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Montabaur 14/36/80

a) Bau einer Grillhütte,

b) Ausbau der BürgersteigeAuf dem Neufeldchen II"

c) Ausbau der Bornstraße

Es ist zu erwarten, daß die Finanzierung der Maßnahmen auf - grund der bislang positiven Entwicklung der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes, namentlich im Forstbereich und bei den Steuern ohne die vorgesehene Rücklagenentnahme möglich ist.

Die freie Finanzspitze für das Jahr 1980 beträgt 35.000 DM. Für die Zukunft ist eine steigende Tendenz zu erwarten (1981 = 38.000,- DM, 1982 = 44.000,- DM, 1983 = 48.000.- DM)

Die Ortsgemeinde kann also mit Optimismus in die Zukunft schauen. Die mittelfristig geplanten Investitionen (Ausbau der Schulstraße, Erschließung des NeubaugebietesIn den Gärten" Ausbau von Wirtschaftswegen und Ausbau der Kißbergstraße) kann die Ortsgemeinde finanzieren, ohne Fremdkapital in An­spruch zu nehmen.

Bauleitplanung

Mit Blick auf die Bauleitplanung konnte darauf verwiesen wer­den, daß es in Daubach derzeit drei rechtskräftige Bebauungs­pläne gibt. Im Aufstellungsverfahren befinden sich die Pläne In den Gärten" undUnter dem Dorf." Insgesamt konnte fest­gestellt werden, daß es in Daubach genügend Bauland für eine sinnvolle Eigenentwicklung der Gemeinde gibt.

Straßenbau

Zum Straßenbau wurde ausgeführt, daß in den Jahren 1979 und 1980 die Bornstraße ausgebaut wurde. Der Kostenaufwand be­lief sich auf rd 47.000,- DM. 1980 sollen die Bürgersteige im NeubaugebietNeufeldchen" mit Verbundsteinpflaster ver­sehen werden. Die Auftragssumme beläuft sich auf rd. 110.000,- DM.Mit dem Baubeginn ist Anfang September zu rechnen.

Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung

Bei der Abwasserbeseitigung hat die Verbandsgemeinde im Be­reich der Ortsgemeinde Daubach von 1975 bis 1980 rd. 242.000 DM investiert. Für die Jahre 1981 bis 1982 sind weitere Investi­tionen in Höhe von 305.000,- DM vorgesehen (In den Gärten)"

= 165.000 DM, Schulstraße = 50.000,- DM, Kißbergstraße =

90 000,- DM).

Im Bereich der Wasserversorgung wurde für den Bau von Was­serleitungen in der Zeit von 1976 bis 1980 ein Betrag von rd. 67.000 DM ausgegeben. Hinzu kommen rd. 21.000,- DM für den Bau der Rohrnetzerweiterung im NeubaugebietNeu­feldchen" und für die Verbindungsleitung vom Hochbehälter Untershausen nach Daubach in Höhe von 56.000,- DM.

Schulsituation und Kindergarten

Angesprochen wurde auch die Schulorganisation. Bürgermeister Mangels erklärte, nach Fertigstellung der Hauptschule im Schul­zentrum in Montabaur würden die Hauptschülar aus Daubach dort untergebracht. Die Grundschüler werden weiterhin die Grundschule in Horbach besuchen. Mit Blick auf die Sportstät­ten konnte Bürgermeister Mangels darauf verweisen, daß die Möglichkeit besteht, die Turnhalle an der Grundschule in Hor­bach für die Vereine aus Daubach zu benutzen.

Aus Daubach besuchen zur Zeit 10 Kinder den Kindergarten in Niederelbert. 8 davon machen von der Möglichkeit Gebrauch, den Kindergarten auch nachmittags zu besuchen. Die Verbands­gemeinde übernimmt den Transport für die Nachmittagsfahrten. Bürgermeister Mangels wertete es positiv, daß ein so hoher Pro­zentsatz der Kinder von diesem zusätzlichen Angebot Gebrauch machen.

Anregungen aus der Bürgerschaft

Aus den Reihen der Bürgerschaft wurde angeregt, die Straßen des Neubaugebietes im Winter besser zu streuen und von Schnee zu rtunten. Es wurde auf das starke Gefälle der dortigen Straßen verwiesen. Der Ortsgemeinderat Daubach wird sich in seiner

nächsten Sitzung mit dem Fragenkomplex befassen. Er will prüfen, ob es möglich ist, einen Unternehmer vertraglich zu verpflichten, neben der Schneeräumung auch das Salzstreuen im Neubaugebiet zu übernehmen.

Angeregt wurde auch der weitere Bau von Wanderwegen und Waldwegen. Ortsbürgermeister Frink sagte zu, Beschädigungen auf die in der Bürgerversammlung aufmerksam gemacht wurde, kurzfristig beseitigen zu lassen.

Thema der Bürgerversammlung war auch die Verärgerung über manche Grundstückseigentümer, die sich beharrlich weigern, ihre im Innenbereich gelegenen unbebauten Grundstücke von Unkraut zu befreien. Es bestand Übereinstimmung, daß dies an und für sich eine selbstverständliche Pflicht der Grundstücks­eigentümer ist, da nicht nur das Ortsbiid durch die verunkraute­ten Grundstücke beeinträchtigt, sondern auch die Nachbarschaft belästigt wird. Ortsbürgermeister Frink kündigte an, daß sich der Ortsgemeinderat in seiner nächsten Sitzungen mit dem Er­laß einer Satzung befassen, wird, um eine rechtl.Handhabe für die Verhängung von Bußgeld zu bekommen, wenn Grundstücke nicht gemäht werden.

Bürgermeister Mangels ging auf die Frage der Vor- und Nach­teile für die Ortsgemeinde und ihrer Bürger durch die Bildung der Verbandsgemeinde ein. Er verwies auf die erheblichen Investitionen, die die Verbandsgemeinde namentlich im Be­reich der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung ge­tätigt hat und auch in Zukunft noch vor sich hat.

Ein entscheidender Vorteil der Verbandsgemeinde sei es, daß diese Maßnahmen der Daseinsvorsorge jetzt in Angriff genom­men werden können. Die einzelne kleinere Ortsgemeinde sei sowohl finanziell als auch organisatorisch überfordert, derartige Projekte in Angriff zu nehmen.

Nicht unerwähnt ließ Bürgermeister Mangels die Vorteile für die verwaltungsmäßige Betreuung der Ortsgemeinden. Er verwies auf die immer komplizierter werdende Gesetze und die damit einhirgehende Überforderung der ehrenamtlichen Ortsbürger­meister, die jetzt auf die Verbandsgemeinde alsSchreibstube" der Ortsgemeinde zurückgreifen können.

Auch eine entsprechende Frage aus der Bürgerschaft konnte Bür­germeister Mangels klarstellen, daß die finanzielle Unabhängig­keit der Ortsgemeinde Daubach gewährleistet ist. Keinesfalls sei es so (wie der Fragesteller vermutete), daß Kassenüberschüs­se etwa der Ortsgemeinde Daubach dafür verwandt wurden, Schulden anderer Ortsgemeinden auszugleichen.

Gefragt wurde Bürgermeister Mangels von den Bürgern auch, wann mit dem Anschluß an die zu bauende zentrale Kläranlage zu rechnen sei. Nach den Worten von Bürgermeister Mangels wird das Projekt eine Zeit von ca. 3 - 5 Jahren in Anspruch nehmen.

Angesichts der Größenordnung der anstehenden Investitionen, sei es einleuchtend, daß diese Maßnahme nicht in einem Jahr zu realisieren sei.

Diskutiert wurde auch der Ausbau der K 169 zwischen Unters­hausen und Oberelbert.

Die Bürger von Daubach sprachen sich überwiegend für den Ausbau dieser Straße aus. Man argumentierte, daß durch den Ausbau der Verbindungsstraße namentlich für die im Raum Koblenz und Bad Ems beschäftigten Arbeitnehmer aus den Buchfinkenlandgemeinden eine bessere und schnellere Anbin­dung an die B 49 möglich sei und der Ausbau der Verbindungs­straße auch eine Entlastung der Ortsdurchfahrt in Untershausen, Holler und Niederelbert mit sich bringen würde.

STAHLHOFEN:

Altennachmittag des DRK

Der diesjährige Altennachmittag des DRK -Ortsvereines Dau­bach findet am Sonntag, dem 21. Sept. 1980, ab 13.30 Uhr,