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Vlöntabaur 15/4/84

der Haushaltswirtschaft wird sich an dieser Vorhersage auch nichts Wesentliches ändern. Voraussichtlich kann sogar mit einem geringfügig höheren Rücklagenstand gerechnet werden. Dieser Guthabenbetrag von mehr als 200.000,- DM stellte eine recht solide Basis für die Aufstellung des Haushaltsplanes 1984 dar.

HAUSHALTSJAHR 1984 VERWALTUNGSHAUSHALT

Das Volumen des Verwaltungshaushaltes sinkt von 393.000,- DM (1983) um 12.000,- DM auf 381.000,-DM in 1984.

Die Ursache dieses Rückganges liegt begründet in der Abrech­nung eines Brandschadens im Jahre 1983, der sich in Einnahmen mit 15.000,- DM und Ausgaben mit 11.000,- DM auswirkten. Unter Berücksichtigung dieser als einmalig anzusehenden Ein­nahmen und Ausgaben kann man feststellen, daß sich der Ver­lauf im Verwaltungshaushalt in etwa gleich wie im Vorjahr darstellt.

Auf der Einnahmenseite des Verwaltungshaushaltes 1984 sind einige Schwerpunkte hervorzuheben.

1. Aufgrund des neuen Konzessionsvertrages werden erhebliche Mehreinnahmen bei der Konzessionsabgabe (plus 9.860,- DM) zu verzeichnen sein.

2. Die Einnahmen im Forstetat werden voraussichtlich um 2.200,- DM zurückgehen.

3. Die Einnahmen im BereichSteuern, Allgemeine Zuweisun­gen und Allgemeine Umlagen" werden sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 1.500,- DM verringern.

Zur Ausgabeiiseite sind folgende Erläuterungen notwendig:

1. Als Auwirkung des neuen Konzessionsvertrages werden erst­mals Beträge fällig für die Unterhaltung der Straßenbeleuch­tung für einen zurückliegenden Zeitraum (3.600,- DM) und für die Zukunft.

2. Durch den Abschluß der öffentlich-rechtl. Vereinbarung zwischen der Verbandsgemeinde Montabaur und der Orts­gemeinde bezügl. des Unterhaltungsaufwandes an den Kanal­leitungen werden ebenfalls in 1984 erstmalig Zahlungen fällig (3.950,-DM).

3. Die Ausgaben im Forstetat sollen gegenüber dem Vorjahr um 28.936,- DM zurückgehen. Somit wird erstmals nach einigen Jahren wiederum ein planmäßiger Überschuß erwar­tet.

4. Da die Umlagegrundlage, ein Faktor zur Berechnung der Kreis- und Verbandsgemeindeumlage, sich gegenüber 1983 lediglich um 202,- DM erhöht, bewirken die Senkungen des Umlagesatzes bei der Kreisumlage von 26,5 % auf 25 % und bei der Verbandsgemeindeumlage von 34 % auf 32 % Ein­sparungen von ca. 8.400,- DM gegenüber dem Vorjahr.

5. Als Folge einer beabsichtigten kompletten Darlehensrück­zahlung vermindern $ich die Zinsausgaben gegenüber 1983 beträchtlich (minus ca. 4.000,- DM) Ergebnis der Gegenüber­stellung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben ist, daß dem Vermögenshaushalt in Betrag von 73.000,- DM zugeführt werden kann. Dieser Betrag stellt zugleich auch die echte freie Finanzspitze für das Haushaltsjahr 1984 dar.

-diese gibt Auskunft über die finanzielle Leistungsfähigkeit einer Gemeinde - so daß für die Ortsgemeinde Nomborn eine ausgezeichnete dauernde finanzielle Leistungsfähigkeit be­scheinigt werden kann.

VERMÖGENSHAUSHALT:

Die Verwaltung erhielt als Vorgabe zur Aufstellung des Vermö­genshaushaltes das vom Ortsgemeinderat beschlossene Investi­tionsprogramm. Dieses Programm sieht für 1984 die Verwirk­lichung folgender Maßnahmen vor:

1. Ausbau des Weges zum Sportplatz

2. Bau einer Grillhütte und eines Grillplatzes

3. Restarbeiten an der Schulstraße

4. Grunderwerb im Rahmen des Ausbaues der Ortsdurchfahrt

5. Ausbau der Mittelstr. einschl.Straßenober- flächenentwässerungsanteil

6.000,- DM 24.000,- DM 4.000,- DM

7.000,- DM 95.000,- DM

6. Erwerb der Straßenbeleuchtungsanlage 6.600,- DM

7. Straßenbeleuchtungs-Erweiterung Wiesenstr. 2.000,- DM

8. Beteiligung der Ortsgemeinde an den

Anschaffungskosten des Steigers - wird voraussichtlich entfallen l.öOO^DM

9. Wegebau zum Friedhof 25.000,- DM

10. Wirtschaftswegebau 21.000,-DM

11.Installation einer Nachtspeicherheizung und

Anbringung einer Dachrinne an dem Ge­meindehaus 13.000,-DM

12. Tilgung von Krediten an das Land 300,-- DM

13. Tilgung von Krediten an den Kreditmarkt 52.200,- DM

Nach Durchführung der Kredittilgungen wird die Gemeinde schuldenfrei sein.

14. Zuführung zur allgemeinen Rücklage 400,-- DM

Die Finanzierung der vorgenannten Ausgaben soll durch die nachfolgenden Einnahmen gesichert werden:

1. Erschließungs- und Ausbaubeiträge 80.000,-- DM

2. Zuführung vom Verwaltungshaushalt 73.000,-- DM

3. Entnahme aus der eigenen Rücklage 105.000,-- DM

Ausgehend von einem Rücklagenstand von ca. 208.000,- DM wird in 1984 der Betrag von 105.000,- DM benötigt, um den Vermögenshaushalt auszugleichen, d.h. der Gemeinde verblei­ben noch freie verfügbare Rücklagenmittel von ca. 103.000 DM.

AUSBLICK 1985-1987

Das Investitionsprogramm für die kommenden Jahre beinhaltet den Ausbau der Ortsdurchfahrt, die weitere Erschließung verlängerter Baumort", den Parkplatzbau am Friedhof, den Ausbau des Hohlweges, die Erschließung der Südstraße, den Ausbau des Gemeindeplatzes sowie für spätere Jahre die Er­schließungAuf dem Hüppel" und den Bau eines Dorfgemein­schaftshauses.

Alle Maßnahmen bis einschl. 1987 sind nach den derzeitigen Berechnungen der mittelfristigen Finanzplanung sogar ohne Fremdkapital (Kredite) zu finanzieren.

Die Übersicht über die freie Finanzspitze der Gemeinde zeigt für die kommenden Jahre eine solide Finanzlage:

1984 Überschuß

1985 Überschuß

1986 Überschuß

1987 Überschuß

73.000,- DM 75.000,- DM 75.000,- DM 76.000,-DM

1

was

NENTERSHAUSEN:

Mülltonnen in Brand gesetzt

Am 25.12.1983 gegen 19.00 Uhr wurden auf dem Schulhof der Freiherr-vom-Stein-Schule zwei Mülltonnen in Brand ge­setzt, die hierbei verbrannten bzw. verschmorten.

Wer hierzu sachdienliche Angaben machen kann, wende sich bitte an die Schutzpolizeiinspektion ,543 Montabaur, Tel. 02602/5011.

DRK Nentershausen JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 84 Die diesjährige Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Nentershausen findet am 3. Febr. 1984 um 20.00 Uhr im Rot­kreuz-Depot, alte Schule, in Nentershausen statt. Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Geschäftsbericht 83

3. Kassenbericht 83

4. Entlastung des Vorstandes

5. Haushalsplan 84

6. Wünsche und Anträge

Hierzu sind alle aktiven und passiven Mitglieder recht herzlich eingeladen.