Montabaur 5/15/81
Ausweisung der gültigen Rechtsverordnung widerspreche. Insofern habe man den Flächennutzungsplan nach der Auflage der Kreisverwaltung als Genehmigungsbehörde ändern müssen.
Es wurde berichtet, daß die Bezirksregierung nunmehr ein gesondertes Verfahren nach den Bestimmungen des Landespflegegesetzes eingeleitet habe, wonach der Bereich „Stelzenbachtal" durch Rechtsverordnung endgültig zum Naturschutzgebiet erklärt werden solle. In dem zur Zeit laufenden Anhörverfahren der Fachbehörden habe die Verbandsgemeindeverwaltung zugleich auch im Namen der Ortsgemeinde Niederelbert erhebliche Bedenken angemeldet. Es bleibe abzuwarten, wie dieses Verfahren ausgehe. Im Rahmen des Flächennutzungsplanverfahrens müßten die Bedenken der Ortsgemeinde Niederelbert zurückgewiesen werden.
Inhaltlich akzeptiert wurde die Anregung der Kevag.
Man erklärte die Absicht, bei Fortschreibung des Flächennutzungsplanes die Anregungen bezügl. der Darstellung der vorhandenen und und der in Zwischenzeit neugeplanten Kabelführungen und Trafostationen zu berücksichtigen.
Eine Ergänzung des Flächenhutzungsplanes in der von der Kevag gewünschten Form sollte zur Zeit nicht vorgenommen werden, damit das Verfahren rechtsgültig zum Abschluß gebracht werden könne.
sonstigen Vorschriften verfahren wurde und die Verwaltung - soweit das aus der Prüfung ersichtlich ist - sparsam und wirtschaftlich im Jahr 1979 geführt wurde. Lediglich in 3 Punkten wurden Beanstandungen erhoben. Über ihre Ausräumung soll in der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates berichtet werden.
WAHL DER MITGLIEDER DES BEIRATES DER VOLKSHOCHSCHULE DER VERBANDSGEMEINDE Der Verbandsgemeinderat beschloß einstimmig (bei Stimmenthaltung der Betroffenen) folgende Personen zu Mitgliedern und Stellvertretern des Beirates der Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur zu wählen:
a) Vorschläge der Ratsfraktionen:
MITGLIEDER: STELLVERTRETER:
Ilse Reisewitz, Montabaur (CDU) Ferdinand Claude, Monta
baur, (CDU)
Josefa Borbonus, Stahlhofen (CDU) Ralf Meurer, Nomborn
(CDU)
Robert Stauch,Montab.(CDU) Walter Schmidt, Montabaur
(CDU)
Ingrid Widner, Montab. (SPD) Margit Lemp, Oberelbert
(SPD)
ENDGÜLTIGE VERABSCHIEDUNG DES FLÄCHENNUTZUNGSPLANES DER VERBANDSGEMEINDE Anschließend stimmte der Rat dem vorgelegten Entwurf des Flächennutzungsplanes, bestehend aus dem Übersichtsplan im Maßstab 1 : 10.000 und den Ortslageplänen im Maßstab 1:5.000 und dem Erläuterungsbericht in der endgültigen Fassung zu, nachdem die mit Genehmigungsbescheid der Kreisverwaltung vom 25.6.1980 angeordneten Auflagen berücksichtigt und die Planunterlagen erneut gern. § 2 a (6) BBauG offengelegen haben. Die Verwaltung erhielt Auftrag, die Unterlagen der Kreisverwaltung zur Genehmigung vorzulegen.
GENEHMIGUNG VON HAUSHALTSÜBERSCHREITUNGEN Jeweils durch einstimmigen Beschluß billigte der Ortsgemeinderat eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 10.000 DM für den Kanalbau in Oberelbert (Südstraße) und eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 2.347,- DM für Kostenerstattungen an die Ortsgemeinde Welschneudorf für den Einsatz des Gemeindearbeiters im Aufgabenbereich der Verbandsgemeinde (Grundschule Welschneudorf).
JAHRESRECHNUNG DER VERBANDSGEMEINDE FÜR 1979 VERABSCHIEDET; ENTLASTUNG FÜR BÜRGERMEISTER UND BEIGEORDNETE
Unter Vorsitz des ältesten Ratsmitgliedes Anne Mertin beschloß der Verbandsgemeinderat einstimmig, die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 1979. Gleichzeitig beschloß man, dem Verbandsbürgermeister und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Jahr 1979 Entlastung zu erteilen.
Zuvor hatte im Auftrag des Rechnungsprüfungsausschusses dessen Vorsitzender Michael Knopp (CDU) über das Ergebnis der Prüfung der Jahresrechnung durch den Rechnungsprüfungsausschuß berichtet. Der Ausschußvorsitzende teilte mit, man habe sich 1979 nicht nur auf die Prüfung in formeller Hinsicht beschränkt, sondern auch Verwaltungsvorgänge auf die wirtschaftliche und sparsame Aufgabenerledigung geprüft. Dabei habe man feststellen können, daß sich das Verwaltungshandeln gegenüber den Vorjahren weiter verbessert habe. In formeller Hinsicht habe man nur „Kleinigkeiten" feststellen können. Die Prüfung habe insgesamt ergeben, daß der Haushaltsplan 1979 eingehalten wurde, die Jahresrechnung ordnungsgemäß erstellt wurde, die einzelnen Rechnungsbeträge im wesentlichen sachlich und rechnerisch vorschriftsmäßig begründet und belegt waren, grundsätzlich bei Einnahmen und Ausgaben nach den gesetzlichen und
b) Vorschläge der Schulleiter:
MITGLIEDER: STELLVERTRETER:
Wolfgang Müller,Niedererbach Eugen Schreder, Nentersh.
Gerhard Eiser, Montabaur Eduard Becker, Neuhäusel
c) Vorschläge der Kursleiter der VHS
MITGLIEDER: STELLVERTRETER:
Elisabeth Flikschuh,Montabaur Eckehard Mieck,Montab.
Josef Korb,MT-Eschelbach Helmut Schlotter,Montab.
Aufgabe des Beirates, der gern. § 4 der Satzung für Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur für die Dauer der jeweiligen Sitzungsperiode zu wählen ist, ist die Unterstützung des Leiters der VHS bei der Erfüllung seiner Aufgaben.
Es soll die Zusammenarbeit zwischen Verbandsgemeinderat und VHS fördern und die Kontakte zur Öffentlichkeit pflegen. Zu den konkreten Aufgaben des Beirates gehören insbesondere
a) die Stellungnahme zum Entwurf des Haushaltsplanes (Unterabschnitt Volkshochschule)
b) Entgegennahme des Jahresberichtes des Leiters der VHS,
c) Mitwirkung bei der Aufstellung des Arbeitsplanes,
d) Aufstellung einer Honorarordnung,
e) Aufstellung einer Gebührenordnung für Teilnehmer an Veranstaltungen der Volkshochschule
f) Vorschlag zur Bestellung des Leiters der VHS.
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Hu - Geschichte! So was Trockenes, Lehrhaftes, solche Zahlenreihen, langweiligen! - Von Henrich dem Löwen, den ollen

