Wochenblatt
der Verbandsgemeinde Montabaur
Wochenzeitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden
Boden, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- roth, Holler, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niedererbach,Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf
sowie der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezember 1973 - GVBI. S. 419 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der Hauptsatzung.
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FREITAG, den 19. Dezember 1980
Nummer: 51 / 52
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!
Das Weihnachtsfest und der bevorstehende Jahreswechsel lassen uns Muße finden, auf das abgelaufene Jahr zurückzublicken und zu überlegen, was uns das neue Jahr möglicherweise bringen kann,
Die 70er Jahre waren für unsere Verbandsgemeinde eine dynamische Zeitspanne. Würde man einzelnen Entwicklungen und Ereignissen nachspüren, käme man zu erstaunlichen Ergebnissen. Am Beginn der 70er Jahre wurde die Verbandsgemeinde gebildet. Für unsere Ortsgemeinden und die Stadt hat sich diese einschneidende kommunale Neugliederung bewährt.
Die Zeit überschwenglicher Voraussagen ist vorbei, an ihre Stelle sind nüchterne Skepsis und nachdenkliche Zurückhaltung getreten. Am Beginn des neuen Jahrzehnts sind sich die politisch Verantwortlichen in den Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde darin einig, daß der Start in die 80er Jahre nicht unter besonders günstigen Vorzeichen steht.
Die Sorge um die Zukunft hat zu allen Zeiten zum Alltagsleben gehört, Alles Erreichte ist vorläufig. Es kann nicht als Bestand überleben, sondern muß ständig verteidigt undals Wert durchgesetzt werden, nicht mit ein paar großen Entscheidungen, sondern durch tausende kleiner Schritte .
Die Kommunalpolitik muß sich auf diese Situation einstellen. Deutlicher noch als bisher werden die Politiker in den Gemeinden aus den zahlreichen Wünschen an die Kommune Prioritäten setzen müssen , Die Möglichkeiten für neue, zusätzliche Dienstleistungen durch
lie Kommune werden immer stärker eingeengt. Die Kommunalpolitiker müssen ihr Augenmerk in den nächsten ähren viel mehr auf die Erhaltung und die Finanzierung bestehender Einrichtungen lenken.
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DIENSTSTUNDEN der VERBANDSGEMEINDEVERWALTUNG: Rathaus, Großer Markt und Wasserwerk (Neubau an der Eichwiese), Montag, Mittwoch bis Freitag 8.00 bis 12.00, Dienstag 8.00 bis 12.00, 16.00 bis 18.30 Uhr. Bauamt (Gelbachstraßel Dienstag 8 bis 12.00, 16.00 bis 18.30 Uhr, Mittwoch 14.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 8.00 bis 12.00 Uhr. FERN5PRECHANSCHL0SSE Verbandsgemeindeverwattung 02602 / 2041, (nach Dienstschluß über Anrufbeantworter unter Nr. 02602/2041), Bürgermeister Mangels 0260,42044, Ver’ bandsbeigeordneter Reusch 02602/ 2045, Wasserwerk Montabaur nach Dienstschluß: siehe Bereitschaftsdienst.
KONTEN DER VERBANDSGEMEINDEKASSE: Kreissparkasse Montabaur Nr. 500017, Nassauische Sparkasse Montabaur Nr. 803000212, Volksbonk Montabaur Nr. 108, Postschecit- amt Frankfurt/Main Nr. 10800603, . . ^_

