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Wochenblatt

der Verbandsgemeinde Montabaur

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Wochenzeitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden

Boden, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- roth, Holler, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niedererbach,Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf

sowie der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezember 1973 - GVBI. S. 419 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der Hauptsatzung.

Jahrgang 9

FREITAG, den 10. Juli 1981

Nummer: 28

Ortsgemeinde Stahlhofen führt ein eigenes Wappen

Bereits im Juni 1980 erklärte der Ortsgemeinderat seine Absicht, für die Gemeinde ein Wappen erstellen zu lassen. Nach Abschluß der Entwurfsarbeiten wurde die Genehmigung zur Führung des Wappens bei der Bezirks­regierung Koblenz beantragt.

Die Genehmigung wurde am 30.4.1981 ausgesprochen.

Die Beschreibung des Wappens lautet:

In Silber unten eine auf dem Schildrand stehende rote Kapelle mit spitzbogigem schwarzen Tor über einer Stufe und mit einem Rundbogen­fries entlang der am First durch einen kreuzbesteckten Sockel gehöhten Giebelschläge; darüber drei 1:2 gestellte grüne Linden mit schwarzem Stamm; oben rechts und links je eine Gruppe von vier 1:2:1 aneinander­gerückten schwarzen Basaltsäulen.

Die Bedeutung der Symbole ergibt sich aus den nachfolgenden Erläute­rungen:

Die Kapelle symbolisiert die wahrscheinlich auf einer schon vorgeschicht­lichen Kultstätte bei Stahlhofen errichtete, uralte Wendelinuskapelle, die im vorigen Jahrhundert durch den im Wappen dargestellten Neubau ersetzt wurde.

Die bei der Kapelle stehenden Linden, als Naturdenkmäler geschützt, sind das weithin in der Landschaft sichtbare Wahrzeichen von Stahl­hofen.

Die Basaltsäulen kennzeichnen das reiche Basaltvorkommen in der Gemarkung von Stahlhofen, das seit Jahrhun­derten dem Dorf Arbeit und Brot verschaffte.

Die silberne Grundfarbe des Wappens und die rote Farbe der Kapelle sind die Farben des kurtrierischen Wappens; Stahlhofen gehörte zeit seines Bestehens bis 1803 zu Kurtrier.

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DIENSTSTUNDEN der VERBANDSGEMEINDEVERWAIJUNG: Rathaus, Großer Markt und Wasserwerk (Neubau an der Eichwiese), Montag, Mittwoch bis Freitag 0.OC bl» 12.00, Dienstag 8.00 bis 12.00, 16.00 bis 18.30 Uhr. Bauamt (Gelbochstraße) Dienstag 8 bis 12.00, 16.00 bis 18.30 Uhr, Mittwoch 14.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstog 8.00 bis 12.00 Uhr. FERNSPRECHANSCHLOSSE Verbandsgemeindeverwaltung 02602^2041, (nach Dienstschluß über Anrufbeantworter unter Nr. 02602/2041), Bürgermeister Mangels 026CI'2044, Vef' bandsbeigeordneter Reusch 0 2602 1 20 45, Wasserwerk Montabaur nach Dienstschluß: siehe Bereitschaftsdienst.

KONTEN DER VERBANDSGEMcINDEKASSE : Kreissparkasse Montabaur Nr. 500017, Nassouische Sparkasse Montabaur Nr. 803000212, Volksbank Montabaur Nr. 108, Postscheck-