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Wochenblatt

der Verbandsgemeinde Montabaur

Wochenzeitung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemeinden

Boden, Daubach, Eitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- roth, Holler, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhäusel, Niederelbert, Niedererbach,Nomborn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Simmern, Stahlhofen, Untershausen, Welschneudorf

sowie der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14. Dezember 1973 - GVBI. S. 419 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der Hauptsatzung.

Jahrgang 8 FREITAG, den 4. ApriM980 Nummer: 14

Ortsgemeinde Horbach

hat eigenes Wappen

Im Zuge der Erstellung einer Dorfchronik durch Frau Dr. Poeller-Salzmann hat die Ortsgemeinde Horbach auch ein eigenes Wappen entwerfen las­sen. Es ist links abgebildet. Das Wappen zeigt in Rot einen silbernen Wellenschrägbalken; oben einen aufliegenden goldenen Buchfinken und un­ten eine goldene heraldische Lilie.

Aus der Erläuterung des Wappens ist die Bedeu­tung der Symbole zu entnehmen.

Der Buchfink verweist auf die Lage Horbachs in einer Kleinlandschaft über dem Gelbachtal zwi­schen Montabaur und der Lahn, die wegen des häufigen Vorkommens von Buchfinken im Volks­mund den NamenBuchfinkenländchen " führt.

Der Wellenschrägbalken symbolisiert das Grund­wort des Ortsnamens. In Horbach entspringt einer der Quellzuflüsse des Daubachs, der in den Gel­bach mündet.

Der Ortskern ist in die ehedem sumpfige Quell­

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mulde gebettet, worauf das Bestimmungswort des Ortsnamens - althochdeutschhoro" = Sumpf- hindeutet. Dies versinnbildlicht die heraldische Lilie, der die Sumpflilie (Iris pseudacorus) zum

Vorbild diente.

Die Farben Rot und Silber sind die kurtrierischen Wappenfarben; Horbach gehörte bis 1803 stets zu Kur-Trier. Der Regierungspräsident hat die Führung des oben beschriebenen Wappens am 14. Januar 1980 genehmigt.