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Montabaur 4/1/85

^7 Selbermachen

Nicht konsumieren

sondern

produzieren

Aus den Gemeinden

MONTABAUR

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Seniofen MT-Horressen

Mittwoch den 16. Januar um 15.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrheim/ Zur Erstellung einer Dorfchronik wird gebeten, alte Dokumente und Fotos mitzubringen.

Jahreshauptversammlung des G.V.Wohlgemuth" Ettersdorf Zur Jahreshauptversammlung des G.V.Wohlgemuth" Etters­dorf am 12.1.1985 um 20.00 Uhr im GasthausZum Wiesen­grund" sind hiermit alle Mitglieder eingeladen.

Eine Tagesordnung hängt im Vereinslokal aus.

AHRBACHGEMEINDEN

BODEN:

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Boden vom 13.12.1984

Erneute Beratung und Beschlußfassung über die Änderung und Eiweite- rung des BebauungsplanesBeul II"

Der Ortsgemeinderat beschloß einstimmig über die Bedenken und Anregungen im Rahmen der vorgezogenen Bürgerbeteili­gung nach § 2 a Abs. 1 und 2 BBauG und des Beteiligungsver­fahrens der Träger öffentlicher Belange nach § 2 Abs. 5 BBauG. Gleichzeitig stimmte der Rat der Planänderung und -erweiterung zu und beschloß die Offenlage gern. § 2a Abs. 6 BBauG.

Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 1985 beschlossen Einstimmig wurde der von der Verbandsgemeindeverwaltuno Montabaur vorgelegte Entwurf der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 1985 beschlossen. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 597.000,- DM, hiervon entfallen auf einen ausgegliche­nen Verwaltungshaushalt 527.000,- DM und auf einen ausgegliche­nen Vermögenshaushalt 70.000,- DM. Zur Finanzierung der an­stehenden Vorhaben des Vermögenshaushaltes werden keine Kredite benötigt.

Verwaltungshaushalt

Die Steigerung des Umfangs des Verwaltungshaushaltes gegen­über dem Haushaltsjahr 1984 ist ausschließlich auf die Einnahme­verbesserungen im Steuersektor zurückzuführen. Besonders an­zusprechen sind hier die zu erwartenden Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und beim Gemeindeanteil an der Einkommen.- Steuer. Auf der Ausgabenseite ist ein Anstieg von Kreis- und Verbandsgemeindeumlage zu. verzeichnen, obwohl die beiden Gebietskörperschaften ihre Umlagesätze nicht erhöht haben.

Die Umlagenerhöhung ist hauptsächlich auf eine angestiegene Umlagegrundlage zurückzuführen. Besonders zu erwähnen ist der Haushaltsansatz in Höhe von 15.000,- DM für die Straßen­unterhaltung. Durch Manöverschäde'n müssen im Haushaltsjahr 1985 Bordsteine erneuert werden jedoch werden vom Bund 5.000,- DM zur Beseitigung dieser Schäden erstattet. Aus dem Verwaltungshaushalt kann ein Betrag in Höhe von 53.000,- DM dem Vermögenshaushalt zugeführt werden. Als freie Finanz­spitze für das Haushaltsjahr 1985 ergibt sich ein Betrag von 49.000,- DM, der Ausdruck einer soliden dauernden Leistungs­fähigkeit der Gemeinde ist

Vermögenshaushalt

Die Ausgaben des Vermögenshaushaltes in Höhe von 70.000,- DM werden von Art und Umfang der für 1985 geplanten Maß­nahmen begrenzt Hierbei sollen nachfolgend aufgeführte Maß­nahmen verwirklicht werden:

1 . Ortsdurchgrünungsmaßnahmen

2 . Erwerb von Straßenparzellen

3. Erweiterung der Straßenbeleuchtung

4. Anbau eines Lagerraumes mit Garage an die Dorfgemeinschaftshalle

5. Zuführung zur allgem.Rücklage -Planabrundungsbetrag

6 - Tilgungsleistungen an den Bund und an den Kreditmarkt

30.000,- DM 1.000,-DM 5.000,- DM

30.000, DM

466,- DM

3.534,- DM.

Die Finanzierung der Ausgaben ist durch die Zuführung vom Verwaltungshaushalt in Höhe von 53.000,- DM und eine Rück­lagenentnahme in Höhe von 17.000,- DM gewährleistet