Montabaur 12/1 / 82
I . J Sonstiges Vermögen gemäß 3 7 1 GemHVP
Wertpapiere und
Forderungen aus
Entwicklung..~ —
Bete 1 1.1 gungen OM
Dar 1 ehen/DM
3.600,--
327.035,95
, . T 11 gungsle1 stungon 1980
o
33.393,91
Stand 31. 12. 1 *180
3.600 ,-'-
293.691,59
’u.Mno
3.000.--
. '. Voraussicht«icho Tilgung»-
35.397.18
lolstungen 1981
0,--
voraussichtlicher 3tand
6.60Q,-
258.244,36
2. Stand und voraas sichtliche Entwic klung der .Schulde n
Stand am 31. 12. -1979 5 + Kreditaufnahme 1980 s . . TiIgungen 1980 =
Stand 31. 12. 19S0 =
. . voraussichtliche Tilgung 1*181- vorauss1chtII eher Stand 31. 12. 1981 ♦ voraussichtliche Nouve-schuldüng 1981
voraus»icht1Ieher Stand 31. 12. 1981
11.181.322,65 DM 53.200,-- DM 235.590,39 DM
10.998.932.26 OM 270.600,-- DM
10.728.332.26 DM 1.315.000,-- DM
12.043.332,26 DM
Die Verschuldung der Stadt Montabaur' und die pro-Kopf-Be 1 astung der Bevölkerung dtfr Stadt (in Klammern) zeigt die folgende Abbildung:
III. AUSBLICK
Der Handlungsspielraum der Stadt hängt wie der aller öffentlicher licher Haushalte von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab. Diese wird zunehmend von außen mit beeinflußt und ist deshalb schwieriger abschätzbar. Klar erkennbar ist aber, daß die „fetten Jahre" vorüber sind und auch den Gemeinden der Wind zunehmend schärfer ins Gesicht bläst.
Zu gebremsten Einnahmeerwartungen kommen Kostensteigerungen und ein wahrscheinlich dauerhaft höheres Zinsniveau als im Schnitt der letzten Jahre hinzu.
Die finanzielle Entwicklung zwingt dazu, alle Ausgaben auf das Unabweisbare zu beschränken. Dazu gehört auch, alle freiwilligen Leistungen sehr kritisch zu überprüfen. Bei Investitionen wird noch sorgfältiger als bisher zu prüfen sein, ob der Eigenanteil und die Folgekosten tragbar sind. Zu diesen Folgekosten gehören insbesondere der mit der weiteren Neuverschuldung verbundene Schuldendienst. Die Stadt wird zudem Überlegungen über eine Verbesserung der Einnahmesituation anstellen müssen.
XXVIII 1711000
1eI stufigen pro-Kopf der Bevölkerung sind in der nächsten Abbildung dargestellt:
Schuldendienst leistungen
SCHULDENDIENSTLEISTUNGEN PRO KOPF DER BEVÖLKERUNG INiKLAMMERN
1A7Z000
1,308.636
77 2 0 00
687.000,
Haushaltsrede des Bürgermeisters
Bürgermeister Mangels wies in seiner einführenden Rede zum Haushaltsplan 1982 darauf hin, daß der Plan ein Volumen von insgesamt 23,6 Mio. DM aufweist. Das bedeute gegenüber 1980 eine Steigerung des Volumens um 5,3 Mio DM (= 29,08 %).
Die Kreditaufnahme belaufe sich nominal auf die beträchtliche Summe von 6,9 Mio DM. Diese hohen Zahlen müsse man aber relativieren. Es sei z.B. zu beachten, daß von der Kreditaufnahme etwa 5,5 Mio DM für Umschuldungen vorgesehen sind, d.h. laufende Kredite werden gekündigt mit dem Ziel einer Zinsveränderung. Die echte Kreditaufnahme belaufe sich mithin auf 1,2 Mio. DM. Die Notwendigkeit einer Bereinigung ergebe sich auch für die Zahlen des Vermögenshaushaltes. Von den 12,9 Mio DM des Volumens des Vermögenshaushaltes seien die 5,5 Mio DM, die für Umschuldungsmaßnahmen veranschlagt sind, abzuziehen, so daß sich ein bereinigtes Volumen von 7,4 Mio ergebe.
Der Bgm. machte darauf aufmerksam, daß im Verwaltungshaushalt das Volumen (10,7 Mio DM) gegenüber dem Vorjahr um 4,55 % sinkt. Das Volumen des Vermögenshaushaltes (12,9 Mio DM) steige nominal um 82,64 %. Die bereinigte Steigerungsrate betrage 4,8 %.
Zu den Einnahmen des Verwaltungshaushaltes führte Bgm.Man gels aus, daß sich hier Mindereinnahmen gegenüber 1981 um rd. 500.000 DM (= 4,55 %) ergeben.
Der Bgm. verwies in diesem Zusammenhang darauf, daß sich im Bereich der Steuern Änderungen ergeben. Man rechne bei der Gewerbesteuer mit Mindereinnahmen, hoffe aber,daß diese sich durch einen erhöhten Anteil der Stadt an der Einkommenssteuer und durch vermehrte Einnahmen aus der Grundsteuer kompensieren lassen. Allerdings seien - so Bgm.
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