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Montabaur 2/24/83

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KONZERTVERANSTALTUNG FREISCHAFFEN­DER BLINDER KÜNSTLER IN ZUSAMMEN­ARBEIT MIT DER STADT MONTABAUR

LIEDERABEND Rittersaal, Schloß Montabaur

S o n n t a g, 26. Juni 1983, 19.30 Uhr mit Elisabeth Kollek - Alt und Martin Smith - Klavier

Zum Vortrag gelangen:

Deutsche Volkslieder von Brahms,

7 Zigeunermelodien von Dvoräk,

Frauenliebe und Leben von Schumann und 5 Lieder der Maria Stewart von Schumann

Eintritt 8,- und 10,- DM,

Kartenverkauf an der Abendkasse.

Der Reinerlös fließt ausschließlich den blinden Künstlern und deren Unterstützungskasse zu.

Kartenvorbestellung:

Verbandsgemeindeverwaltung Montanaur, Rathaus, Zimmer 204, Telefon 196.110.

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5-130 MONTABAUR TEL. O2tio2/18844

Bericht über die Sitzung des Verbandsgemeinderates

am . 8 . Juni 1983 |

In Nentershausen wird ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut

Der Verbandsgemeinderat beschloß in seiner Sitzung am 8.Juni] 1983 in der Ortsgemeinde Nentershausen ein neues Feuerwehr- haus zu bauen. Der Beschluß erging unter der Maßgabe, daß die} Verbandsgemeindeverwaltung zusammen mit dem Architekten nach Möglichkeiten der Kosteneinsparung sucht.

1. BEIGEORDNETER REUSCH hatte zuvor dargelegt, daß diej beengte räumliche Unterbringung der Feuerwehr in Nenters­hausen bauliche Veränderungen notwendig machen. Er unter­strich die Bedeutung der Feuerwehr Nentershausen als Mittel­punktfeuerwehr. Wegen der besonderen Funktion der Feuer­wehr Nentershausen sei es notwendig, sie ordnungsgemäß unter?;' zubringen.

Der Vorschlag, ein neues Gebäude zu errichten, resultiere aus der Erkenntnis, daß die vorhandene Bausubstanz des alte Feuerwehrgefätehauses äußerst schlecht ist und eine Sanierung! des Gebäudes umfangreiche Mittel (250.000,- DM) erfordern »*| de. Ein Anbau zur Verbesserung der räumlichen Situation sei aus, weil dies die topografischen Verhältnisse des Geländes um das alte Feuerwehrgerätehaus nicht zuließen. Verhandlungen mit der Bezirksregierung hätten ergeben,daß diese einem Umbai des alten Gebäudes nicht zustimme u.dafür keinerlei Zuschüsse gewähre.

Eine alternative Ausführung des Umbaues nach den Vorstellung gen der Bezirksregierung würde kostenmäßig mit ca.

380.000,- DM zu Buche schlagen. Hinzu käme, daß der verkehit mäßig recht ungünstige Standort mitten im alten Ortsbereich weiterhin in Kauf genommen Werden müßte.

Für die CDU-FRAKTION betonte Ratsmitglied HERMANN­JOSEF SCHMIDT, man habe sich bei einer Ortsbesichtigung von den Unzulänglichkeiten der Unterbringung der Feuerwehr! / Nentershausen überzeugt. Die Fahrzeuge stünden so eng beieirv ander, daß eine Wartung in der Halle unmöglich sei. ^

Es bestünde überhaupt keine Lagermöglichkeit. Derzeit sei es nicht möglich, die Sicherheitsbestimmungen einzuhalten. Da^g sei der Neubau dringend geboten.

Um die Maßnahme 1984 durchführen zu können, solle die Verbandsgemeindeverwaltung umgehend den Zuschußantrag stellen. Darüber hinaus solle die Verbandsgemeindeverwaltung so der CDU-Sprecher - beauftragt werden, zusammen mit dem Architekten nach Kosteneinsparungsmöglichkeiten zu suchen. Diese müßten nach Auffassung der CDU-Fraktion insbesondere darin bestehen, daß man eine bessere Integration des Anbaues für das DRK an das Hauptgebäude erreiche.

Für die SPDFRAKTION erklärte deren Vorsitzender Reiner, Schlemmer, es sei besser, einen Neubau zu erstellen. Die vorge-j sehene Finanzierung unter Beteiligung der Ortsgemeinde Nen-| : tershausen und des DRK sei nach Auffassung der SPD-Fraktioj ausgesprochen fair, und man könne von daher der Maßnahme T zustimmen, wenn die Finanzierung so wie dargestellt zu realisilj ren sei.

RATSMITGLIED ERNST ROOS (FDP) sprach sich gegen den Neubau aus.

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