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Montabaur 29/9/85

Unternehmensbild in der Öffentlichkeit beizutragen. Die Wirtschaftsförderung des Kreises ist umzuorientieren. iStS h die Verteilung ohnehin nicht allzu üppiger finanzieller Fördermittel soll ihre Hauptaufgabe sein, sondern sie soll für eine ArtPfadfinderfunktion'' übernehmen. So sollen z.B. verwaltungsrechtliche Genehmigungsverfahren durch die tsverwaltung eine besondere Hilfestellung erfahren.

d iekeramische Industrie, deren unftsgerichtete Fortentwicklung nicht h t ist ist ein Symposium über deren Ent- "lungsmöglichkeiten geplant, um Wege üC hen, wie auf der vorhandenen Basis e sgeschaffen werden kann und zwar * e s, das die Konkurrenten in Süd- i und Fernost noch nicht leisten

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LANDRAT PETER PAUL WEINERT

kfür eine Verbesserung der Verkehrs- Struktur will der Kreis eintreten. ia tder neue Landrat bereits den idesbahnvorstand angeschrieben darauf hingewiesen, daß die Wirt­lichkeit der Schienenstrecke nserem Kreis nicht nur nach ih- derzeitigen Zustand beurteilt den sollte, sondern daß eine Ver- jerung des Angebotes, etwa in gauf das eingesetzte Material jauch organisatorische Fragen Fahrpläne und Anschlüsse,

|iner anderen Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und damit zum Erhalt der Schienenstrecken führen könnten.

iUmweltschutz ist zu berücksichtigen, daß der Schutz von Natur und Landschaft nicht Selbstzweck ist, sondern letztendlich jj Menschen zu dienen hat. Bei Konflikten zwischen Belangen der Wirtschaft und des Umweltschutzes kann nicht einseitig ent- iden werden. Es ist vielmehr zunächst festzustellen, wie wertvoll der beeinträchtigte Teil der Umwelt ist, wie wichtig die be­mächtigende wirtschaftliche Maßnahme ist, und ob sie auch ohne Umweltbeeinträchtigung oder mit geringerer Umweltfi$»ein- itigung möglich wäre. Durch eine vernünftige und sachgerechte Entscheidung müßte eine Gewichtung der Belange von Wirt- ft und Umwelt gegeneinander abgewogen werden können. Der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Lage und Umwelt sich beispielsweise auch im Versuch einer Lösung bei den Fluor-Emmissionen der keramischen Industrie durch ein Glocken- II.Wenn es der keramischen Industrie besser ginge, könnte man ihr auch eher schärfere Umweltschutzauflagen zumuten.

die Frage, wie und in welchem Umfang im Abfall enthaltende Wertstoffe zurückgewonnen und wieder in den Rohstoffkreis­feingeführtwerden können, ist Gegenstand zahlreicher Überlegungen geworden. In der Müllverbrennung sieht Landrat Weinert [ugenblick keine echte Alternative. Eine Reihe, von Gutachten sind in Auftrag gegeben, die erst noch ausgewertet werden

bitte Schwerpunkt ist die Förderung der Heimatverbundenheit, wozu die Kreisverwaltung in der Vergangenheit schon viel ^tragen hat und dem auch er in Zukunft nicht nachstehen werde. Es muß den jungen Menschen verdeutlicht werden, daß bei Jas Leben lebenswerter ist, weil naturverbundener, weil menschlicher. Wenn es nicht gelingt, die junge Generation hier zu hal- pird die Alterstruktur im Westerwald schon mittelfristig erheblich leiden mit allen sozialen und wirtschaftlichen Konsequen­zen die Attraktivität der städtischen Ballungsräume ist unsere eigene Attraktivität zu setzen.

Berte, für den neuen Landrat wichtige Aufgabenbereich liegt in der Erhaltung der Familie. Viele Fragen unserer Gesellschaft ln nie gelöst werden können, wenn wir die Familien, vor allem die Familien mit Kindern, nicht unterstützen. Ohne Kinder leine Gesellschaft geistig zu verkrusten, können Materialismus und Perfektionismus die Oberhand gewinnen. So wird der leinen Kompositionswettbewerb in jugendgemäßen Musiksparten zusammen mit einem Musikverlag im Sommer veranstalten. Tieihe von weiteren Maßnahmen enthält der Entwurf eines Kreisjugendplanes, der in der ersten Märzhälfte den Mitgliedern üwdwohlfahrtsausschusses und den Fraktionen des Kreistages zugehen wird. Der Kreis ist zwar nicht der Hauptträger der l r- und Jugenderziehung. Kinder und Jugendliche zu erziehen, obliegt in allererster Linie den Eltern. Andererseits muß die Jschaftden Eltern ihre Aufgabe erleichtern. In den Zusammenhang der Familienpolitik gehört auch eine Bemerkung zu I 1 ragen. Unter den Abteilungsleitern und Dezernenten der Kreisverwaltung befindet sich keine einzige Frau.

Landrat Weinert mittelfristig ändern.

|R PAUL WEINERT dankte für das große Vertrauen, das in der Abstimmung über seine endgültige Bestellung zum Ausdruck F er ! ist - se ' nicht zu seinem Amt berufen, um sich zu profilieren, sondern um für die Bürger tätig zu sein. Er bietet den | s ragem und auch allen anderen einen partnerschaftlichen Umgangsstil an, der nur dann Aussicht auf Erfolg verspricht,

er allseitig praktiziert wird.

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