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Montabaur 2 / 27 / 83

Montat

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Dr. Paul Josef Possei - Dölken

ist seit 1. Juli 1983 Bürgermeister der Verbandsgemeinde und Stadt Montabaui

Ernennung, Vereidigung und Einführung vor Verbandsgemeinderat und Stadtrat vollzogen

Der am 16.5.1983 vom Verbandsgemeinderat und vom Stadtrat in gemeinsamer Sitzung und Abstimmung mit großer Mehrheit (55 Ja-Stimmen 6 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung) gewählte Dr. Paul Josef Possel-Dölken wurde am 1. Juli 1983 im Haus Mons Tabor jjStadthalle/Soldatenheim) zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur und der Stadt Montabaur ernannt, ver- eidigt und in seine Ämter eingeführt.

Die Ernennung, durch die dem Gewählten die Position des Bürgermeisters verliehen und ein Beamtenverhältnis auf Zeit begründet wird, nahmen für die Verbandsgemeinde deren I. Beigeordneter Heinz Reusch und für die Stadt der I. Beigeordnete'Dr. Paul

vor.

Die Einführung ist gleichzusetzen mit der Übernahme der Amtsgeschäfte. Somit sind seit dem 1. Juli 1983 die Stellen des Bürger­meisters der Verbandsgemeinde und der Stadt Montabaur, die durch den plötzlichen Tod von Bürgermeister Wilhelm Mangels verwaist waren, wieder in Personalunion mit einer Person besetzt.

Der neue Bürgermeister Dr. Paul Josef Possel-Dölken ist 40 Jahre alt, in Bad Laer (Kreis Osnabrück) geboren, promovierter Jurist und war zuletzt seit 1976 Beigeordneter der Stadt Beckum. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und wird mit seiner Familie künftig in Montabaur wohnen.

Ernennung, Vereidigung und Einführung des neuen Bürgermeisters erfolgten -wie in der Gemeindeordnung vorgeschrieben - im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der beiden Vertretungskörperschaften.

Die Sitzung wurde vom 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Heinz Reusch^röffnet.

Er begrüßte zunächst den designierten Bürgermeister Dr. Paul Josef Possel-Dölken, der ja - so Reusch - Gegenstand dieses Fest­aktes sei, und dessen Gattin. Sein besonderer Gruß galt dem Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Haushalts- und Finanzausschusses Karl Hoppe, dem Landrat des Westerwaldkreises Dr. Norbert Heinen, allen Behördenleitern aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur, den Bürgermeistern der zur Verbandsgemeinde Montabaur gehörigen Orts­gemeinden, den Vertretern der Schufen und der Kirchen sowie Frau Annette Mangels, der Frau des verstorbenen früheren Bürger-] meisters.

Mit großer Freude konnte der I. Beigeordnete der Verbandsgemeinde feststellen, daß'die Partnerstädte Tonnerre und 3rackley durch eine Delegation bei diesem Festakt vertreten waren.

Aus Tonnerre waren Bürgermeister Roze mit Gattin sowie der stellvertretende Bürgermeister und dessen Gattin angereist.

Die Delegation aus Brakley führte Bürgermeister Howe, der mit seiner Gattin nach Montabaur gekommen war, an.

Das Patenschiff der Stadt Montabaur, das TroßschiffWesterwald" war durch Korvettenkapitän Wedigo Dieckmann und drei Be-| Satzungsmitgliedern vertreten.

Für den Bereich des Bundeswehrstandortes Montabaur begrüßte I. Beigeordneter Heinz Reusch den Vertreter des Standortältestej Oberstleutnant Klaus Gilbert. Grüße übermittelte der I. Beigeordnete schließlich den Vertretern der Presse sowie den zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern, die - so I. Beigeordneter Reusch - durch ihre Teilnahme an diesem Festakt ihr Interesse am kommunalpolitischen Geschehen bekundeten.

Der Beigeordnete erinnerte bei der Einführung daran, das Amt des Bürgermeisters sei im 13. Jahrhundert entstanden, als die Be­wohner der Städte durch Waffengewalt oder friedliche Übereinkunft die Vogtei weltlicher und geistlicher Fürsten mehr und mel] beschränkten und durch Handel und Gewerbe den Kaisern und Landesherren wichtiger wurden.

Mit dem Recht, einen Bürgermeister zu wählen, hätten die Städte ihre Verfassung vollendet und ihre Selbständigkeit erlangt. Sie seien dadurch frei vom Einfluß landesherrlicher Behörden geworden, bis mit der Ausbildung der Landeshoheit in neuerer Zeit die Landesregierungen wieder Einfluß gewannen und sich die Stadträte und Bürgermeister als Unterbehörden unterordneten.

Die Entstehung dieser Verbandsgemeinde Montabaursei untrennbar mit dem Namen von Wilhelm Mangels, ihrem ersten Bürger-1 meister verbunden. Ihm verdanke und schulde die Verbandsgemeinde Montabaur viel.

Mit Blick auf seine neue Aufgabe als Bürgermeister müsse er selbstverständlich richtige Entscheidungen treffen und möglichen/^ dem Fortschritt eine Gasse bahnen. Vor allem aber sei es seine Aufgabe, das Zutrauen der Bürger zur Gemeinde zu stärken und damit Vertrauen zu schaffen. Dazu habe der neue Bürgermeister den Schlüssel in der Hand

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An den neuen Bürgermeister Dr. Paul Josef Possel-'ken gewandt, erklärte Heinz Reusch, wenn er ihn nun in das Amt des Bürge| meisters der Verbandsgemeinde Montabaur einführe, so geschehe dies unter zwei Gesichtspunkten:

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