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Montabaur 8/11/80

In Unterrichtsprojekten entwickelten die Schüler Entscheidungs­hilfen, die sie dazu befähigen sollen, eigene bereits getroffene oder noch bevorstehende berufliche Entscheidungen bewußt zu machen und Hintergründe aufzuzeigen. Verdeutlicht wurde in die­ser Zeit der Vorbereitung ebenfalls, daß das Betriebspraktikum weder eine Probelehre,ist, noch einen wirklichen Einblick in die Arbeitswelt ermöglicht und schon gar nicht die persönliche Eignung für einen Beruf festgestellt werden kann.

Vielmehr wurde den Schülerii bewußt gemacht, daß sie aufgrund ihrer besonderen Rolle als Praktikant eben nur Teilbereiche und Strukturen der Arbeitswelt erfahren und kennenlernen.

Begleitet wurde dieses Betriebspraktikum von statistischen Unter­suchungen, die Konrektor Gerhard Leisenheimer durchführte.

So wurden die Meinungen, Ansichten und Kritikpunkte von El­tern, Schülern und Betrieben durch rund 1500 Fragebogen zu den verschiedensten Bereichen des Betriebspraktikums erfaßt. Dabei konnten, so Konrektor Leisenheimer, interessante - wohl auch teilweise bereits bekannte - Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden. So wurde u.a. erfaßt, daß

95% der Eltern die Durchführung des Betriebspraktikums

begrüßen

aber nur 65% der Eltern einen Nutzen im Betriebspraktikum sehen

88% der Schüler der Ansicht sind, das Betriebspraktikum

verschaffe ihnen einen wirklichen Einblick in die Arbeits­welt

bei der ersten Befragung 52% der Schüler das Betriebsprak­tikum der Schule vorziehen, bei der zweiten Befragung 76% und bei der dritten nur noch 49%

aber 90% der Schüler meinen, durch das Betriebspraktikum sei ihr Verhältnis zur Schule positiv verändert

80% der Schüler ihre Freizeit während des Betriebsprakti­

kums anders gestalten

52% der Schüler meinen, daß sich die Eltern während des

Betriebspraktikums freizügiger verhalten.

Die Auswertung und Verarbeitung all dieser Erkenntnisse wird interessante Aufgabe der nächsten Zeit sein.

Zur Bearbeitung und Auswertung ganz persönlicher und auch all­gemeiner Erfahrungen kamen die Schüler an drei verschiedenen Tagen zum Unterricht.

Am letzten Praktikumstag waren auch die Eltern der Praktikan­ten zu einem Meinungsaustausch mit den betreffenden Lehrern und einer Diskussion mit den Schülern eingeladen. Über 80 Eltern konnte Rektor Hetzel bei dieser Veranstaltung begrü­ßen.

Insgesamt gesehen waren die Eltern mit dem Betriebspraktikum selbst und der Durchführung sehr zufrieden.

In Teilbereichen - so einige Eltern - kam der Wunsch nach größe­rer Einbeziehung der Eltern zum Ausdruck. Eine von den Schü­lern in Übergröße angefertigte Karte gab den Eltern einen Über­blick über die verschiedenen Praktikantenstellen und Verteilun­gen auf die einzelnen Orte. Selbstangefertigte Werkstücke bzw. von den Schülern benutzte Werkzeuge waren ebenfalls in einer kleinen Ausstellung zu sehen.

Im Anschluß an das Betriebspraktikum fand für die Schüler der Hauptschule Ruppach-Goldhausen eine berufsorientierende Woche statt, zu der Konrektor Leisenheimer eine Reihe von Ver­tretern der unterschiedlichen Institutionen eingeladen hatte. Fachkräfte und Ausbildungsberater des Arbeitsamtes Montabaur der Handwerkskammer Koblenz und der Industrie- und Handels­kammer Koblenz gaben den Schülern in mehreren Unterrichts­stunden berufsorientierende Informationen. Vertreter des Ar­beitsamtes, der Berufsbildenden Schulen Siershahn und des Auf­baugymnasiums Montabaur informierten Eltern und Schüler in zwei Abendveranstaltungen über schulische Möglichkeiten nach dem Abschluß der Hauptschule und die aktuelle Ausbildungsplatz­

situation. Schwerpunkt des kommenden Betriebspraktikums soll die verstärkte und grundlegend veränderte Zusammenar­beit mit den Betrieben darstellen.

In diesem Zusammenhang möchte sich Herr Rektor Hetzel bi allen Betrieben für ihre Bereitschaft bedanken, in diesem Jahr für 125 Schüler Betreuer und Praktikantenstellen zur Verfüg gestellt zu haben.

tsi

joi

AUGST

EITELBORN:

Öffentliche Bekanntmachung der Haushaltsrechnung 1978 und des Entlastungsbeschlusses des Ortsgemeinderates vom 6.2.1980 der Ortsgemeinde Eitelborn für das Haushaltsjahr 1978

HAUSHALTSRECHNUNG

Feststellung des Verwaltungs-

Vermögens-

Gesamt

Ergebnisses: haushalt/DM

haushalt/DM

DM

Soll-Einnahmen 1.018.680,80 + neue Haushalts-

543.972,40

1.562.653,20

einnahmereste

68.500,-

68.500,-

./. Abgang alter Kasseneinnahmereste 1.182,-

2.794,21

3.976,21

Summe bereinigte

Soll-Einnahmen 1.017.498,80

609.678,1911.627.176,99

Soll-Ausgaben 1.017.498,80 + neue Haushalts-

592.082,76

1.609.581,56

ausgabereste ./. Abgang alter

38.500,-

38.500,-

Haushaltsausgabe­

reste

20.904,57

20.904,57

Summe bereinigte

Soll-Ausgaben 1.017.498,80

609.678,19

1.627,176,99

Überschuß/

lor

Fehlbetrag

Festgestellt:

Montabaur, den 6. April 1979 Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Reusch, I. Beigeordneter

II

ähr

KA

ENTLASTUNGSBESCHLUSS

Der Ortsgemeinderat beschließt die von der Verbandsgemeindejtat Verwaltung Montabaur für das Haushaltsjahr 1978 aufgestellte Jahresrechnung gern. § 114 GemO. Gleichzeitig wird beschloss dem Ortsbürgermeister, den Ortsbeigeordneten, dem Bürgerin! ster und den Beigeordneten der Verbandsgemeinde Montabaoi für das Haushaltsjahr 1978 Entlastung zu erteilen. Auf die Von läge der Rechnungsbelege wird verzichtet. Soweit Mehrausgabs «hi bei einzelnen Haushaltsstellen bislang nicht genehmigt worden sind, wird hiermit die Genehmigung nach § 100 GemO erteilt.

Die Beschlußabnahme erfolgte durch das älteste Ratsmitglied.

Der Ortsbürgermeister hat bei der Abstimmung nicht mitgewid

III.

ÖFFENTLICHE AUSLEGUNG Die Haushaltsrechnung mit dem Rechenschaftsbericht liegt zur Einsichtnahme vom 17.3. bis 26.3.1980 während der allgemei­nen Dienststunden im Rathaus in Montabaur, Zimmer 23, off® lieh aus. Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

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