Montabaur 14/37/84
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Auch hier erhielt die Verbandsgemeindeverwaltung den Auftrag, die Kosten überschlägig zu ermitteln.
5. FELDWEGEBAU
1985 - 1988 Mittelbereitstei lung von je 1 0 . 000,00 DM
6 . DORFGEMEINSCHAFTSHAUS
1985 Planungskosten 80 . 000,00 DM
1986 - 1987 Bauausführung 1.42o,ooo,oo DM.
7. AUSBAU KLERINGSTRASSE OBERER BEREICH 1986 ■ hierzu erfolgte der Hinweis, daß die Beschaffenheit der Fahrbahn noch als gut zu bezeichnen ist, daß andererseits jedoch im oberen Bereich keine Kanalleitungen vorhanden sind.
Aus diesem Grunde soll die Maßnahme vorsorglich für den Fall, daß der Kanalbau ausgeführt wird, im Investitionsprogramm aufgeführt werden.
8 . RAD- FUSSWEG SIMMERN - MALLENDARER BERG Bau eines Rad- Fußweges entlang der Kreisstraße ab Heckelchen bis zur Gemarkungsgrenze
1986 2o.ooo,oo DM.
ZUSCHUSS AN EV. ERLÖSERKIRCHENGEMEINDE NEUHÄUSEL BEWILLIGT
Der Vorstand der Ev.Erlöserkirchengemeinde Neuhäusel legte der Gemeinde schriftlich dar; daß die in Neuhäusel zur Verfügung stehenden räumlichen Verhältnisse nicht ausreichen, um all die Aufgaben, die von der Kirchengemeinde wahrgenommen werden, ordnungsgemäß auszuführen.
Aus diesem Grunde sei eine Erweiterung des vorhandenen Raumes beabsichtigt. Zu der anstehenden Baumaßnahme wurde von der Gemeinde Simmern - gleich den übrigen von der Ev. Kirchengemeinde betreuten Gemeinden - ein Zuschuß erbeten. Mehrheitlich beschloß der Rat, für diese Maßnahme einen Zuschuß in Höhe von 1.895 ,00 DM zu leisten. Die Festlegung dieses Zuschußbetrages erfolgte aufgrund eines von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur vorgeschlagenen Verteilungsmaßstabes.
Finanzierbarkeit und Möglichkeiten der Planung für das Bauvorhaben "Dorfgemeinschaftshaus" erörtert.
In zwei getrennten Tagesordnungspunkten befaßte sich der Rat mit der Finanzierbarkeit des Bauvorhabens bzw. mit sich anbietenden Möglichkeiten für die Planung. Die Diskussion hinsichtlich der Finanzierbarkeit wurde auf der Basis einer von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur erstellten Finanzierungsübersicht geführt. Diese Übersicht zeigte alternative Möglichkeiten hinsichtlich der zu erwartenden Zuschüsse vom Land, der Verbandsgemeinde und evtl, vom Kreis auf.
Darüber hinaus wurde unter Zugrundelegung der derzeitigen Finanzkraft ermittelt, welchen Einfluß die Baukosten sowie die daran anschließend fortlaufend zu erbringenden Folgekosten auf die Finanzsituation der Gemeinde nehmen.
Zu den von der Verbandsgemeindeverwaltung zusammengestellten Zahlen, erklärte Ortsbürgermeister Schneider, daß man eine Bausumme von 1.5oo,ooo,oo DM (Gesamtbaukosten incl. Planung und sonstiger Nebenkosten ) angenommen habe.
Ziel müsse es jedoch sein, durch Verringerung des Bauvolumens sowie durch zu erbringende Eigenleistung die Gesamtbaukosten zu reduzieren.
Dieser Auffassung schloß sich der Rat an. Da die Größenord' nung möglicher Kostenreduzierungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden kann, wurde vom Rat die Grundsatzdiskussion über die Finanzierbarkeit des Bauvorhabens geführt unter Zugrundelegung einer Baukostensumme von 1.5oo.ooo,oo DM.
Nach Abschluß der Diskussion wurde vom Rat die Aussage getroffen, daß unter der Voraussetzung, daß sich die von der Ver- bandsgemeiode dargelegten wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse der Gemeinde nicht wesentlich verändern, das Bauvorhaben in der genannten Größenordnung ausgeführt wer
den solle (diese Aussage wurde vom Rat mit großer Mehrhe - 14 Ja-Stimmen, 1 Gegenstimme - getroffen).
In der anschließenden Diskussion über sich anbietende Planungsmöglichkeiten wurde vom Ortsbürgermeister zunächst darauf verwiesen, daß in nächster Zeit mit der Planung begonnen werden müsse, da davon auszugehen sei, daß die Fest legung der endgültigen Planungskonzeption, die u.a. auch in Absprache mit der Kirchengemeinde erfolgen soll, einen länge ren Zeitraum in Anspruch nehme.
Weiterhin wurde-zur Kenntnis gegeben, daß die vom Ortsgemeinderat in einer der vorangegangenen Sitzungen ausgesprochene Anregung, Entwurfsplanungen von der Fachhochschuls Koblenz als Semesterarbeit und somit kostenfrei erstellen zu lassen, nicht verwirklicht werden könne, da die Fachhochscha- le inzwischen erklärt habe,sie wolle nicht in Konkurrenz zu freien Architekten auftreten. Der Rat diskutierte daher über weitere sich anbietende Alternativen zu einer kostengünstigen Planung.
Auf die zunächst ins Auge gefaßte Durchführung eines Planungswettbewerbes wurde mehrheitlich aus Kostengründenv» zichtet. Stattdessen erhielt die Verwaltung den Auftrag, mehrere Projekte verschiedener Architekten ausfindig zu mj chen, damit der Rat diese besichtigen kann. Daran anschließend soll die Entscheidung über den mit der Planung zu b«- auftragenden Architekten getroffen werden.
Antrag der Gemeinde auf Geschwindigkeitsbeschrän-i kung im Ortseingangsbereich abgelehnt , stattdessen Standortverschiebung des Ortseingangsschildes und Radar-Kontrollen
Ortsbürgermeister Schneider gab zur Kenntnis, daß der vom Rat in der vorangegangenen Legislaturperiode formulierte Antrag "Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h 150 m vor der Ortstafel" von der Kreisverwaltung abgelehnt wurde. Um den Interessen der Gemeinde entgegenzukomm«! wurde von der Kreisverwaltung die Versetzung der jetzigen Ortstafel um ca. 50 m in Richtung Mauhäusel befürwortet. Die Ablehnung des Antrages der Gemeinde wurde u.a. damit begründet, daß die Schutzpolizeiinspektion Montabaur das in Betracht kommende Straßenstück künftig in ihr Radarpro gramm aufnehmen werde, so daß man durch sporadische Radarkontrollen eine Umgewöhnung der Verkehrsteilnehma erwarte.
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Kleine Schritte zum Frieden tun
Wir, die Pax Christi - Basisgruppe Neuhäusel - versuchend» ses Ziel in unserem Schaffen zu verwirklichen.
Pax Christi ist die internationale Friedensbewegung in. der katholischen Kirche, die am 1o. März 1945 von 40fran| zösischen Bischöfen ins Leben gerufen wurde.
Pax Christi will aus dem christlichen Glauben heraus für V« söhnung, internationale Verständigung und gewaltfreie Konfliktlösung eintreten und zur Überwindung von Krieg und Gewaltanwendung beitragen. Entsprechend dieser Aufgabe« hatte sich unsere Basisgruppe, die seit zwei Jahren besteht als Jahresthema Nicaragua gewählt. Wir erarbeiteten uns zuj diesem Thema eine Ausstellung und bereiteten einen InW tionsabend vor. . j
Die Aufgaben in unserer Gruppe sind so vielfältig undu® reich, daß wir uns über jeden freuen, der mithelfen will- J Wenn Euch das alles reizt, dann kommt am Dienstag, j 18. September 1984 um 18.3o Uhr zu unserem Treffi® katholischen Pfarrzentrum von Neuhäusel (direkt bei def Kirche) vorbei.
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