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Informatives über Zierpflanzen

[ . Schar der Rebengewächse

hie klimmende und rankende Schar der Rebengewächse hat Le Vielzahl blattschöner, haltbarer und raschwüchsiger Zim­merpflanzen zu bieten. An Spalieren rankend oder von der Lftigen Höhe einer Ampel herunterhängend sind die meisten Inempfindlich gegen Wärme und Lufttrockenheit, und manche Lachsen sogar in dunklen Ecken. Nur Trauben kann marn/on Inen nicht erwarten. Eine Spätlese aus der guten Stube wird nTraum bleiben.

ln unseren Wilden Wein erinnert die Doldenrebe; aber das Iheint nur so. Bei ihr ist alles zierlicher, kleiner und farbiger fsbei ihrem Vetter, der draußen auf den Rebhügeln wächst, leheißt Ampelopsis brevipedunculata Elegansund besticht ]urch wunderhübsch gefärbte, grün-weiß-marmorierte, zarte llätter, die an lang herabhängenden rötlichen Ranken sitzen.

|ie reizvolle Hängepflanze mag keine Sonne, will aber hell und, lenn möglich, etwas luftig stehen. Zum Wohlbefinden genügen Inen gleichmäßige aber nie zu hohe Wassergaben, eine Ruhe­eitim Winter und eine recht kräftige Erde.

|lles über Zimmeireben

t voran und jedem bekannt ist der Känguruhwein, Cissus htarctica. Er wächst rasch, verzweigt sich stark und sitzt voller jänzender, frischgrüner "gezähnter" Blätter. Selbst in dunklen pken wächst er zufriedenstellend; nur hohe Temperaturen be­igen ihm nicht.

phnelles Wachstum und bewunderungswürdige Genügsamkeit t Licht und Wärme sind die großen Tugenden der Rautenblätt- 6en Klimme, Cissus rhombifolia. Ihre dünnen Triebe, vollbe- jtzt mit rautenförmigen Blättern, gleich den Blattstielen mit Inem bräunlichen Filz bedeckt, klettern selbst bei ungünsti- in Lebensbedingungen. Natürlich muß sie bei diesem immen- In Wachstum reichlich und regelmäßig gedüngt werden, pllte das Wachstum stocken, die Blätter sich hell verfärben, fliegt das meist an unzureichender Ernährung; eine sofort Irabreichte "Fütterung" hilft hier schnell heilen. Auch ist |r regelmäßige Wassergaben Sorge zu tragen, wobei sich die lengedes Gießwassers immer nach der Raumtemperatur rich- |t. Im Winter stehen sie gern kühler bei 15 bis 18 Grad Celsius, »ertragen jedoch auch höhere Temperaturen.

PfTongkingwein mit dem unaussprechlichen botanischen Na- *n Tetrastigma voinieranum, ist der größte aller Zimmerre­in. Aus seinem dicken Stamm erscheinen zahlreiche dreige- l'lte, lebhaft grüne Blätter.

sempfiehlt sich, den Stamm fest aufzubinden, am besten so- l r waagerecht aufzuhängen. Auf diese Weise erhält die Pflan- |das lebensnotwendige Licht, an lichtungünstigen Plätzen ptsie nämlich die Blätter ab.

I r wichtig ist auch eine ständige Düngung, Luftzug vermeir | n < regelmäßig gießen und keine Temperaturen unter 15 [ ad C e bius, das sind die Ansprüche dieses gewaltigen Klet- | ers , der sich wie auch die Rautenblättrige Klimme als Raum- f er bes onders gut eignet.

®hnen wie im Dschungel - mit Lianen

P s 'st ein erfreuliches Zeichen unserer Zeit: die Liebe zu Blu- P Und Grün, die Beschäftigung mit Pflanzen drinnen und

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nimmt immer mehr zu.

l. er ^worden ist aber auch das Angebot der Gärtner und Ich 6n 3n e n ^ ac b zu pflegenden, an unproblematischen Ge- I , Se . n ' Selbst Pflanzen tropisch-exotischer Herkunft stellen. Kn* 9eworc len durch neue gärtnerische Kulturmethoden, Inebe°^ e - n ^ ns P r üche mehr.

Bn di n * lndet man beute wieder scheinbar vergessene Pflan- " ' e unsere Freude am grünen Wohnen mit viel Charme und

einem Hauch von Nostalgie vermehren. Unter den Ampel- und Kletterpflanzen sind das neben den grüne Wände bildenden Zimmerreben, Klimmen, Hängephilos, Kletterfeigen und Efeu­arten, einige langsamwachsendere Gewächse, die sich durch Originalität auszeichnen. Sie passen wegen ihres zurückhalten­den Wachstums überall hin. So zürn Beispiel in Ampeln und Hängekörben, där flexibelsten Unterbringungsmöglichkeit, weil man ihnen so gut wie jeden Zimmerplatz zuweisen kann, oder in Regalen, auf Konsolen, Blumenständern, auf Schränken und Highboards oder ganz einfach an die Wand.

Dabei sind alle grünen Lianen wirkungsvolle und belebende Part­ner von blühenden Topfpflanzen und Zimmerbäumen wie Bir­kenfeige und Philodendron, deren Topfränder sie bedecken und verzieren.

Mit ihrem oft bizarren Wachstum passen sie, in geschmackvolle Übertöpfe gestellt, zu erlesenem Porzellan, auf eine Vitrine, vor den Hintergrund weißer Gardinen, überall dorthin, wo größere, aufrechte Pflanzen keinen Platz finden.

Sehr beliebt ist auch das Frauenhaargras/Scirpus cernuus, das mit seinen unzähligen Halmen einen lockeren, feingliedrigen Busch bildet. Es kennt überhaupt keine Ruhezeit, und muß daher täglich gegossen werden.

Bubikopf und Judenbart

Reichlich mit Wasser versorgt werden will auch der Bubikopf/ Soleirolia, der als Ampelpflanze besonders gute Wirkungen er­zielt. Als Ampelpflanze kommt auch die gute alte Tradeskantie zu Ehren, mit der in der Frühzeit der Zimmergärtnerei so man­che grüne Liebe begann. Tradeskantien sind überaus anspruchs­los genauso wie die Grünlilie/Chlorophytum mit ihren vielen an langen, herabhängenden Stielen sitzenden Ausläufer. Der Judenbart/S^axifraga stolonifera schmückt sich ebenfalls mit zahlreichen jungen, fix und fertig mit Wurzeln ausgestatteten Pflänzchen. Bei dieser Hängepflanze erfreuen uns die runden unterseits rötlichen und oberseits grünen, weiß gerandeten Blätter und als Zugabe noch weiße Blütchen. So gibt es auch unter den "grünblättrigen" neben den nicht oder nur beschei­den blühenden Lianen auch solche mit intensiv gefärbten Blättern, wie die schon genannten Tradeskantien, Judenbärte, Grünlilien und Bubiköpfchen. Für Farbe sorgen weiterhin die weiß- oder gelbblättrigen Formen der Efeutute/Epipremnum aureum, die rosa, gelb und weiß gefleckte Doldenrebe/ Am­pelopsis brevipedunculata und die dem Philodendron nahe verwandte Purpurtute/Syngonium podophyllum, die sich mit weiß-gelben Blättern schmückt.

Rankgewächse sind "in"

Zimmerpflanzen spielen heute in unseren Wohnungen längst nicht mehr die Rolle von Fensterbänklern. Größere, hellere Räume, die problemlose Zuhilfenahme von künstlichem Licht in Form von Pflanzenleuchten und eine immer größer werden­de Auswahl attraktiver Blatt- und Blütenpflanzen lassen einen Wunsch Wirklichkeit werden: im Grünen wohnen. Zimmerpflanzen gehören ganz einfach dazu, in moderne Räu­me wie in gemütvolle gute Stuben. Das gilt für die aufrecht­wachsenden genauso wie für die rankenden, kletternden oder herabhängenden Blatt- und Blütenpflanzen, die besonders ge­eignet sind, die Wohnung auf grüne Art zu gestalten. Beson­ders liebenswert sind jene "Lianen, die sich mit vielen schönen Blüten schmücken. Ausdauernde Gewächse sind darunter, die uns ein Leben lang begleiten, wie auch kurzlebigere Pflanzen­gäste, die bei uns daheim ihr blütenschönes "Einjähriges" machen.

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