Montabaur 9/13/80
nie Auskunftsuchenden werden gebeten, ihre Versicherungsunterlagen mitzubringen.
Beim Standesamt beurkundet
STERBEFÄLLE:
Wirth, geb. Henkes, Katharina Cäcilia, Ruppach-Goldhausen, Steineckstr. 14, geb. 8.7.1912
Häusler, geb. Gunder, Pauline Martha, Kadenbach, Freih.v.Stein- Straße 1, geb. 1.2.1887
Eufinger, geb. Hennemann, Katharina, Montabaur, Dillstraße 1, geb. 15.12.1894
Balmert, Johann Clemens, Oberelbert, Waldstraße 8, geb. 4.8.1904
EHESCHLIESSUNGEN:
Wüst, Klaus, Kölbingen, Hauptstr. 30 Wüst, geb. Ortseifen, Barbara, Heiligenroth, Bergstraße 8 Rosentreter, Armin, Montabaur, Im Baumberg 2 Rosentreter, geb. Thewalt, Christa, Montabaur, Lupinenstr. 4
Dahlem, Wolfgang, Niederelbert, Hauptstraße 90
Dahlem, geb. Jung, Margarete, Oberelbert, Hauptstr. 17
Reusch, Günter, Neuhäusel, Kadenbacher Str. 19
Reusch, geb. Plfe, Maria Therese, Kobern-Gondorf, Obermarkstr.
15 ,
Achenbach, Hans-Günter, Frankfurt, Rhönstr. 131 Achenbach , geb. Labonte, Karin, Gackenbach, Kapellenstr. 1
Vereine u.Verbände berichten
Angelmöglichkeit für Gastangler
Der Angelsportverein Montabaur e.V. weist darauf hin, daß bereits jetzt Angelscheine für die neue Angelsaison an Gastangler ausgegeben werden. Mit einem Jahresangelschein kann die ge samte Saison über im vereinseigenen Babyweiher - in der Gemarkung Staudt, gegenüber den Fa. Osmose- den Edelfischen (auch Aale) nachgestellt werden.
Da die warme Jahreszeit in diesem Jahr früh beginnt, sollten sich interessierte Gastangler umgehend die Jahresangelerlaubnis besorgen. Die Ausgabe der Scheine erfolgt bei K.H. Häuser, Sauertalstraße, 5430 Montabaur, Tel. 02602/4419
Initiativgruppe Jugendzentrum Montabaur
Nachdem die Errichtung eines Jugendzentrums beschlossen wurde, steht für die Initiativgruppe die inhaltliche Ausgestaltung des Hauses sowie das pädagogische Konzept im Vordergrund. Geplant ist bei jedem Treffen die Vorstellungen zu einem bestimmten Problemkreis zu konkretisieren. Als erstes Thema wurde besprochen:
„Jugendliche Arbeitslose im Jugendzentrum".
Die Mitarbeiter im JZ müssen sich täglich mit den Auswirkungen der Jugendarbeitslosigkeit auseinandersetzen. So versuchen Sie z.B. den Jugendlichen bei der Lehrstellensuche zu helfen, mit Alkohol- und Drogenproblemen fertig zu werden, Schlägereien und Sachbeschädigungen zu verhindern sowie Jugendlichen zu helfen, die von ihren Eltern rausgeschmissen wurden.
Die Situation der betroffenen Jugendlichen ist gekennzeichnet durch Isolation, Kontaktschwierigkeiten, Resignation, ungeregelter Tagesablauf, kein Geld, Unstimmigkeiten mit den Eltern und Schwierigkeiten bei der Partnersuche. Dem stehen erhöhte Ansprüche an die Freizeitgestaltung gegenüber. Sie wollen Sport treiben, Musik machen, sich ungezwungen treffen können, ihre Fähigkeiten zeigen und erproben.
Dahinter steckt das Bedürfnis nach Ausgleich für ihre. Lebenssituation, nach gesellschaftlicher Anerkennung und Geborgenheit. Hieran muß die Arbeit im JZ anknüpfen und ein Höchstmaß an Betätigungs- und Bestätigungsmöglichkeiten bieten. Gerade die arbeitslosen Jugendlichen sollten daher für ausreichende Arbeitsbedingungen im JZ eintreten: genügend Geld und Material, genügend qualif izierte Sozialarbeiter, erweiterte Öffnungszeiten, funktionierende Interessenvertretung.
Im Rahmen der Jugendarbeit und speziell im JZ können die Probleme der Jugendarbeitslosigkeit nicht gelöst, sondern nur kurzzeitig überdeckt und verdrängt werden. Jedoch ist es möglich, Neigungs- und Interessengruppen so zu gestalten, daß bei den jungen Arbeitslosen die Einsicht in die wirklichen Ursachen ihrer Lage wächst und ihre Handlungsbereitschaft gefördert wird. Der zunehmenden Resignation kann durch Gruppenarbeit begegnet werden, da die Gruppe das Selbstwertgefühl stärkt und zur Beschäftigung mit anderen Dingen motiviert.
Die elementarsten Fragen der Jugendlichen sollten im Vordergrund stehen: wie melde ich mich arbeitslos, Berufsberatung, Arbeitslosengeld, Weiterbildungsmöglichkeiten, Bewerbung um Arbeitsplatz. Zu Gesprächs- und Inforunden könnten verschiedene Institutionen eingeladen werden:
Arbeitsamt, VHS (Nachholen des Hauptschulabschlusses), DGB, Jugendamt.
Das JZ sollte mit den politischen Jugendorganisationen Zusammenarbeiten, um so gemeinsam die Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß genügend qualifizierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Jugendliche angeboten werden.
Der IGJ ist bekannt, daß im Bereich der VG Montabaur nicht viele Jugendliche arbeitslos gemeldet sind. Tatsache ist jedoch, daß sich viele nicht melden und sich selbst eine Lehrstelle suchen. Auch wenn nur eine Minderheit betroffen ist, sollte doch ein entsprechendes Angebot zur Verfügung stehen. Viele der genannten Kriterien treffen auch auf andere Randgruppen zu, etwa behinderte und ausländische Jugendliche. Bei Jugendlichen, die unter der falschen Wahl des Ausbildungsplatzes leiden, sind ebenfalls einige der aufgezeigten Symptome festzustellen und müssen bearbeitet werden.
Eisbachtaler Vereinsnachrichten
Mit 3:1 Toren besiegte man vergangenes Wochenende den Gast aus Nauendorf klar. Am Samstag, dem 29.3.1980, reisen die Eisbachtaler Sportfreunde zum SV Leiwen. Der Anstoß erfolgt um 15.30 Uhr.
Die II. Mannschaft der Eisbachtaler Sportfreunde verlor ihr Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende in Herdorf mit 1:0 Toren. Am kommenden Samstag, dem 29.3.1980,erwartet man um 15.00 Uhr in Nentershauen die Mannschaft aus Alsdorf.
Die C-Jugend der Eisbachtaler Sportfreunde verlor ihr Heimspiel gegen den Tabellenführer der C-Jugend Leistungsklasse, den SV Oberbieber, klar mit 5:1 Toren.
Am kommenden Wochenende muß man zum letzten Meisterschaftsspiel der Saison, um 16.00 Uhr beim VfL Neuwied an- treten.
Mit einem Sieg kehrte die D-Jugend der Eisbachtaler Sportfreunde am vergangenen Wochenede aus Oberlahr/Flammersfeld zurück. Am Samstag, dem 29.3.1980,erwartet man um 15 Uhr die Mannschaft von Glas-Chemie.
Nachtrag:
Hund als Fundsache
1 Schäferhund Rüde, ca. 3/4 Jahre alt ist am 23. März 1980 in der Gemarkung Stahlhofen (Steinbruch) gefunden worden.
Der Eigentümer möge sich bitte bei der Ortspolizeibehörde melden. Tel. 02602/2041.

