Streithausen.
V om V erwaltungs- zum Gestaltungsgärtner
Kreistagsmitglied Jürgen Paulus
Kreistagsmitglied Jürgen Paulus ging in seinem Redebeitrag auf Einzelheiten der zukünftigen Förderrichtlinien ein.
Er begrüßte, daß zukünftig auch durch Privatpersonen Räume für die Dorfgemeinschaft geschaffen und vom Kreis gefördert werden können. Manch alter Saal, wie er früher zur Dorfwirtschaft gehörte, könne zum Nutzen der Dorfgemeinschaft „reaktiviert” werden.
Paulus machte deutlich, daß die CDU-Fraktion bei der Förderung erhaltenswerter Gebäude auch die Gemeinden mitberücksichtigen will. Letztendlich sei es nicht entscheidend wer alte Bausubstanz erhalte, sondern es komme darauf an, daß erhaltenswerte Gebäude im In- i
teresse schöner und typischer sterwalddörfer restauriert werq
Abschließend stellte Paulus „Zielsetzung dieser Richtli] muß sein, alle Gemeinden, Pril personen und gesellschaftl Gruppen für die Gemeinschafts] gäbe „Dorferneuerung” zu vieren.
Wir appellieren an alle, der Aufa „Dorferneuerung” den hohen? lenwert einzuräumen, den sie | dient hat.
Ich wünsche mit, daß der eine andere Bürgermeister nach Blick in den vielleicht schon v bestellten Garten seines Nach eine wundersame Wandlung Verwaltungs- zum Gestaltungs ner erfährt.

