Arbeitsgemeinschaft Jugend in der Verbandsgemeinde Montabaur
VORSTANDSSITZUNG
Der Vorstand der AGJ Verbandsgemeinde trifft sich am Dienstag, dem 15. Juni, 19.30 Uhr im Haus Mons Tabor zu seiner nächsten Sitzung.
Schülerunion - Basisgruppe Montabaur -
Auch die Schülerunion Westerwald yvird am 5. Juni 1982 an der Großdemonstratiori für Frieden und Freiheit in Bonn teilnehmen. Die SU Westerwald wird eigene Busse einsetzen.
In den Bussen sind noch einige Plätze frei.
Anmeldungen baldmöglichst an Andreas Nick, 5430 Montabaur, Tel. 02602/3053 oder Jürgen Kobiela, Langenhahn,
Tel. 02663/6806.
Mittwoch, 9. Juni 1982, 15.00 Uhr Fußballspiel auf dem Sportplatz in Gemünden gegen die Schülerunion Westerburg. Anschließend findet eine Grillfete statt.
INFORMATIONSFAHRT ZUM KERNKRAFTWERK Um genaue Informationen vor Ort zu sammeln, unternimmt die Schülerunion Westerwald am Freitag, 18Juni 1982, eine Fährt zum Kernkraftwerk Mülheim/Kärlich.
Im Anschluß an die Besichtigung ist eine Moselfahrt geplant. Anmeldungen an Guido Heinen, Tel. 02602/2700 oder Jürgen Kobiela, Langenhahn, Tel. 02663/6806.
Abfahrtszeit: von Westerburg 8.15 Uhr am Gymnasium von Montabaur 9.00 Uhr ab Bahnhof.
Wäller-Surfclub gegründet
Sportbegeisterte Surfer haben in dem vergangenen Monat einen Westerwälder-Surfclub gegründet.
Ziel des Clubs ist die Durchführung von sportlichen Veranstaltungen, insbesondere die Aus- und Fortbildung seiner Mitglieder.
Die Mitglieder des Clubs können kostenlos das Surfen erlernen. In jedem Monat werden hierfür Anfängerlehrgänge durchgeführt.Nähere Informationen erfahten Sie bei Michael Weyland, Siershahn, Tel. 02623/5202, ab 15.00 Uhr.
Verein Bewährungshilfe e.V.
Für die Einrichtung einer angemieteten Wohnung Iri Monta- • baur benötigen wir noch gebrauchte Betten, Matratzen, Stühle, Tische, Kleiderschränke, Herde und Kühlschränke.
Abholung frei Haus, Tel. 0261/102616, Montag- Freitag von 7.30 - 16.30 Uhr.
Initiativgruppe Jugendzentrum Montabaur
Der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Paul Widner, gibt in der IGJ-Sitzung am Freitag, 4.6. um 19 Uhr im Sonnenhof Ruppach-Goldhausen einen Sachstandsbericht über die Errichtung des Jugendzentrums in Montabaur. Alle am Jugendzentrum interessierten Jugendlichen sind eingeladen. Mitfahrgelegenheit an der Post Montabaur.
Nachdem der Stadtrat in seiner letzten Sitzung die Errichtung des Jugendzentrums in der Katharinenscfule im Herbst 82 beschlossen hat, fällt die am 11.6. geplante Podiumsdiskussion aus.
Aus den Gemeinden
MONTABAUR
Bericht über die Sitzung des Stadtrates am 27. Mai 1982 Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Montabaur
BÜRGERMEISTER MANGELS wies zu Beginn darauf hin, daß der Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Monta
baur rechtskräftig ist. Wie jeder in die Zukunft gerichtete Plan, sei dieser auch fortschreibungsbedürftig. Der Bürgermeister erinnerte daran, daß man bei der Aufstellung des Flächennutzungsplanes den für den Bereich Verbandsgemeinde zugeteilten Flächenbedarf zwischen den verbandsangehörigen Gemeinden aufgeteilt habe. Die Stadt sei dabei im Interesse der kleinen Gemeinden zurückhaltend gewesen. In der Zwischenzeit zeige sich eine etwas großzügigere Haltung der Genehmigungsbehörde bei der Ausweisung zusätzlichen Baulandes. Man könne jetzt im Rahmen der Änderung des Flächennutzungsplanes neue Baugebiete ausweisen. Außerdem gehe es bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes darum, notwendige Korrekturen am Planwerk vorzunehmen. Zum Verfahren erläuterte der Bürgermeister, daß die Stadt Planungswünsche durch den Stadtratsbeschluß an die Verbandsgemeinde richten könne. Diese werde dann die Wünsche der Stadt in das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes einfließen lassen.
Für die CDU-FRAKTION erklärte deren Vorsitzender,
Dr. HÜTTE, man stimme der vorgesehenen Erweiterung des Flächennutzungsplanes für das Gebiet der Stadt Montabaur zu, habe jedoch Ergänzungswünsche. So plädiere die CDU-Fraktion dafür, neben dem Bereich „Altstadt III" auf den Bereich „Altstadt IV" (Einmündung der Kolpingstraße in die Hospitalstraße) in den Flächennutzungsplan als Sanierungsgebiet aufzunehmen. Der Umwandlung der Sportflächen an der Koblenzer Straße in Misch- und Wohnbauflächen gern, dem Bebauungsplanentwurf „Koblenzer Straße" stimme die CDU-Fraktion zu. Allerdings sollten die vorhandenen Tennisplätze auch im Flächennutzungsplan als Sportgelände ausgewiesen werden, da diese nach dem Willen des Stadtrates auf Dauer zu erhalten seien. Bezüglich der Anregung an die Verbandsgemeinde, in den Flächennutzungsplan die Erweiterung des Wohngebietes zwischen Montabaur und Horressen aufzunehmen, erklärte Ratsmitglied Dr. Hütte, nach den Vorstellungen seiner Fraktion solle die Verlängerung der Oderstraße nicht in der ursprünglich vorgesehenen Form ausgebaut werden. Die Anlieger hätten also nicht zu befürchten, daß vor ihrer Haustür eine „Rennstrecke" entstehe.
Der Vorsitzende der SPD-Fraktion WIDNER, erklärte, nach Auffassung seiner Fraktion sei es notwendig, den Bereich „Altstadt III" im Flächennutzungsplan als Sanierungsgebiet auszuweisen. Für die Stadt bestehe hier eine langfristige Verpflichtung, die Altstadt lebenswert zu erhalten bzw. zu machen. Diese Verantwortung bestehe auch dann, wenn in absehbarer Zeit Förderungsmittel nicht fließen würden.
Hier solle durch die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes sichergestellt werden, daß man nichts versäume.
Die Anregung von Dr. Hütte, die Tennisplätze an der Koblenzer Straße als Bestand im Flächennutzungsplän auszuweisen, begrüßte Ratsmitglied Widner. Er erklärte auch für seine Fraktion, daß man der Umwandlung der Sportflächen in Misch- und Wohnbauflächen zustimme, weil es wichtig sei, die Voraussetzungen für den Bau stadtnah gelegener Mietwohnungen zu schaffen.
Die SPD-Fraktion stimme auch der Ausweisung der vorhandenen Sportfläche im Stadtteil Eigendorf (an der Baumbacher Straße) zu. An die Verwaltung appellierte er, darauf zu achten, daß der Haushaltsansatz (60.000,- DM) nicht wesent- j lieh überschritten wird. Die Renovierung des Sportplatzes an der Baumbacher Straße halte die SPD-Fraktion im Interesse der Mehrheit der Einwohner von Eigendorf für geboten.
Die vorgesehene Ausweisung einer Wohnbaufläche entlang der Köppelstraße sei notwendig, um zu verhindern, daß nur die Anlieger einer Straßenseite zu Erschließungsbeiträgen heran - gezogen würden. Außerdem schaffe man duren diese Ausweisung die Möglichkeit, einige künstig gelegene Bauplätze anzuweisen. Zur Erweiterung des Wohngebietes zwischen Montabaur und Horressen erklärte der SPD-Sprecher, nach den

