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Montabaur 7/52/83

gestärkt werde. Die FDP-Fraktion sei der Auffassung, daß bei der Berechnung der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes zum Teil zu großer Optimismus an den Tag gelegt worden sei. Man hoffe jedoch, die Befürchtung, daß die Einnahmen nicht in dem er­warteten Umfang fließen und deswegen größere Kreditaufnahmen nötig würden, bewahrheite sich nicht.

Als besonderes Sorgenkind sei das Hallen- und Freibad zu bezeichnen. Der Zuschußbedarf mache immerhin 544.123,- DM aus. Bei diesen Minusbeträgen müsse die Frage erlaubt sein, ob man nicht besser wegkomme, wenn man das Bad verpachte und dem Betrei­ber einen Zuschuß zufließen lasse.

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Zum Haus der Jugend führte Helmut Hepfer aus, diese Einrichtung habe sich bewährt. Die Mitarbeiter des Hauses leisteten gute Arbeit und fänden die volle Unterstützung der FDP-Fraktion. Auch die Arbeit der Jugendpflegerin werde positiv bewertet.

Zum Verwaltungshaushalt insgesamt führte Helmut Hepfer aus, die Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaus­halt (333.000,- DM) liege zwar geringfügig über der geforderten Pflichtzuführung und stelle auch eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar. Es seien jedoch zusätzliche Fremdmittel in Höhe von 1.622.700,- DM zur Deckung des Finanzbedarfes des Vermögens­haushaltes erforderlich. Unter den vorgenannten Gesichtspunkten sei der Vermögenshaushalt mit einem Volumen von 19.354.800,- DM und einem Bedarf von mehr als 13.000.000,- DM für die Umschuldung von Krediten wahrlich kein Grund zum Jubeln, aber noch vertretbar. Trotz dieser nicht günstigen Perspektive des Vermögenshaushaltes würden die gesetzten Schwerpunkte der Ausgaben­wirtschaft (Brandschutz, Grund- und Hauptschulen) von der FDP-Fraktion getragen. Eine Einschränkung sei jedoch bei den Kosten für den Umbau der Hauptschule angebracht. Mit Blick auf die Verpflichtungsermächtigung für die Anschaffung einer neuen Com­puteranlage (450.000,- DM) forderte die FDP-Fraktion umfassende Vergleichsberechnungen, um die wirtschaftlichste Datenverar­beitungsanlage zu erhalten. Es solle insbesondere - so FDP-Fraktionsvorsitzender Hepfer - untersucht werden, ob der Anschluß an das Landesrechenzentrum wirtschaftlicher sei. Insgesamt stimme man dem Haushaltsplan für 1984 zu.

Einen zusammenfassenden Überblick über das Haushaltsgeschehen sollen die nachfolgenden Graphiken und Übersichten geben.

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1984

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Überblick über die Entwicklung des Haushaltssolls vom Haushaltsjahr 1982 an:

Hausha1t

1982. | 1983 I 1984

..usha1tssol1 in Einnahe und Ausgabe ausgeglichen

Verwaltungshaushal t Veränderung in v.H.

17.093.009 + 7,53 %

17.486.900 + 2,30 %

14.647.000

16,24 %

Vermögenshaushait Veränderung in v.H.

1 7 . 526 . 1 1 8 + 65,79 %

22.277.900 + 27,11 %

19.354.800

13,12 %

Gesamthaushait Veränderung in v.H.

34.619.127 + 30,80 %

39.764.800 + 14,86 %

34.001 .800

14,49 t

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397 . 6 *

Entwicklung der Gesamteinahmen u

3*619

3*002

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Gesamthau shalt Verwaltung sh aushalt Vermögenshaushalt

26467

ätten

22278

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18 - 17.3 69

17.093

19899

14.199

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Angaben in Mio. DM