Montabaur
27/4/85
)rts- Elternanteil zusätzlich erhöht werden müßte, entsprach der flichApat. einstimmig der Erhöhung des Gemeindeanteiles.
3sef um
Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates Welschneudorf vom 811985
HAUSHALTSSATZUNG/HAUSHALTSPLAN 1985 beschlossen
Einziger Tagesordnungspunkt in der Sitzung am 8. Januar 85 war die Beratung und Beschlußfassung über die Haus- Itssatzung bzw. den Haushaltsplan 1985.
;ur Erläuterung des Planwerkes war der zuständige Sachbearbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur eingeladen worden. Nach dessen erläuterndem Bericht wurde durch einstimmigen Beschluß die Haushaltssatzung bzw. der Haushaltsplan 1985 verabschiedet.
Die Haushaltssatzung (diese stellt die summarische Zusammen- >timnf fässung des Haushaltes dar) enthält folgende Festsetzungen:
I VERWALTUNGSHAUSHALT lie Al>| Einnahme/Ausgabe je 711.000,-- DM
iq . VERMÖGENSHAUSHALT
tlr ™! Einnahme/Ausgaben je 1.517,000 DM
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Die Steuersätze bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert und werden wie folgt festgesetzt:
Grundsteuer A 220 %
Grundsteuer B 240 %
Gewerbesteuer 280 %
HUNDESTEUER
für s den 1. Hund 36,-- DM
für^den 2. Hund 54,- DM
: ür jeden weiteren Hund 72,-- DM.
(Aufnahme von Krediten ist nicht vorgesehen.
Einen umfassenden Bericht über die Finanzsituation der Gemeinde enthält der dem Haushaltsplan beigefügte Vorbericht. Hieraus werden nachstehend auszugsweise einige Daten zur Kenntnis gegeben:
RÜCKBLICK auf das Haushaltsjahr 1984
1. ^um 31.12.84 verfügt die Ortsgemeinde über einen Rücklagenbestand (Guthaben) von ca. 91.000,- DM.
2. Der Schuldenstand beträgt ca. 204,000,-- DM
Die daraus resultierende Prokopf-Verschuldung beträgt 231,62 DM und liegt somit unter dem Landesdurchschnitt für Gemeinden vergleichbarer Größenordnung.*
USHALT 1985 DaSjGesamtvolumen des Haushaltes 1985 beträgt 2.228.000,-DM jundjhat damit eine bisher nie erreichte Größenordnung aufzuweisen.
Oie Volumenssteigerung im Verwaltungshaushalt beträgt sigeortagenüber dem Vorjahr ca. 40.000,-- DM. Sie ist zurückzufüh- VerbJfren auf höhere Erstattungsleistungen vom Arbeitsamt für einejArbeitsbeschaffungsmaßnahme. Dies wirkt sich im Endeffekt jedoch in Einnahmen und Ausgaben gleichermaßen aus. |Jnter Berücksichtigung dieses Faktors ergibt sich daher im 5h ein Verwaltungshaushalt gegenüber dem Vorjahr keine wesentliche 3 zur^ffcütnderung. Der Zuführungsbetrag, d. h. der Betrag der dem i hattejVermögenshaushalt zugeführt werden kann, liegt nach den itätigti^orläufigen Berechnungen für 1985 in einer Größenordnung von iser Seip7:p00," DM . Er liegt somit um 6.000,- DM höher als 1984. itimmit
VERMÖGENSHAUSHALT
Jufßntpäs-Volumen von 1.517.000,- DM zeigt eine Investitionstätigkeit® 1 ' Gemeinde in bislang nicht gekannter Größenordnung.
3 kreiiAilejn die Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses in 1985 »ssätzeW'rd(einen Kostenaufwand von 1.075.000,- DM erfordern, meinöipir diese Maßnahme stehen Landesmittel von 400.000,- DM, reismittel von 80.000,-- DM sowie Zuweisungen seitens der jrde vwjerbandsgemeinde in Höhe von 125.000,- DM bereit. Bei itandeifögenüberstellung dieser Zahlen wird deutlich,, daß diese
Zuweisungen den Hallenbau allein nicht finanzieren. Um zusätzliche Mittel zu erlangen ist daher die Fertigstellung des Baugebietes „Oberes Dielkopffeld" und der Ausbau des Tannenweges vorgesehen, damit die die Baukosten übersteigenden Beiträge von ca. 63.000,- DM zusätzlich herangezogen werden können. Weitere wichtige Einnahmequellen bilden ein Erstattungsbetrag seitens der Verbandsgemeinde (Vorfinanzierung Goldgasse) von 48.000,- DM, der Erlös aus dem Verkauf des Wohnhauses Gartenstr. 1 (200.000,- DM), die Zuführung vom Verwaltungshaushalt (37.000,- DM) und eine Rücklagenentnahme von 183.000,-- DM.
Neben dem vorgenannten Schwerpunktprojekt sind im Haushalt 1985 noch die Verwirklichung folgender Maßnahmen vorgesehen:
1. Anteil der Ortsgemeinde am Anstrich des Kindergartens in
Welschneudorf 6.000.-- DM
2. Bau eines Umkleidegebäudes am Sportplatz (zu dieser Maßnahme wird ein Kreiszuschuß
von 18.000,-- DM erwartet) 56.000,- DM
3. Ausbau der Bürgersteige (Bornplatz) mit
einem Kostenaufwand von 10.000,- DM
4. Erwerb von Geräten 4.000,- DM
AUSBLICK 1986 bis 1988
Mit Inbetriebnahme der Halle in 1986 werden der Ortsgemeinde erstmals Folgekosten von ca. 35.000,-- DM entstehen. Da diese Halle auch für schulische Zwecke genutzt werden soll, wird eine Beteiligung seitens der Verbandsgemeinde an den Unterhaltungskosten erwartet.
Trotz der enormen Belastung der Ortsgemeinde weist die mittelfristige Finanzplanung Finanzspitzen aus ( diese sind Maßstab für die Beurteilung der finanziellen Leistungsfähigkeit einer Gemeinde), die als recht zufriedenstellend zu bezeichnen sind.
33.000,- DM 27.000,- DM 30.000,- DM 34.000,- DM
Für die späteren Jahre beabsichtigt die Ortsgemeinde den Ausbau „Zum Weißen Stein", die Errichtung einer Grillhütte, die Erschließungsmaßnahme „Birkenweg" und „Oberer Dielkopfweg", den Ausbau von Wirtschaftswegen sowie den Ausbau von Friedhofswegen.
1985 Überschuß
1986 Überschuß
1987 Überschuß
1988 Überschuß
Anträge auf Lohnsteuerrückerstattung ihei der Gemeinde erhältlich
Die Anträge für den Lohnsteuerjahresausgleich können bei der Gemeindeverwaltung abgeholt werden.
In diesem Zusammenhang machen wir darauf aufmerksam, daß es für den Anteil der Ortsgemeinde an der Lohn- und Einkommenssteuer äußerst wichtig ist, daß die Lohnsteuerkarten 1984, gleich ob im Erstattungsverfahren oder einfach so dem Finanzamt zurückgegeben werden. Denn nur die zurückgegebenen Lohnsteuerkarten bilden die Berechnungsgrundlagen für den der Gemeinde zufließenden Anteil an der Löhn- und Einkommenssteuer.
Stahlhofen, Ortsbürgermeister
Hermann Fetz erhielt Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen
Am 16. Jan. 1985 erhielt Altbürgermeister Hermann Fetz die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz im Kreishaus Montabaur verliehen.
Der 1. Kreisdeputierte des Westerwaldkreises, Herr Alois Schuth, betonte in seiner Laudatio, daß es sich bei Hermann Fetz um einen Mann handele, der in vielfältiger Weise und unter Aufbringung großer Opfer ehrenamtlich im Dienst der

