Montabaur 10/30/83
Mon
der Winterdienst ohnehin seit Jahren von der Gemeinde durchgeführt wird.
Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nörrenpfad abgelehnt
Einem Antrag auf Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes „Nörrenpfad" hinsichtlich der Drempelhöhe gern.
§ 31 Abs. 2 Ziff. 3 BBauG wurde nicht entsprochen.
Der Rat verwies in diesem Zusammenhang wiederum auf die bestehenden Bauvorschriften, die trotz baupolizeilicher Genehmigung grundlos mißachtet werden, was zu späteren Problemen führt, die dann durch nachträgliche Ratsentscheidungen beseitigt werden sollen.
NEUHÄUSEL:
An die Bewohner der Haskenstraße und der Straße „Am Spielplatz "
Mit den Bauarbeiten im Bürgersteigbereich o.g. Straßen wird in Kürze begonnen. Wir bitten Sie, evtl, übergewachsene Bäume, Sträucher, Hecken etc. gemäß dem Nachbarrechtsgesetz zurückzuschneiden, um die Bauarbeiten nicht unnötig aufzuhalten bzw. zu verteuern.
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Bauamt
KADENBACH:
Beilage von Satzungen zur Ausgabe 30/83 vom 29.7.1983
Die Satzung der Gemeinde über die Erhebung von Beiträgen für die erstmalige Herstellung von Erschließungsanlagen (Erschließungsbeiträge I vom 15. Juli 1983 und die Satzung über die Erhebung von Beiträgen für den Ausbau von Erschließungsanlagen (Ausbaubeiträge) vom 15. Juli 1983 wird hiermit öffentlich bekanntgemacht.
Der vollständige Wortlaut dieser Satzung ist der für die Ortsgemeinde Kadenbach bestimmten Ausgabe der Wochenzeitung als Anlage beigefügt.
SIMMERN:
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Simmern vom 11. Juli 1983
Haushaltsüberschreitungen gebilligt / Haushalisrechnungen für die Jahre 1981 und 1982 beschlossen und Entlastungen erteilt
Wesentlichen Raum im Programm der Sitzung am 11. Juli 1983 nahm im öffentl. Teil die Haushaltswirtschaft der Gemeinde ein. Zunächst wurde dem Rat ein Prüfungsbericht über die vom Gemeindeprüfungsamt durchgeführte Überprüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung der Gemeinde in den Jahren 1979 bis 1982 zur Kenntnis gegeben. Daran anschließend erfolgte die Vorlage einer 11 Punkte umfassenden Zusammenstellung über im Jahre 1982 geleisteten unerheblichen Haushaltsüberschreitungen. Die als unerheblich eingestuften Ansatzüberschreitungen verursachten insgesamt Mehrausgaben gegenüber denen in 1982 veranschlagten Haushaltsansätzen .
von 9.638,52 DM. Seitens der Verbandsgemeinde Montabaur wurde hierzu angemerkt,daß die Deckung dieser Ansatzüberschreitungen im Rahmen des Gesamthaushaltes gewährleistet ist.
Der Rat nahm die vorstehenden Informationen zustimmend zur Kenntnis.
Daran anschließend wurde eine 7 Punkte umfassende Auflistung über im Jahre 1982 geleistete erhebliche Ansatzüberschreitungen vorgelegt. Das Gesamtvolumen der Ansatzüberschreitungen betrug hier 50.296,88 DM. Die gewichtigsten Ansatzüberschreitungen sind nachstehend wiedergegeben:
a) Mehraufwendungen für Gemeindeanteil an der zu zahlenden Sozialhilfe.
Für den von der Ortsgemeinde in 1982 zu zahlenden 25%i- gen Kostenanteil für die Hilfe zum Lebensunterhalt waren im Haushaltsplan 8.000,- DM bereitgestellt. Tatsächlich mußte die Ortsgemeinde wegen der erheblichen Zunahme der Zahl der Hilfeempfänger 11.869,97 DM aufwenden.
so daß hier eine Ansatzüberschreitung von 3.869,97 DM verursacht wurde. Den Mehrausgaben stehen zwar Mehreinnahmen von 2.314,19 DM aus Erstattungen durch Drittverpflichtete (z.B. Hilfeemp'änger, Unterhaltspflichtige u.a. Sozialleistungsträger) gegenüber.
Dieser Betrag reicht jedoch letztlich nicht aus um den Ausgabenbedarf zu decken.
b) Notwendige Reparaturarbeiten am Wartehäuschen „Am Schulhoff" verursachten eine Ansatzüberschreitjung von 1.539,84 DM. Im Haushaltsjahr 1982 waren hier lediglich vorsorglich 100,- DM veranschlagt.
c) Durch Ratsbeschluß vom 20.7.1982 wurde dem Sportverein ein Zuschuß von 3.000,- DM insbesondere zur Spielflächenrenovierung gewährt. Hierzu standen keine Haushaltsmittel im Haushaltsplan bereit, so daß die Gewährung des Zuschusses eine außerplanmäßige Ausgabe über 3.000, DM verursachte.
d) Die Restfinanzierung des Anbaues an der Friedhofskapelle (Putzerarbeiten, endgültige Abrechnung des Architekten und Dachdeckerarbeiten ) verlagerte sich ohne daß dies zunächst geplant war von 1981 in das Jahr 1982. Wegen der fehlenden Haushaltsmittel wurde hier eine außerplanmäßige Ausgabe von insgesamt 29.071,10 DM verursacht.
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10.000,- DM waren für den Ausbau des Wirtschaftsweges „Auf'm See" und „In der Trift" bereitgestellt. Die Abrech nung beider Maßnahmen schloß mit einem Betrag von 11.824,48 DM ab, so daß sich eine Ansatzüberschrei tung von 1.824,48 DM ergab*
f) Die für die gemeindeeigenen Grundstücke im Erschließungsgebiet „In der Trift" zu zahlenden Kanal- und Hausanschlußkosten überschritten den Planansatz um . 9.826,- DM.
Beim Verkauf der Grundstücke werden die Sosten von den jeweiligen Erwerbern wieder angef ,'rdert.
Einstimmig erklärte der Rat seine Zustimmung zur Notwendigkeit der die Haushaltsüberschreitungen verursachenden Maßnahmen. Zum Haushaltsausgleich wurde beschlossen, Mehreinnahmen aus Gewerbesteuern sowie zusätzliche Einnahmen aus Erstattungen, für Sozialhilfeleistungen heranzuzieheh.
Darüber hinaus tragen eingesparte Bauausgaben zum Haushaltsausgleich bei.
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Nachdem somit alle Haushaltsüberschreitungen im Jahre 1982 i vom Rat gebilligt waren, standen in den nächsten 2 folgenden Tagesordnungspunkten die Beschlußfassung über die Haushalts-jfl rechnung 1981 und 1982 sowie die Entlastungserteilung für die * jeweiligen Haushaltsjahre an. Der Aufstellung der Haushaltsrech-1 nungen war eine nichtöffentliche Sitzung des Rechnungsprüfung^ ausschusses in den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur vorausgegangen. Hier hatte der Ausschuß die Kassen-1 belege eingesehen und die ordnungsgemäße Haushaltsführung überprüft.Nach Aussagen des Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses Toni Kowalewski führten die durchgeführten Überprüfungen zu keinen Beanstandungen. Dem Rat wurde daher die Beschlußfassung der Haushalisrechnung 1981 und 1982 empfohlen.
Diesem Vorschlag folgend wurde daher durch jeweils einstimmige Entscheidung die von der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur vorgelegte Haushalisrechnung für das Haushaltsjahr | 1981 und 1982 beschlossen.
Gleichzeitig wurde dem Ortsbürgermeister, den Ortsbeigeordneten, dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Verbands- j gemeinde für die Haushaltsjahre 1981 und 1982 Entlastung erteilt.
Auch die nächste Entscheidung des Rates befaßte sich mit der Haushalts- und Wirtschaftsführung der Gemeinde und zwar mit Blick auf die kommenden Jahre.
Hier stand die Fortschreibung des Investitionsprogrammes für den Planungszeitraum bis einschl. 1987 an. Eine Aussage des
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