Montabaur 4 / 13/83
Möglichkeit geboten, daß einzelne Gruppen aus ihrer Jugendarbeit berichten und sich in den verschiedensten Formen darstellen.
Di© Veranstaltung beginnt am 7.5.1983 um 12.00 Uhr mit dem Mittagessen und endet am 8.5.1983 gegen 15.30 Uhr nach dem Abschlußgottesdienst, den wir gemeinsam mit unserem Bischof Dr. Franz Kamphaus feiefn wollen.
Nähere Informationen zur Anmeldung, Übernachtung und zum genauen Prograjnm erteilen die Pfarrämter und das Kath. Jugendamt Montabaur, Auf dem Kalk 11,5430 Montabaur, Tel.- 02602/2051. *
Freundeskreis Westerwald
Der Freundeskreis Westerwald, eine Vereinigung zur Rehabilitation von Suchtkranken und -gefährdeten, eröffnet am 11.4.1983 in Neuhäusel, Kath. Gemeindezentrum, St. Anna, eine neue Selbsthilfegruppe. Beginn 19.30 Uhr.
Eingeladen sind alle, die mit der Suchtproblematik konfrontiert sind. Angehörige, die Rat und Hilfe suchen, und diejenigen, die sich nur einmal informieren wollen.
Diese Gruppe soll eine feste Einrichtung werden und regelmäßig jeden Montag in den oben genannten Räumen zur selben Zeit stattfinden. Gruppenleiter wird Herr Klaus Jung sein und ist unter der Tel. Nr. 02623/6259 zu erreichen.
Zur Information: Der Freundeskreis unterhält seit Jahren mehrere Selbsthilfegruppen im Westerwald, u.a. in Wirges, Hilgert, Selters und Bad Marienberg. Gruppenbesucher sind alle die mit Alkohol, Medikamenten und Drogen Probleme haben und ihre Angehörigen.
Zusätzlich können auch Informationen in der Geschäftsstelle 02602/69322 eingeholt werden.
Einladung des CB Radio-Clubs Westerwald
zur Fuchs- und Bildersuchfahrt, die am 9.4.83 ab 14.00 Uhr stattfindet. ■
Der Fuchs und die Bilder werden in einem 20 km Radius umfassenden Gebiet um Montabaur gesucht. Gestartet wird um 14.30 Uhr auf dem Parkplatz des Allkauf in Montabaur - Heiligenipth. Einweisung ab 13.00 Uhr Kanal 5.
Jedes Fahrzeug sollte mit 2 Personen besetzt sein.
Außer-den Fuchs zu finden und die Bilder zu suchen, ist von jedem Teilnehmer, laut Weisung der Durchfahrtskontrollen (D) „Irgend etwas zu tun". Die Mannschaft mit den geringsten Strafpunkten wird Sieger. Vom Veranstalter wird jegliche Haf - tung abgelehnt.
Preise: 1 Wanderpokal, Pokale.für Fahrer und Beifahrer bis, Platz 3. Weitere Plätze erhalten Sachpreise. Erforderlich : Kugelschreiber, gutes Mobilgerät und Humor. Auskunft unter 02602/2383, 02608/662 oder Kanal 5, 27015 KHZ.
Auf Ihre Teilnahme freut sich der CB Radio Club Westerwald.
AOK-Oiät und Ernährungsberatung
Individuelle Diät und Ernährungsberatung am 7. und 21. April 1983 von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr im AOk-Gebäude in Montabaur, Tiergartenstraße 5 - 7.
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MONTABAUR
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Bericht über die Sitzung des Stadtrates vom Mittwoch 23. März 1983
Schändung des jüdischen Friedhofs
I. Beigeordneter Dr. Hütte berichtete den Mitgliederndes Stadtrates über die Verwüstungen, die Unbekannte auf dem jüdischen Friedhof angerichtet haben.
Die Verwaltung sei am Montag, 21.3.1983 von einem Schüler auf die Zerstörungen aufmerksam gemacht worden. Der Stadt; rat verabschiedete sodann folgende Resolution durch einstim-] migen Beschluß:
„Der Stadtrat von Montabaur verurteilt die in der vergangene^ Woche unter Anwendung brutaler Gewalt erfolgte Schändunjl des jüdischen Friedhofes. Die Verursacher sind sich desSchaj dens offensichtlich nicht bewußt, den sie mit dieser VerhalJ tensweise unserer Stadt und darüber hinaus dem Ansehen unseres Staates zufügen. Sie haben aus der Vergangenheit entweder nichts gelernt oder sie haben sich aus Unreife odei mangelndem Demokratieverständnis zum Ziel gesetzt, unserjj Staat zu diskriminieren. Alle Bürger der Stadt sind aufgerufen bei der Aufklärung der Vorgänge mitzuwirken. Die Stadt setzt für sachdienliche Hinweise , die zur Ermittlung derTäte| führen, eine Belohnung von 1.000,-- DM aus.
Es bleibt zu hoffen, daß die Täter gefaßt und einer gerechten! Strafe zugeführt werden. Die Stadt Montabaur wird dafür So| tragen, daß der angerichtete Schaden schnellstmöglich behol wird."
Änderung des Bebauungsplanes „Alter Galgen"
Unter diesem Punkt befaßte sich der Stadtrat mit den imS ungsplanverfahren vorgeschrieberfen Entscheidungen zur Änd rung des Bebauungsplanes „Alter Galgen". Die Änderungde^ Bebauungsplanes ist im wesentlichen auf die Ansiedlung6 Gewerbebetriebes im dortigen Bereich ausgerichtet.
1. ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE BEDENKEN UND ANRfJ GUNGEN DER TRÄGER ÖFFENTLICHER BELANGE, Im Rahmen des Anhörverfahrens der Träger öffentlicher Bf ge wurden verschiedene Bedenken und Anregungen zur vorgl sehenen Bebauungsplanänderung vorgetragen. Im einzelnen handelt es sich dabei um folgendes:
a) Die KEVAG in Koblenz hat angeregt, im Ändern ngsbefji eine Transformatorenstation vorzusehen sowie die erforoj liehen Versorgungsleitungen auszuweisen. Der Stadtratbi
. schloß, diese Anregung zu berücksichtigen. Im Bebauury plan soll im Bereich des noch zu errichtenden Betrieö^ bäudes das entsprechende Symbol für eine Transformf'J Station vorgesehen sowie eine entsprechende Textfest®? aufgenommen werden.
b) LANDWIRTSCHAFTSKAMMER KOBLENZ
die AW weil b
Die Landwirtschaftskammer Koblenz hat gegen rung des Bebauungsplanes Bedenken vorgetragen, Realisierung des Bebauungsplanes landwirtschaftliche flächen verloren gingen. Diese Bedenken wurden vom 1 rat zurückgewiesen. Es wurde darauf hingewiesen, 1 Bebauungsplan „Alter Galgen" rechtsverbindlich ist- *] jetzige Bebauungsplanänderung sehe keine Ausdehnung Plangebietes vor, so daß auch nicht von einem (geg^“ dem rechtskräftigen Bebauungsplan zusätzlichen) Verl'

