Montabaur 2/50/83
STADT MONTABAUR STELLT SPLITTBEHÄLTER AUF
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In seiner Sitzung am 17. Nov. 1983 hat der Stadtrat von Montabaur beschlossen, im Stadtgebiet Behälter für alternatives Streumaterial (Sand, Splitt oder ähnliches) aufzustellen. Natürlich kann dadurch nicht der gesamte Bedarf der Bürger an Streumaterial gedeckt werden. Diese Maßnahme sollte auch eher als Signai verstanden werden und dem Bürger Gelegenheit geben, vielleicht einmal probeweise mit Sand oder Splitt zu streuen, um zu sehen, daß es auch ohne Streusalz geht.
Die Behälter werden an folgenden Punkten aufgestellt:
— Parkstreifen in der Herderstraße Spielplatz Ecke Humbachstraße / Colletstraße
»- Parkplatz Ecke Koblenzer Straße /Jahnstraße Vorderer Rebstock
- Ecke Lahnstraße /Rheinstraße (am Altenheim) - Kirchstraße (neben dem alten Finanzamtsgebäude)
Mit der Aufstellung der Streugutbehälter ist Anfang Januar 1984 zu rechnen.
In diesem Zusammenhang wurde vom Stadtrat beklagt, daß die Geschäfte in Montabaur kaum anderes Streumaterial als Salz zum | Verkauf anbietet. Ratsmitglieder appellierten an die Geschäftsinhaber, alternatives Streumaterial anzubieten, um den Bürgern die Möglichkeit zu umweltbewußtem Verhalten zu geben. Vielleicht eröffnet das wachsende Umweltbewußtsein sogar neue Märkte.
Die Stadt geht ihrerseits auch in diesetn Winter mit gutem Beispiel voran. Die Verwendung von Streusalz auf Gemeindestraßen wird weitgehend eingestellt. Nur in Ausnahmesituationen (plötzlich auftretende Glatteisbildung) oder an besondetsgefährlichen Fahrbahnstellen (Kreuzungsbereiche, Steilstrecken usw.) wird - allerdings in sehr sparsamem Umfang - Streusalz verwendet. Alle Bürger sind aufgerufen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Gen
gern
STELLENAUSSCHREIBUNG
Im Altenheim der Stadt Montabaur wird zum nächstmöglichen Termin ein(e)
KOCH oder KÖCHIN (auch Küchenmeister)
eingestellt.
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die über eine mehrjährige Berufserfahrung auch im Bereich „Diätküche“ verfügt.
Das Altenheim verfügt über eine modern eingerichtete Küche. Die tägliche Leistung liegt bei ca. 120 Voll - Portionen.
Die Vergütung erfolgt nach dem BAT. Es werden die üblichen Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes, insbesondere eine Zusatzversorgung gewährt.
Bewerbungen mit handgeschriebenem Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften und lückenlosem Beschäftigungsnachweis werden erbeten an die
Verbandsgemeindeverwaltung - Personalamt - Postfach 1262, 5430 Montabaur
Das Personalamt erteilt auf persönliche oder telefonische Anfragen unverbindlich nähere Auskunft.
Öffentl ßekanntsnachungen
Nachtragshaushaltssatzung der Verbandsgemeinde Montabaur für das Haushaltsjahr 1983 vom 8.12.1983 Der Verbandsgemeinderat hat aufgrund des § 98 der Gemeindeordnung von Rheinland-Pfalz vom 14.12.1983 (GVBI. S. 419) folgende Nachtragshaushaltssatzung beschlossen, die nach Genehmigung durch die Kreisverwaltung Montabaur als Aufsichtsbekj de vom 30. Nov. 1983 hiermit bekanntgemacht wird:
-- § 1
Mit dem Nachtragshaushaltsplan werden
a) VERWALTUNGSHAUSHALT die Einnahmen die Ausgaben
vermindert um DM
213.700, --
213.700, »
und damit der Gesamtbetrag des Haushaltsplanes einschl. der Nachtn gegenüber bisher DM auf nunmehr festgesetzt DM
17.7Ö0.600,-
17.700.600,-
17,486.900,-
17-486.900,-
ftspj f&err Idsg« fSt. Pten

