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Montabaur 3/25/81

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Joseph-Kehreinschule, Montabaur Waldschule Montabaur - Horressen Hauptschule Ruppach - Goldhausen Augst-Schule, Neuhäusel Schulturnhalle Grundschule Horbach Grundschule Niederelbert

Lediglich in der Zeit vom 2o.7. bis einschl. 1.8.1981 müssen die Hallen wegen der erforderlichen Grundreinigung und evtl. In­standsetzungsarbeiten geschlossen bleiben. Hierfür bitten wir die Vereine um Verständnis.

Frühprkennung des Feuerbrandes

Die von dem Bakterium Erwinia amylovora verursachte Feuer­brandkrankheit ist für anfällige Pflanzen sehr gefährlich, denn bei seuchenhafter Ausbreitung vernichtet sie anfällige Solitär­pflanzen und ganze Bestände in kurzer Frist. In bekannten Be­fallsgebieten hat diese Bakterienkrankheit den Birnenanbau ganz und teilweise auch den Apfelanbau zum Erliegen gebracht.

BEFALLSLAGE

Mit großlaubigen Cotoneaster-Arten aus Befallsgebieten des Aus­landes ist der Erreger der Feuerbrandkrankheit nunmehr auch nach Rheinland-Pfalz eingeschleppt worden. Durch sofortige Vernichtung der befallenen Pflanzen konnte der Befallsherd ge­tilgt werden. Erhöhte Wachsamkeit beim Kauf der nachfolgend genannten Wirtspflanzen ist dringend geboten !

WIRTSPFLANZEN

Der Erreger der Feuerbrandkrankheit befällt Apfel, Birne, Cotoneaster-Arten, Eberesche, Felsenbirne, Feuerdorn, Quitte, Japanische Quitte, Weiß- und Rotdorn sowie Stranvaesia, wobei nach neueren Untersuchungen vor allem großlaubige und spätblühende Cotoneaster-Arten (Mispeln) als hochanfällig gel­ten.

NICHT BEFALLEN werden Kirschen, Aprikosen, Zwetschgen, andere Steinobstarten und Nadelgehölze. Bei diesen Pflanzen haben ähnliche Krankheitserscheinungen andere Ursachen !

KRANKHEITSBILD

Die Feuerbrandkrankheit äußert sich an den befallenen Pflan­zen durch abgestorbene Zweige und Äste, an denen braun bis schwarz gefärbte Blätter und Blüten fest hängen. Sofern noch Früchte gebildet wurden, sind diese gleichfalls dunkel gefärbt und mumienartig eingetrocknet. Charakteristisch ist auch das U-förmige Krümmen der Triebspitzen.

BEKÄMPFUNG

Da es gegen die Feuerbrandkrankheit keine wirksame chemische Bekämpfung gibt, kommt es entscheidend darauf an, daß ein Befall schon bei Beginn festgestellt und ausgeräumt wird. Von Neuanpflanzungen des Weiß- und Rotdorn sowie großlaubiger Felsenmispeln (z. B. Cotoneaster bullatus, C. salicifolius und C. cornubia) wird wegen deren besonderen Anfälligkeit gegen­über der Feuerbrandkrankheit abgeraten !

AUFRUF

Die Bürger werden erneut aufgerufen, selbst bei geringfügigem

Verdacht umgehend die zuständige Pflanzenschutzdienststelle

zu verständigen. Der Telefonanschluß o6131 - 34oo1 ist Tag

und Nacht aufnahmebereit.

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Vereine u. Verbände berichten

Wichtige Information zum Großen Westerwälder Seifenkisten­rennen am 15. und 16. August 1961 in Montabaur,Albertstraße

Da die Beschaffung von Ballonrädern in der Größe bis zu 40 cm

Durchmesser einige Schwierigkeiten bereitet, hat der Veranstalter Nassauische Sparkasse Montabaur die Bauvorschriften wie folgt geändert:

Für die Seifenkisten können beliebige Räder (mit oder ohne Kugellager, mit oder ohne Ballonreifen) verwendet werden. ( Maximaler Raddurchmesser 50 cm (entspr. 20 Zoll Reifen).

Bauvorschriften und Anmeldungen erhalten Sie bei jeder Filiale

Aus den Gemeinden

adenwettbewerb <

MONTABAUR

Fass

er Stadt Montabaur

Wie bereits berichtet, hat der Stadtrat am 21.5.1981 Richtlinien für einen Fassadenwettbewerb in der Stadt Montabaur beschlos­sen. Sie sind im Wochenblatt der Verbandsgemeinde vom 29.5. 1981 Nr. 22/1981 auf Seite 7 in vollem Wortlautabgedruckt.

Neben der Satzung über die Art der Gestaltung und Instandhal­tung der Bebauung im historischen Teil der Stadt vom 2.11.1976 und den danach ergangenen Zuschußrichtlinien, den Richtlinien der Stadt Montabaur für die Gewährung städtischer Zuschüsse zur Modernisierung und Verbesserung von Wohnungen im Be­reich des Rebstockes und der Satzung zum Schutz des Ortsbildes soll dieser Fassadenwettbewerb dazu beitragen, das Ortsbild von Montabaur zu verschönern. Durch den Fassadenwettbewerb soll vor allem die Privatinitiative gefördert werden. Die Hausei­gentümer sollen angeregt werden, im eigenen Interesse etwas für den äußeren Eindruck ihres Hauses zu tun und gleichzeitig zu einer Verbesserung des Stadtbildes beizutragen.

Bewertungskriterien sind nach den Richtlinien:

Gestaltung der Hausfassaden unter Berücksichtigung von Form, Material, Farbgebung und Blumenschmuck,

Renovierung von Fassaden,

stilechte Anpassung an das Straßenbild,

Auffrischung alter Inschriften,

0 städtebauliche Anpassung der Leuchtreklamen und Werbeanlagen.

Die Bewertung dieser Maßnahmen erfolgt - erstmals im Jahre 1982 durch eine vom Stadtrat zu wählende Kommission in der Zeit vom 1.5. bis 3o.6.. Die Sieger des Wettbewerbs erhalten eine Geldprämie von 3oo,oo DM (1. Preis), 25o,oo DM (2. Preis) bzw. 15o,oo DM (3. Preis).

Wenn auch die Bewertung erst im nächsten Jahr erstmals erfolgt, empfiehlt es sich doch schon heute, geplante Maßnahmen auf den Wettbewerb abzustellen bzw. notwendige Vorbereitungen zu treffen, wenn die Absicht besteht, am Wettbewerb teilzu­nehmen.

Auskünfte zum Wettbewerb, aber auch Hinweise und Anregun­gen zu geplanten Maßnahmen erteilt Ihnen gerne das Bauamt der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Gelbachstr. 9,

5430 Montabaur ( Telefon: 2041).

Jusos treffen sich

Die Jungsozialisten Montabaur treffen sich am Samstag, 2o.6. 1981 um 15.oo Uhr an der Post Montabaur. Geplant ist eine Ortsbesichtigung mit anschließender Diskussion.

Gesellschaft für Wehrkunde Sektion Montabaur -

Am Donnerstag, 25.6.1981, 19.3o Uhr, findet eine Veranstal­tung der Gesellschaft für Wehrkunde in der Westerwaldkaserne , Montabaur statt. Ort: Gebäude Uffz.-Heimgesellschaft - Klub- « raum. *