Montabaur 33/5/84
Wissenswertes
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Kreisgruppe Westerwald, Montabaur
Auf der Anfang Januar abgehaltenen Kreisgruppensitzung der Kreisgruppe Westerwald des Bundes für Umwelt u.Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz in Frei- lingen, konnte der stellvertr.Vorsitzende Erwin Schmerling wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen.
Der Berichterstattung über die Arbeit des BUND in den
^vergangenen Wochen, konnten die Gäste einiges über deren [Vielfalt entnehmen. Zur Sprache kamen ein Fall von Gewässerverunreinigung in der Gemarkung Deesen, fortgesetzte Verstöße [gegen das Landespflegegesetz in Ruppach-Goldhausen, eine [Vereinbarung mit dem Straßenneubaüamt über Amphibienschutzr jmaßnahmen an der neuen Ortsumgehung Selters und Ausgleichs- jmaßnahmen für den geplanten Anschluß der L 326 (Hollerer IStraße) an die B 49 in Montabaur. Ausführlich wurde anschl. lauf die Bürgeraktion gegen das Waldsterben im unteren Westerlwald hingewiesen. Der letzte Tagesordnungspunkt galt der ■Aktion „Rettet die Frösche". Es sollen in der nächsten Zeit |neue Feuchtbiotope geschaffen werden, um den Amphibien den Fortbestand zu sichern. Dazu besteht auch ein Gemeinde- vettbewerb des BUND, von dem bisher leider kaum Kenntnis enommen wurde. Um den Worten auch die sichtbare Tat folgen ku lassen, erklärten sich ein Teil der Anwesenden spontan bereit, bleich anderntags an einer Aktion teilzunehmen. Pünktlich landen sich dann auch die Helfer am nächsten Morgen am vereinbarten Treffpunkt zusammen, um einen neuen Laichtümpel fenzulegen. Ein Bauunternehmer aus Heiligenroth stellte freundlicherweise einen kleinen, feuchten Teil seiner Kiesgrube zur /erfügung, wo er bereits mit dem Bagger etwas Vorarbeit eieistet hatte.
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IFotos: Pöhler
In knapp zwei Stunden waren dann die Feinarbeiten durch die BUND-Leute erledigt. Flachwasser- und Krautzone wurden ^gelegt und ein kleiner Überlauf gebaut.
^Jetzt können die Kröten, Molche und Frösche wieder in der ffihnen spezifischen Weise ihren Laich ablegen und somit ihre Art
in diesem Gebiet erhalten. Sicher werden sich auch einige Libellenarten hier einstellen.
Weitere Aktionen dieser Art sind in Vorbereitung und die Helfer haben ihre weitere Unterstützung schon zugesagt.
Nächste Landrats-Sprechstunde am 6. Februar von 17.00 bis 19.00 Uhr
Die nächste Sprechstunde des Landrates, in der die Bürger des Westerwaldkreises die Möglichkeit haben, dem Kreisverwaltungschef ihre Sorgen und Nöte persönlich vorzutragen, ist für Montag, den 6. Febr. 1984 von 17 bis 19 Uhr in der Kreisverwaltung in Montabaur anberaumt. Interessierte Bürger können sich, um einen Termin mit dem Landrat zu bekommen, bei der Bürgerberatungsstelle der Kreisverwaltung, Tel. 02602/ 12-300 oder 12-301) melden, wobei der Sachverhalt, der dem Landrat vorgetragen wird, kurz angegeben werden soll.
Nach Anmeldung bei der Kreisverwaltung erhält jeder einen genauen Vorsprachetermin, damit lange Wartezeiten vermieden werden.
Die^(^)|<^informiert:
Ein Kennzeichensymbol für Schwerhörige:
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Wie der Ablauf des internationalen Jahres der Behinderten erkennen ließ, wird in der Öffentlichkeit von Behinderungen, die nicht sichtbar sind, wenig oder gar keine Kenntnis genommen. Während der Blinde durch die Armbinde oder den Blindenstock im täglichen Leben Rücksicht und Anteilnahme erfährt, fällt der Schwerhörige meist durch sein oft unerklärliches Falschreagieren auf.
Schwerhörige müssen sich darüber klar werden, daß sie mit dem Verbergen ihrer Behinderung den falschen Weg gehen. Der Schwerhörige muß seine Behinderung akzeptieren und sich mit ihr identifizieren. Er muß sie der Umwelt gegenüber zugeben, denn nur dann kann er erwarten, daß die Umwelt auf die Hörbehinderung richtig und rücksichtsvoll reagiert.
Ein Hilfsmittel für Schwerhörige auf dem Weg zu einer besseren Integration ist ein Kennzeichen-Symbol für Schwerhörige, das die IFHOH (International Federation of the Hard of Hearing) entwickelt hat und das in der obigen Abbildung vorgestellt wird. Es ist als Anstecknadel oder als Aufkleber zu erhalten. Auskunft erteilt die IFHOH, Generalsekretariat, Frau Hartmann, Pirolkamp 18, 2000 Hamburg 65.
Bargeld zum Mitnehmen
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