Montabaur 6/51/82
Wie sich die Ausgaben - getrennt nach Ausgabearten - von 1981 an darstellen, ergibt sich aus der folgenden Übersicht:
Ausgabeart
Ergebnis 1981
Haushaltsansatz 1982
Haushaltsansatz 1983
OH
v.H.
'OM
v.H.
DH
v.H.
1. Personalausaaben einschl. Deckungs-
reservc (Hauptgruppe A)
A.827.731
30,37
5.009.820
29,03
5.099.A60
28,81
2. Sachlicher Verwaltungs- uiui Betreibs-
ausgaben
a) Betriebs- und Unterhaltungsaufwand
(Gruppe 50,51,52,53,5A,55)
1.964.045
12,36
2.563.579
13,70
2.AA5.850
13,82
b) sonstige Verwaltungs- und Betriebs-
ausgaben (Gruppen 56-66)
1.006.245
6,33
1.212.580
7,02
1.540.170
8,70
c) Erstattungen, Verrechnungen
(Gruppe 67)
862.228
5,A3
1.20A.913
6,98
971.724
5,49
d) Kalkulatorische Kosten (Gruppe 68)
1.523.081
8,32
1.366.300
7,92
1.393.500
7,87
3. Soziale Aufwendungen (Gruppen 70,73-78)
2.A98.429
15,72
2.908.020
16,85
2.994.500
16,92
A. Zinsausgaben (Hauptgruppe 8)
1.089.079
6,85
1.63A.13A
9,47
1.928.700
10,90
5. Ifreisumlage (Gruppe 832)
562.23A
5,54
593.324
3,44
576.696
3,26
6. Zuführung zum VermOgenshaushalt
(Gruppe 86)
1.762.12A
11,08
965.680
5,59
710.000
4,01
7. Ceckunqsreserve
“
"
“
“
40.000
0,22
Zusammen
15.895.196
100,00
‘ 17.258.350
100,00
17.700.600
100,00
L srsrsssrtrrr :::::::r:s:::ss::rsrsäK:r =s=s:i
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In den Personalausgaben ist eine Deckungsreserve von 40.000,— DM enthalten. Ohne diese Deckungsreserve steigen die Personalausgaben gegenüber 1982 um lediglich 0.99 v.H. = 49.640,-- DM. Bestimmend dafür sind Stelleneinsparungen auf der einen Seite und Mehrbelastungen durch lineare und strukturelle Verbesserungen auf der anderen Seite. Bel Ermittlung der Personalausgaben wurde für 1983 mit einer linearen Erhöhung von 2 v.H-. kalkuliert. Wie sich letztlich die Gehälter, Vergütungen und Löhne tatsächlich erhöhen, läßt sich derzeit nicht absehen, zumal die Tarifverhandlungen noch ausstehen.
Der Mehrbedarf bei den sozialen Aufwendungen von rund 86.000,-- DM liegt- begründet In der Zuschußgewährung an den Verein "Haus der Jugend Montabaur e.V." (42.500,— DM) und dom erhöhten Aufwand für die Hilfen zum Lebensunterhalt nach dem Bundessozialhilfe- gesetz. Ursächlich Ist die vorgesehene Erhöhung der Regelsätze zu Beginn des nächsten Jahres.
Die Zinsausgaben hängen Im besonderen Maße-von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Trotz Rückgangs des hohen Zinsniveaus müssen für 1983 rund 294.000,-- DM mehr bereit- gestellt werden. Die vorgesehene Neuverschuldung, KontokorrentzInsen und Zinszahlungen an die Ortsgemeinden für die Inanspruchnahme der Rücklagenbestände zur KassenbestandS- verstärkung lassen den Zinsaufwand weiter steigen.
2.3 Zuführung zum Vermögenshaushalt ,
Zum Haushaltsausgleich gemäß § 22 GemHVO werden dem Vermögenshaushalt die Einnahmen zugeführt, die zur Deckung der Ausgaben Im Verwaltungshaushalt nicht benot Igt'werden, Der Betrag muß mindestens so hoch sein, daß daraus die ordentlichen Tilgungen und evtl. Kreditbeschaffungskosten aufgebracht werden können (Pflichtzuführung).
Für 1983 ergibt sich folgende Berechnung:
ordentliche Tilgung
- Einnahmen aus der Veräußerung von Anlagevermögen
- Tilgung Stadt Montabaur für Hallen- und Freibad '
- Dariehensrückf1üsse (UA 620)
724.000,— DM
1 2.000,— DM
1.400,- 5.100,-
Pf1Ichtzuführung
705.500,— DM
Die für 1 983 geplante Zuführung von aufgerundet 71.0.000,— DM entspricht der Pflichtzuführung. Eine darüber hinausgehende freiwillige Zuführung wie in den vergangenen Jahren wäre nur über eine höhere Umlage zu finanzieren gewesen. Dies erscheint bei der prekären Finanzlage vieler verbandsangehörIger Gemeinden derzeit nicht zumutbar.
3. Darst e11ung der Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben Im Vermögenshausha11
Der Vermögenshausha 1 1 1.983 erreicht mit 24.61 5.000,— DM nominell einen neuen Höchststand. Bereinigt man die Haushalte der Jahre 1982 und 1-983 allerdings um die Darlehensumschuldungen (1982 = 8,5 Mio.DM - 1983 = 14,5 Mio.DM), so geht das Volumen des Vermögenshaushaltes 1983 um 3,8 Mio. DM zurück.
Einen Überblick über die In 1983 geplanten Aktivitäten gibt die folgende Ab- bi1 düng:

