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Montabaur 9/44/82

Becker ehemalige Sozialarbeiterinnen, die nach ihrer Eheschließung nicht mehr ganztags arbeiten könnten und Lehrer und Leh­rerinnen mit Stundenverträgen, die daran interessiert seien, einige Stunden in der Woche für die Verbandsgemeinde Jugend­arbeit zu betreiben. Insgesamt sei die Diskussion innerhalb der CDU-Fraktion noch nicht abgeschlossen. Das Umfrageergebnis sei noch nicht komplett und auch noch nicht vollständig ausgewertet. Die CDU-Fraktion schlage vor, daß mehrere Vertreter der Fraktionen und die Verwaltung sich zu einem gemeinsamen Gespräch mit der Arbeitsgemeinschaft Jugend in der Verbands­gemeinde Montabaur treffen und dort den Fragenkomplex diskutieren. Man wolle sich bemühen, in Übereinstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Jugend die beste Lösung für die Jugendarbeit zu suchen. Das Ergebnis soll den Fraktionen vorgetragen werden und im Haupt- und Finanzausschuß beraten werden. /

Für die SPD-Fraktiön nahm RATSMITGLIED BODE wie folgt Stellung:

Die Diskussion über die Perspektiven der künftigen Jugendarbeit der Verbandsgemeinde sei untrennbar verbunden mit der c Dis- kussion über das Ergebnis der Arbeit des bisherigen Jugendpflegers. Ratsmitglied Bode erinnerte daran, daß am 25.9.1979 der Verbandsgemeinderat einstimmig auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen habe, einen hauptamtlichen Jugendpfleger einzustel- len.Man sei übereinstimmend der Auffassung gewesen, daß der Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Montabaur besondere Bedeu­tung zukommt und daß es notwendig sei, neue Impulse für die Jugendarbeit zu geben und diese Jugendarbeit in den Gemeinden organisatorisch zu stärken. Der SPD-Sprecher erinnerte auch daran, daß es Schwierigkeiten gab, einen Sozialarbeiter zu finden.

Weil keine geeigneten Bewerber vorhanden waren, habe man einen Studenten der Sozial Pädagogik für eine wöchentliche Ar­beitszeit von 20 Stunden eingestellt. Darin habe eigentlich eine vom Rat nicht gewünschte Beschränkung gelegen. Vor

Einstellung des Sozialarbeiters habe es keine koordinierte Jugendarbeit mit inhaltlicher Konzeption innerhalb der Verbandsge­meinde gegeben. Der Sozialarbeiter der Verbandsgemeinde habe auch nicht die uneingeschränkte Unterstützung der von ihm angesprochenen Stellen bei seiner Bestandsaufnahme gefunden. Es sei ein Verdienst des früheren Jugendpflegers, die Arbeitsge­meinschaft Jugend gegründet zu haben, in der sich 20 Gruppen zusammengeschlossen hätten. Auch die Bestandsaufnahme der Jugendarbeit innerhalb der Verbandsgemeinde sei eine wichtige Arbeit und könne als Fundament für die zukünftige Jugendarbeit dienen. Ratsmitglied Bode würdigte die Arbeit des bisherigen Jugendpflegers der Verbandsgemeinde und sprach ihm dafür den Dank und die Anerkennung seiner Fraktion aus. Jetzt, da wichtige Vorarbeit geleistet sei, gelte es, darauf aufzubauen. Der Ver­bandsgemeinderat könne es sich nicht leisten abzuwarten.

Gerade in Zeiten tioher Jugendarbeitslosigkeit sei eine kontinuierliche Jugendarbeit unabdingbar. Die SPD-Fraktion werde einer Streichung der Stelle des Jugendpflegers der Verbandsgemeinde Montabaurschärfsten Widerstand" entgegensetzen. Sie trete dafür ein, möglichst bald einen hauptamtlichen Sozialarbeiter wieder einzusteilen.

Dem Vorschlag von Ratsmitglied Becker, ein Gespräch mit Vertretern der Fraktionen, der Verwaltung und der Arbeitsgemein­schaft Jugend zu führen, stimme die SPD-Fraktion zu.

RATSMITGLIED HEPFER (FDP) würdigte die Arbeit des bisherigen Jugendpflegers. Mehr denn je sei heute die Bestellung eines hauptamtlichen Sozialarbeiters notwendig. Er sehe die Gefahr, daß ehrenamtliche Sozialarbeiter die geleistete Arbeit nicht bewäl­tigen könnten.

Volkshochschule

der Verbandsgemeinde Montabaur

Kurs Nr. 108Batik" (Wachsbatik)

Beginn: Donnerstag, 11. November 1982

In diesem Kurs werden Stoffe persönlich gestaltet und einge­färbt. Er bietet eine gute Möglichkeit, individuelle Geschenke herzustellen.

Anmeldungen können noch entgegengenommen werden.

Kurs Nr. 109Ikebana"

Der im Oktober begonnene Kurs wird wegen Verhinderung der Kursleiterin (unvorhergesehene Reise nach Japan) im November und Dezember unterbrochen und im Januar 1983 fortgesetzt. Neuer Termin: 13. Januar 1983.

ANMELDUNG UND AUSKUNFT:

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zimmer 17, Tel. 02602/2041, App. 29.

Verschiebung der wöchentlichen Müllabfuhr November 1982

17.11.1982 (Buß- und Bettag)

Wegen des FeiertagesBuß- und Bettag" verschiebt sich die Müllabfuhr in den Gemeinden, in denen die Müllgefäße üblicher­weise mittwochs, donnerstags und freitags entleert werden, in der Woche vom 15. - 20.11.1982 jeweils um einen Tag, d.h. von Mittwoch auf Donnerstag, von Donnerstag auf Freitag und von Freitag auf Samstag.

Stadtbücherei

Montabaur

Gelbachstraße (ehern. Katharinenschule) Öffnungszeiten:

Dienstag u. Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr

Wir sehn uns in der Stadtbücherei

denn es lohnt sich

da wieder neue Bücher eingetroffen sind.

Neben Sachbüchern über Basteln, Tierhaltung und Pflanzen­pflege, Archäologie und Sternkunde stehen sehr viele Jugend- und Kinderbücher, Romane und weitere Unterhaltungslektüre zur Ausgabe bereit.

Insgesamt sind mehr als 120 neue Bücher für die Leser bereit­gestellt.

Veranstaltungen im Bereich der Verbandsgemeinde

Montabaur

NOVEMBER 1982

Datum Veranstaltung Veranstalter:

2 . 11 . -

5.11.82 Fahrt der Theatergruppe

nach TonnerreOase" Montabaur

5.11.82, Schloßkonzert - Mannheimer Stadt Montabaur 20.00 Uhr KammerduoKlingendes Rokoko"