Montabaur 28/5/84
GELBACHHÖHEN
DAUBACH Verloren - Gefunden
In der Waldstraße wurde ein Schlüsselbund gefunden. Der Fundgegenstand kann auf der Gemeindeverwaltung abgeholt werden.
Frink, Ortsbürgermeister
STAHLHOFEN
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Stahl- h ofen vom 27.1 .1984_
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1984 beschlossen Vor vollzählig erschienenem Rat wurde von dem zuständigen Sachbearbeiter der Verbandsgemeinde Montabaur der Haushaltsplan 1984 - dieser enthält die Einzelansätze für den Verwal- tungs- und Vermögenshaushalt - erläutert Das vorgelegte Planwerk fand die Zustimmung des Rates, so daß nach Abschluß der Erläuterungen und Diskussion der Haushaltsplan sowie die Haushaltssatzung in ihrer Gesamtheit eur Abstimmung gestellt wurde. Ergebnis dieser Abstimmung war, daß der Rat einstimmig dem vorgelegten Planwerk entsprach.
Die Haushaltssatzung - diese ist die summarische Zusammenfassung der Einzelansätze des Haushaltsplanes - enthält folgende Festsetzungen:
VERWALTUNGSHAUSHALT
Einnahmen / Ausgaben je 375.000,-- DM
VERMÖGENSHAUSHALT
Einnahmen / Ausgaben je 258.500,--DM
Kredite bzw. die Inanspruchnahme von Verpflichtungsermäch- tigungn sind nicht veranschlagt.
Die Gemeindesteuern bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert und sind wie folgt festgesetzt:
Grundsteuer A 220 %
Grundsteuer B 240 %
Gewerbesteuer 280 %
Hundesteuer: für den 1. Hund 36,--DM
für den 2. Hund 54,- DM
für jeden weiteren Hund 72,- DM
Aussagen über die Finanzsituation der Gemeinde enthält der dem Haushaltsplan beigefügte Vorbericht Diesem ist im wesentlichen folgendes zu entnehmen:
Rückblick auf 1983
Zum Abschluß des Haushaltsjahres 1983 wird mit einem Rücklagenstand von voraussichtlich 390.000,- DM gerechnet Dies ist eine positivere Entwicklung als zunächst bei Aufstellung des Haushaltsplanes 1983 prognostiziert wurde.
Diese Entwicklung ist zurückzuführen auf zusätzliche Ein- nahmeh für die Nutzung des Steinbruches.
Haushalt 1984 Verwaltungshaushalt
Auffallend ist die Entwicklung im Verwaltungshaushalt im Sektor "Steuern, Allgemeine Zuweisungen und Umlagen", im Vergleich zum Vorjahr.
Hier sind von der Gemeinde trotz niedrigere Hebesätze bei der Kreisumlage und der Verbandsgemeindeumlage im Vergleich zu 1983 höhere Umlagebeiträge zu zahlen. Zurückzuführen ist dies auf eine gegenüber dem Vorjahr gestiegene Umlagengrundlage bedingt durch eine verbesserte Steuerkraft der Ortsgemeinde.
Als weitere Auswirkung der hohen Steuerkraft ist ein Rückgang bei den Schlüsselzuweisungen zu verzeichnen. Diese Verschlechterungen werden jedoch kompensiert durch Einnahmeverbesserungen bei der Gewerbesteuer und beim Einkommensteueranteil sowie durch einen geänderten Berechnungsmodus zur Ermittlung der Gewerbesteuerumlage, so daß dem Vermögenshaushalt letztlich 31.000,- DM zugeführt werden können. Als freie Finanzspitze - diese Zahl gibt Auskunft über die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde - wurde der Betrag von 38.000,- Dm Überschuß ermittelt
Vermögenshaushalt
Ausweislich des vom Ortsgemeinderat am 2.9.1983 beschlossene Investitionsprogramms sollen folgende Maßnahmen in 1984 realisiert werden:
1. Außenanstrich des Bürgermeisteramtes 5.000,-DM
2. Anlegung Kinderspielplatz "Im Rosengarten" 30.000,- DM
3. Ausbau der Oststraße 25.000,- DM
4. Restkosten Ausbau der K 166 - Mauerabriß 10.000,- DM
5. Erwerb der Straßenbeleuchtungsanlage 6.600,-- DM
6. Anstrich der Leichenhalle 5.000,- DM
7. Ausbau von Wirtschaftswegen 25.000,- DM
8. Renovierungsarbeiten in der ehern.
Schule 10.000,-- DM
9. Grunderwerb 31.000,- DM
Die Finanzierung der vorgenannten Maßnahmen wird durch folgende Einnahmen sichergestellt:
1.
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3.
4.
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Erwarteter Kreiszuschuß für den Bau des Kinderspielplatzes Erschließungs- und Ausbaubeiträge Kostenbeteiligung der Ortsgemeinde Daubach am Anstrich der Leichenhalle Grundstückserlöse
Zuführung vom Verwaltungshaushalt
3.000,- DM 200.000 - DM
2.500,- DM 20.000,- DM 33.000,- DM
Bei Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben bleibt der Ortsgemeinde ein Überschuß von 110.900,- DM, der der allgemeinen Rücklage zugeführt wird. Somit ergibt sich Ende 1984 voraussichtlich ein Rücklagenstand (Guthaben der Gemeinde) von ca. einer halben Million DM.
Dieser Rücklage stehen keinerlei Schulden gegenüber, so daß die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gemeinde als überdurch schnittlich gut bezeichnet werden können
Ausblick 1985 bis 1987
Die weitere Erschließung "Im oberen Wiesengrund" die Anlegung einer Brunnenanlage im Neubaugebiet "Im oberen Wiesengrund" sowie die Erweiterung und Neugestaltung des Friedhofes sind Projekte/ die in den kommenden Jahren verwirklicht werden sollen.
Ausweislich des Finanzplanes sind diese Maßnahmen ohne weiteres zu finanzieren.
Diese solide Leistungsfähigkeit wird durch die für die kommenden Jahre ermittelten freien Finanzspitzen bescheinigt
1985 40.000,- DM Überschuß
1986 36.000,- DM Überschuß
1987 32.000,-DM Überschuß
Haushaltsüberschreitung für 1983 genehmigt Eine Ansatzüberschreitung von 2.020,-- DM bedurfte der Genehmigung des Rates. Bei diesen Mehrausgaben handelt es sich um Kosten für die Befestigung des ehemaligen Schulhofes sowie für notwendige Arbeiten am Bürgersteig im Bereich des Anwesens Busler in der Kirchstraße, die gemäß der Gemeinde obliegenden Verkehrssicherungspflicht auszuführen waren. Für beide Maßnahmen waren die im Plan bereitgestellten Mittel von 3.000,- DM nicht ausreichend.

