Montabaur 9/17/84
Klarstellung zum Thema Straßenplanung in Ruppach-Gold- hausen (Kreisstraßenausbau / Bau einer Umgehungsstraße)
Dasoa. Thema hat innerhalb der Bevölkerung großes Interesse gefunden, was jedoch nicht verwundern kann, da es seit Jahren das allseitige Bestreben war und ist, den Schwerlastverkehr soweit wie möglich und auf dem kürzesten Wege aus der Ortslage herauszubekommen. Ortsgemeinderat und Ortsbürgermeister haben daher dieses Ziel nie aus den Augen verloren.
Eine einmalige Chance bietet sich nunmehr dadurch, daß der Kreis diese Umgehungsstraße unterhalb des Dorfes eventuell auf seine Kosten errichtet, und zwar beginnend hinter der Eisenbahnbrücke Richtung Großholbach und endend unterhalb des Betonsteinwerkes Erwin Wirth/Wetzlar auf der Heiligen- rother Straße.
meinde ist bisher noch nicht diskutiert und beschlossen worden. Daher ist es auch falsch, jetzt von einer Kostenbeteiligung der Anlieger zu sprechen. Die hin und wieder genannten Beträge zwischen 5.000 und 20.000,- DM je Anlieger entbehren somit jeder Grundlage, ebenso der bereits behauptete Ausbau zur Fußgängerzone.
Da die Gesamtproblematik sehr umfangreich ist und hier nicht bis ins einzelne dargestellt werden kann, wird in der Bürgerversammlung am 9.5.1984 Zeit und Gelegenheit sein, dieses im einzelnen zu erörtern. Im übrigen steht zur Beantwortung aufgetretener und noch auftretender Fragen der Ortsbürgermeister gerne zur Verfügung.
Denn Mißverständnisse und Fehlinformationen dienen weder der Sache noch der dörflichen Harmonie.
Ferdinand, Ortsbürgermeister.
Die endgültige Entscheidung fällt der Kreisausschuß, wobei der Ortsgemeinde vorab aufgegeben wurde, den benötigten Grunderwerb sicherzustellen.
Ein zweites Thema wird in diesem Zusammenhang sehr stark, jedoch zum Teil unrichtig diskutiert, weil es mit dem zeitlichen Ablauf für den Bau der Umgehungsstraße direkt nichts zu tun hat, nämlich der eventuelle Ausbau der innerörtlichen Hauptstraße ( K 153) zwischen den Anwesen Heribert Fluck und „Bergmannsklause". Hierzu noch einmal kurz die Vorgeschichte.
Die Kreisverwaltung teilte Anfang dieses Jahres mit, daß folgende innerörtlichen Kreisstraßen in diesem Jahr kurzfristig ausgebaut werden sollen :
K101 = Bergstraße vom Ortsausgang Richtung Dahlen bis zur Einmündung in die Hauptstraße (Anwesen Heribert Fluck);
K153 = Hauptstraße (Anwesen Heribert Fluck) bis Bahnhofstr. (Ecke Hermann Herz)
Diese Maßnahme hätte gleichzeitig die Erneuerung der Bürgersteige durch die Ortsgemeinde und hierfür Ausbaubeiträge für die Anlieger zur Folge. Die Ortsgemeinde nahm daher die Nachricht des Kreises mit gemischten Gefühlen auf:
Zwar kann sich jeder vorstellen, wie eine neu ausgebaute Ortsdurchfahrt mit neuen Bürgersteigen und eventueller Durch- grünung mit Bäumen wirkt, dies ist jedoch nicht das Problem, das in Ruppach-Goldhausen unter den Nägeln brennt, das ist eindeutig die Lösung des mit starken Belästigungen für die Anlieger verbundenen Lkw-Tontransportes durch den Ort.
Die Konzeption des Kreises wurde daher nicht generell abge- I lehnt, um zum Schluß nicht mit leeren Händen dazustehen.
Es wurde jedoch mit dem Kreis dahingehend verhandelt, anstatt des Ausbaues der innerörtlichen Hauptstraße den Bau der Umgehungsstraße unter dem Dorf zu forcieren (der Ausbau der Bergstraße durch den Kreis bleibt hiervon unberührt).
Dieses würde sicherlich bedeuten, daß die innerörtliche Hauptstraße zwischen den Anwesen'Heribert Fluck und „Bergmanns- klause“ zur Gemeindestraße abgestuft würde, dehn der Kreis wird sicherlich nicht zwei parallel verlaufende Straßen im Abstand von 100 m Luftlinie unterhalten und ausbauen.
|Es ist in diesem Zusammenhang jedoch unrichtig, daß die Orts- pmeinde bei positivem Abschluß der Verhandlungen mit dem IKreis zum Thema „Bau der Umgehungsstraße" in diesem Jahr pch die betreffende Hauptstraße neu ausbauen und über Auspubeiträge abrechnen will. Bei Wegfall des Lkw-Verkehrs ■wird die Straße sicherlich noch etliche Jahre halten. Die teil- Iweise reparaturbedürftigen Bürgersteige werden kurzfristig im [Rahmen der Gasversorgung erneuert (siehe Wochenblatt Nr. 16 V 20.4.1984)
■Etwas anderes würde nur dann zum Zuge kommen, wenn durch ■eventuelle Zuschußgewährungen von Land und Kreis der Aus- |t>au der Hauptstraße für Anlieger und Ortsgemeinde so kosten- pnstig wurde, daß eine Ablehnung unverantwortlich wäre.
Paller Deutlichkeit: Eine diesbezügliche Entscheidung der Ge
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RUPPACH-GOLDHAUSEN:
TuS Ahrbach 1921 e.V.
Der TuS Ahrbach führt in der Woche nach Ostern eine Mini- Sportwoche durch. Dies erfolgt,um der sportinteressierten Bevölkerung einen Einblick in sportliche Aktivitäten im Verein zu bieten. Im einzelnen ist folgendes geplant:
Mittwoch, 25.4.84
19.00 Uhr Alte Herren Ruppach-Goldhausen - AH Heiligenroth Donnerstag, 26.4.84
ab 18.00 Uhr Verschiedene Handballspiele in der Vogelsanghalle Heiligenroth Freitag, 27.4.84
17.30 Uhr Alte Herren Heiligenroth - AH Wirges
19.30 Uhr TuS Ahrbach II - SC Großholbach Samstag, 28.4.84
14.00 Uhr D-Jugend TuS Ahrbach - SV Prüm 15.00 Uhr C-Jugend TuS Ahrbach - SV Prüm 16.00 Uhr Alte Herren Ruppach-Goldh. - AH Holler
Der TuS Ahrbach würde sich freuen, wenn dieses Angebot unter dem Motto: Sport in der Freizeit, eine große Resonanz in der Bevölkerung von Ruppach-Goldhausen /Heiligenroth finden würde.
AUGST
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EITELBORN:
Möhnenclub Eitelborn
An unsere Wanderung am 12. Mai wird hiermit noch einmal erinnert. Aus organisatorischen Gründen wird um umgehende Anmeldung bei Ulrike Brang, Tel. 2402 gebeten.
NEUHÄUSEL:
Schulreifefest 1984 in der Augst-Schule Neuhä jsel Am Dienstag, dem 8. Mai 1984, morgens um 11.00 Uhr, findet in der Augst-Schule Neuhäusel der Schul reifetest 1984 für die Schulneulinge von Eitelborn und Neuhäusel statt.
Wir bitten die Eltern, ihren Kindern einen roten Filzstift mitzugeben.
Hallo Jahrgang 1934
Alle in Neuhäusel lebenden 34er sind recht herzlich zu einer Zusammenkunft am 2.5.84 um 20.00 Uhr im Gasthaus
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