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Montabaur 56 / 24 / 84

Gutes Verhältnis zwischen Ortsgemeinden und Verbandsgemeinde

Aus Sorge um unsere Verbandsgemeinde wenden wir Orts­bürgermeister und Beigeordnete uns an die Wähler.

Seit 12 Jahren besteht die Verbandsgemeinde Montabaur.

Sie ist die größte in Rheinland-Pfalz und zu einer echten

Solidargemeinschaft zusammengewachsen.

Daß wir von vielen anderen beneidet werden, hat gute

Gründe:

den Ortsgemeinden wurden die Mittel belassen, die zur Erfüllung örtlicher Aufgaben notwendig sind,

in den Ortsgemeinden und der Stadt Montabaur wurden von der Verbandsgemeinde viele Einrichtungen geschaf­fen, die sie alleine nicht hätten schaffen können,

im Westerwaldkreis erhebt die Verbandsgemeinde die niedrigste Verbandsgemeindeumlage,

unsere Ortsgemeinden sind finanziell gesund und lei- . stungsstark. Rücklagen von 6,3 Mio. DM beweisen dies,

das Verhältnis zwischen den Ortsgemeinden, dem Ver­bandsgemeinderat und der Verbandsgemeindeverwal­tung ist ausgezeichnet

Nun kommt die Freie Wähler-Gruppe - fast identisch nu« der FWG der Stadt Montabaur - und glaubt, wir Ortsgej meinden hätten schon lange auf sie gewartet. 1

Dazu sagen wir eindeutig NEIN.

Wir wollen keine Wähler-Gruppe, die Unfrieden in den Verl bandsgemeinderat bringt. Die unfairen Angriffe der FWl auf Verbandsgemeindeebene haben schon begonnen. Sil sprechen in ihren Veröffentlichungen von MachtmiJ brauch, Arroganz und Schuldenmacherei.

Das ist schlichtweg unwahr.

Über 90% aller im Verbandsgemeinderat gefaßten ßj Schlüsse: in den letzten 12 Jahren wurden von allen Parteiei mitgetragen; ein bemerkenswertes Ergebnis, das von Sacl lichkeit und Verantwortungsbewußtsein zeugt.

Die CDU stellte freiwillig der FDP Ausschußmandate zii Verfügung, damit die FDP in den Ausschüssen mitarbeite| konnte.

Wir, Bürgermeister und Beigeordnete, wären froh, wenn i CDU am 17. Juni wieder eine solide Mehrheit im Verband! gemeinderat bekäme, damit die gute und erfolgreiche Politi] der Vergangenheit fortgesetzt werden kann.

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Frau Anni E ulberg, Bürgermeisterin, Boden

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Josef J^anns, Bürgermeister, Heiligenroth

Hermann Josef Hucke, Beigeordneter, Daubach

Peter Molzberger, Bürgermeister, Holler s

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Pfeifer, Beigeordneter, Eitelbom

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Waldemar Bendel, Bürgermeister, Nombom

Jakob Spitzhom, Beigeordneter, Oberelbert

Clemens tdoll, Beigeordneter, Horbach

Winfried Ferdinand, Bürgermeister, RuppacM

Josef Wilhelmi, Bürgermeister, Gackenbach

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Jose f Leber, Bürgermeister, Girod

Dieter Hetz, Bürgermeister, Görgeshausen

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Ludwig Metternich, Bürgermeister, Gorßholbach

Egon Reichwein, Bürgermeister, Heilberscheid

Siegfried Hoffmann, Bürgermeister, Hübingen

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Wilhelm Lenz, Beigeordneter, Kadenbach

Arthur Steinebach, Beigeordneter, Nentershausen

Gerhard Wiek, Beigeordneter, Niederelbert

Hubert Zey, Bürgermeister'-Niedererbach

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Toni Schneider, Bürgermeister, Simmem

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Karl Josef Müller, Beigeordneter, StahlhoftJ j

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Horst Müller, Bürgermeister, Untershausen

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Lambert Stahlhofen, Bürgermeister, Welse«

PS: Was die Freie Wähler-Gruppe der VG Montabaur von den 24 Ortsgemeinden hält, dokumentiert sie mit ihrer Liste. Von

gestellten Kandidaten kommen nur 3 aus den 24 Ortsgemeinden.