Montabaur 5/52/81
II.DARSTELLUNG DER EINNAHMEN UND AUSGABEN IM VERWALTUNGSHAUSHALT Die Steigerung der Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt beträgt gegenüber 1981 = 641.450,- DM oder 3,97 %. Sie hält sich damit im gesamtwirtschaftlichen vertretbaren Rahmen. Mehrbedarf besteht praktisch in allen Aufgabenbereichen. Besonders gravierend ist er beim sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand (rd. 350.000,- DM), bei den Erstattungen und Verrechnungen (rd. 272.000,- DM), bei den sozialen Aufwendungen (rd. 287.000,- DM) und den Zinsen (rd. 583.000,- DM). Der Mehrbedarf bei den Personalkosten nimmt sich dagegen mit rd. 119.000,- DM relativ bescheiden aus. Finanziert wird dieser zusätzliche Aufwand im wesentlichen zu Lasten der Zuführung zum Vermögenshaushalt, die um rd. 734.000,- DM auf die Mindestzuführung reduziert wurde, durch höhere Erstattungen (rd. 356.000,- DM und durch Mehreinnahmen aus der Verbandsgemeindeumlage (rd. 461.000,- DM) . Die zum Ausgleich noch fehlenden Mehreinnahmen von rd. 60.000,- DM setzen sich aus kleineren Einzelpositionen zusammen, die bei einem Gesamtvolumen von fast 17 Millionen DM von untergeordneter Bedeutung sind.
1. AUFGLIEDERUNG DER EINNAHMEN DES VERWALTUNGSHAUSHALTS:
AUFGLIEDERUNG DFR EINNAHMEN
Für die Berechnung der Verbandsgemeindeumlage wurde von einem einheitlichen Umlagesatz von 32 v.H. ausgegangen. Diese Erhöhung des Umlagesatzes um 3 Punkte bedeutet für die Verbandsgemeinde eine Mehreinnahme von rd.
461.000,-DM.
Dieser Betrag reicht bei Ausschöpfung aller Einsparungsmöglich keiten gerade aus, um die Mindestzuführung an den Vermögenshaushalt zu erwirtschaften.
In diesem Zusammenhang interessiert auch die Entwicklung der Umlagesätze bei den übrigen Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises.
GESAMTSUMME 1G763 OSO DM
Verbandsgemeinde
Umlagesatz
E 1 genbetrieb eingerichtet für
1980
1981
1982 (vorauss.)
Wasser
Abwasser
Bad Marienberg
27,45
27,45
2 9,4 5 ::
ja
ja
Hachenburg
34
37
36
ja
ja
Höhl—Grenzhausen
37
37
36
ja
ja
Ran sbac fi-Baumbach
34,9
35,8
39,7
ja
ja
Renne rod
35
35
35
ja
ne i n
Selters
39,8
39,5
39,5
Ja
ja
WalImerod
30
31
32
ja
ja
Westerburg
37
37
37
ja
Ja
W I rges
30
30,41
37,8
ja
ja
Montabaur
26
29
32
ja
ne 1 n
5; + Grundschul uml age ca. 2,6 %
2. ART UND UMFANG DER AUSGABEN DES VERWALTUNGSHAUSHALTS:
4. ZUFÜHRUNG ZUM VERMÖGENSHAUSHALT
Verwal tunashaushalt
OtSAMTSvMh-fc le’MOM 0M
Zum Haushaltsausgleich gemäß § 22 GemHVO werden dem Vermögenshaushalt die Einnahmen zugeführt, die zur Deckung der Ausgaben im Verwaltungshaushalt nicht benötigt werden. Der Betrag muß mindestens so hoch sein, daß daraus die ordentlichen Tilgungen und evtl. Kreditbeschaffungskosten auf gebracht werden können (Pflichtzuführung).
Für 1982 ergibt sich folgende Berechnung: ordentliche Tilgung 653.500,- DM
+ Tilgungszuschuß Familienferiendorf Hübingen 12.000,-DM
665.500,- DM
- Tilgungszuschuß Stadt Montabaur
für Hallen-u.Freibad 1.400,-DM
-Darlehensrückflüsse (UA 620) 16.400,- DM
Pflichtzuführung 647.700,- DM
Die für 1982 geplante Zuführung von 647.700,- DM entspricht der Pflichtzuführung.Eine darüber hinausgehende freiwillige Zuführung wie in den vergangenen Jahren wäre nur über eine

