Einzelbild herunterladen

Montabaur 13/31 / 84

Nicht nur in Koblenz führend: Salon und Haarhaus Tegelaers Ein Gespräch mit Hans-Peter Tegelaers

t.

'^4

. ^

[Hans-Peter Tegelaers: "Erste Vor- ussetzung ist der engagierte persön­liche Einsatz".

Vor über 20 Jahren eröffnete Hans- Peter Tegelaers in Koblenz einen Friseursalon, der inzwischen mit 80 Bedienungsplätzen im weitesten Umfeld seinesgleichen suchen kann.

Wir fragten Hans-Peter Tegelaers, wie es möglich war, in einer so be­wegten Branche über Jahre hinweg kontinuierlich auf Erfolgskurs zu steuern. "Die erste Voraussetzung", so der Friseurmeister, "ist der enga­gierte persönliche Einsatz. Nur hier­durch läßt sich meiner Meinung nach ein optimaler Qualitätsbedarf und eine reibungslose Organisation schaffen. Dem Zufall wird nichts überlassen: "Alle Mitarbeiter wer­den ständig weitergebildet - mo­disch und fachlich. Das ist die beste Garantie für zufriedene Kun­den".

Doch nicht nur die Weiterbildung, sondern auch die Ausbildung spielt Tegelaers eine große Rolle: "Bis heute sind es weit über 100 junge .eute, denen wir zu einem soliden Start ins Berufsleben verhelfen konn- ;en .

ine besonders große Auswahl an Perücken und Toupets bietet das Haar- ius Tegelaers. Hier reicht das Angebot vorrtopmodischen Modellen bis lin zu zweckmäßigem Haarersatz für Kinder, die bei krankheltsbeding- «i Haarausfall ja oft den Sticheleien der Kameraden ausgeliefert sind. lans-Peter Tegelaers: "Auch hier gilt, wie bei allen Leistungen des Hau- isTegelaers: Unsere hohe Qualität bieten wir ausgesprochen preiswert

1. zwangloses Veteranentreffen 14. -15. Juli 1984 in Vallendar

Aber auch andere Marken waren zahlreich vertreten.

Zwei Citroen 11 CV, davon einer als Achtsitzer, Glas Isar, Jaguar Mark II, NSU Prinz 1000, Buckel-Volvo, VW Karmann-Ghia als Coupe und Cabriolett. Für kurze Zeit waren sogar ein 66er Ferrari 375, ein Triumph Spitfire und ein Porsche 356 gekommen.

Der Abend stand ganz im Zeichen des gemütlichen Beisammen­seins. Am offenen Feuer wurden Steaks und frische Forellen gegrillt. Ein Teilnehmer zeigte Dias von seinen vielen Veteranen, die sich bei ihm auf dem Hof angesammelt haben.

Es wurde spät an diesem Abend, die letzten verließen gegen 3 Uhr die Szene. Da einige mit Zelten und Wohnwagen ge­kommen waren, hatten sie es ja nicht weit.

Am Sonntag hatte sich das Wetter gebessert, es blieb meistens trocken. Daher kamen auch eine stattliche Anzahl Besucher. Nach dem Mittagessen startete die Ausfahrt. Zwischendurch hatten sich noch ein Mercedes 280 SL und zwei NSU Wankel- spider eingefunden, die dann kurzerhand mitfuhren. Die Ausfahrt führte durch das landschaftlich reizvolle Sayntal mit Umwegen nach Neuwied. Die Kolonne der über zwanzig Fahrzeuge verursachte ein leichtes Verkehrschaos.

In Neuwied waren wir im Borgwardmuseum Schramm angemel­det. Viele aus dieser Gegend wußten gar nicht, daß es so etwas überhaupt gibt. Über vierzig alte Borgward und Borgwardver- wandte wie Hansa, Goliath und Lloyd konnten besichtigt wer­den. Die wenigsten sind restauriert, aber in gutem Original­zustand. Da Platz und andere Sorgen etwas drücken, werden Fahrzeuge zu marktgerechtem Preis auch verkauft.

Am späten Nachmittag löste sich die Veranstaltung langsam auf. Einige wenige fuhren noch einmal zum Forellenhof zurück. Sie gehören zum harten Kern des Stammtisches.

Wie es schien, hat es Veranstalter, Teilnehmer und Besuchern sehr gefallen. Nur Petrus spielte nicht ganz so mit. Aber das wird uns die Freude für ein Treffen im nächsten Jahr nicht . vermiesen.

Per Stammtischerhaltensw-.. .j i-ahrzeuge Koolenz - Montabaur" besteht nun schon ein Jahr. Was als kleines Zusammentreffen einiger weniger Veteranenfreunde begann,, pat sich mittlerweile zu einem gut fünfzig Leute starken Stammtisch gemausert. Treffpunkt ist der idyllisch gelegene Forellenhof im Hillscheider Ta! an jedem zweiten Donnerstag jm Monat.

Mi 14./15.7.1984 veranstaltete der Stammtisch sein erstes Iwangloses Veteranentreffen. Der Termin wurde in der hiesigen Presse und in führenden Veteranenzeitschriften frühzeitig be- jianntgegeben. Die Veranstaltung begann am Samstagmittag. Wegen des regnerischen Wetters kamen dann anfangs doch Ficht so viele Teilnehmer und Freunde der Veteranenszene;

Fast alle kamen aus der näheren Umgebung und wollten ein Wochenende unter Gleichgesinnten verbringen. Erfahrungs­austausch und Gespräche unter Veteranenfreunden standen anz oben. Insgesamt waren im Laufe des Tages doch noch |0 Veteranen gekommen, darunter auch Motorräder, Motor­roller und ein Vorkriegsfahrrad. Besonderes Interesse fand ain Tempodreirad und ein Lanz-Bulldog-Volldiesel, der bei »ollem Beschleunigen schwere schwarze Rauchwolken aus- jtieß.

P ,e Palette der Fahrzeuge war bunt gemischt, Stark vertreten Nren die Mercedestypen. Ein Vorkriegs-170 mit 6-Zylinder, ^0 V, 170 S, 180,180 SL, 220 und 250 SE Coupe.

Die^ @) (^informiert:

Arzneiausgaben gefährden Beitragsstabilität

»Mit Sorge blicken wir in die Zukunft«. Dieses Resü­mee zog der Vorstandsvorsitzende des Krankenkas­senverbandes Koblenz, Otto Schneider, vor der Ver­treterversammlung der im Verband zusammenge­schlossenen 11 AOK'en des Regierungsbezirkes Ko­blenz. Die Tagung fand unter Leitung von Kurt Wie- mer in Stromberg/Hunsrück statt.

Das größte Problem ist nach wie vor der rapide Aus­gabenanstieg für Arzneimittel. Allen Aufforderungen zur Preisdisziplin zum Trotz steigen die Preise weiter erheblich an. Schneider appellierte an die Ärzte, bei Neuerungen sehr kritisch zu sein und sich nicht von der großzügigen Verteilung von Ärztemustern beein­drucken zu lassen.

Mit Genugtuung nahmen die Delegierten zur Kennt­nis, daß es dank großer Anstrengungen bei den Pfle­gesatzverhandlungen mit den Krankenhäusern zu ge­lingen scheint, die Kostensteigerungen in einigerma­ßen erträglichen Grenzen zu halten. Auf Dauer gese­hen kann jedoch nur ein Abbau der nicht notwendi­gen Betten spürbare Entlastung bringen.

In einem Referat hatte zuvor Ministerialdirektor Karl Jung vor den AOK-Delegierten zu aktuellen Proble­men der Sozialversicherung Stellung genommen.