Montabaur 20/19/79
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Wir feiern nun zum ersten Mal am 2. Sonntag im Mai Kirmes.
Die Gründe, das Thema „Verlegung der Kirmes" anzusprechen, sind insbesondere, daß wir den Schausteilecbetrieb bei dem früher beweglichen Termin (4 Wochen nach Pfingsten) nicht auf Dauer vertraglich verpflichten konnten, da der Betrieb vom 30.6. bis 2.7. d.J. in einer anderen Gemeinde vertraglich gebunden ist. In einer Bürgerversammlung einigten sich die Anwesenden auf den 2. Sonntag im Mai. Hiermit fallen wir terminmäßig nicht mehr mit unserer sehr verbundenen Nachbargemeinde Stahlhofen zusammen. Der Kirchweihtag erleidet dadurch keinen Abbruch, da wir diesen wie eh und je mit der Kirchengemeinde in Stahlhofen feiern können.
i auf den Verwaltungshaushalt 572.000,-- DM und
i auf den Vermögenshaushalt 996.300,- DM
Verwaltungs- und Vermögenshaushalt sind in Einnahme und Ausgabe ausgeglichen.
Der Gesamtbetrag der Kredite, die zur Finanzierung von ben im Vermögenshaushalt aufgenommen werden sollen, betragt 143.300,- DM. Verpflichtungsermächtigungen sind in Höhe von 400.000,- DM veranschlagt. Die Steuerhebesätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Vor kurzem wurde die Frage an mich gerichtet: „Was versprichst Du Dir davon, daß Ihr die Kirmes verlegt habt? " Meine Antwort lautete:
„Den Kindern und Jugendlichen wird der oft vermißte Jubel u. Trubel auf dem neuen Kirmesplatz Freude bringen und die Investitionen der Gemeinde werden sich lohnen".
„Die Gastronomen und Schausteller in Daubach und Stahlhofen werden bei den zunehmenden Existenzschwierigkeiten besser auf ihre Kosten kommen".
Allen Bürgern wird ein attraktives Dorffest mit Sicherheit mehr Freude und damit Entspannung und Erholung vom harten Alltag bringen.
Die Gemeinde erfüllt ihre Pflicht, das kulturelle Leben und Treiben zu fördern und der Zukunft zu erhalten.
Unserer erstaunlich aktiven Dorfjugend als Kirmesgesellschaft und dem DRK-Orchester im Namen der Gemeinde herzlichen Dank für die Bemühungen zur Erhaltung der Tradition mit Kirmeszug und Friihschoppenkonzert
Die Gastronomie „Haus Westerwald" lädt am Samstag und Sonntag zum Tanz ein und sorgt an 3 Tagen für Speise und Trank. Auch auf dem Kirmesplatz ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Ein besonderer Anziehungspunkt wird die Rennwagenschau des Zack-Speed mit Autogrammstunde am Sonntag für jung und alt sein. Ein Dankeschön der Gemeinde an Herrn Zackowski.
Auf gutes Wetter hoffend, wünsche ich der Jugend und allen Bürgern zusammen mit den Gästen aus nah und fern viel Spaß an der neuen Kirmes im Mai.
Erfreulich wäre es, wenn viele Bürger es der Ortsgemeinde gleichtun würden und ihr Haus mit Fahnen schmücken, um so der Kirmes ein festliches Bild zu geben •
Den Kranken, die leider die Tage im Krankenhaus verbringen müssen, herzliche Grüße und gute Besserung ‘ Euer Ortsbürgermeister Frink
DAUBACH:
Kirmes in Daubach
Die Kirmesgesellschaft von Daubach lädt zur Kirmes am 12. bis 14. Mai 1979 herzlich ein. Als besondere Attraktion am 12. u.
13. Mai die Rennwagenausstellung des Team Zekspeed mit Mampe Ford-Capri -Turbo von Hans Heyer und Harald Ertl.
Am Samstag ab 15 Uhr und am Sonntag um 14 Uhr Autogrammstunde mit Hans Heyer und Harald Ertl.
HOLLER:
Haushaltssatzung und Haushaltsplan 1979 beschlossen
In seiner Sitzung am 19.4.79 verabschiedete der Ortsgemeinderat Holler die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für das Jahr 1979 sowie das Investitionspgrogramm für die Jahre 1978 bis 1982. Der Haushaltsplan hat ein Volumen von insgesamt 1.568.300,- DM. Davon entfallen
4. Erweiterung des Baugebietes „Rhäinstraße" (Errichtung von Baustraßen)
10.000,- DM
5. Fertigstellung der Südstraße 20.000,- DM
6. Grunderwerb für den Ausbau der
Bachstraße 20.000,- DM
7. Straßenoberflächenentwässerung
Gelbachstraße - Kläranlage 5.000,- DM
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Das Volumen des Verwaltungshaushaltes (572.000,- Dlfl)ist gegenüber dem Vorjahr um 92.000,- DM gestiegen. Ursache dafür sind Steigerungen in Unterabschnitt 900 (Steuern, allge meine Zuweisungen, allgemeine Umlagen).
Die positive Auswirkung dieser Einnahmeverbesserung zeigt; vor allem in der Entwicklung der freien Finanzspitze, Gegenüber den Vorjahren (1977 = 96.000,- DM, 1978 = 108.000,- DM) ist in diesem Jahr bei der freien Finanzspitze ein Überschuß von 186.000,- DM zu verzeichnen. Die Ortsgemeinde Holler verfügt somit über eine der höchsten freien Finanzspitzen im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur.
Das Volumen des Vermögenshaushaltes (996.300,- DM) steigt gegenüber dem Vorjahr um 588.300,- DM. Zentrales Projekt des Haushaltsplanes 1979 ist der Bau der Sport- und Kulturhalii Mit einem Kostenaufwand von 1,2 Mio. DM soll die Halleinda Jahren 1979 und 1980 gebaut und finanziert werden. Neben der für diesen Zweck veranschlagten Mittel im Haushaltsplan 1979 (800.000,- DM) sollen folgende Vorhaben über den Vermögenshaushalt abgewickelt werden:
1. Zuweisung an den Tennisverein zum Bau der
Tennisplätze 20.000,--DM
2. Errichtung von Ballfangzäunen am
Sportplatz 4.000,- DM
3. Neubau eines Brunnens in der Lindenstraße 25.000,- DM
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Restfinanzierung der Straßenbeleuchtungsanlage „Rheinstraße" 10.000,- DM
9. Bau von Wirtschaftswegen 80.000,- DM
10. Tilgung von Krediten an den Bund
und den Kreditmarkt 2.300,- DM.
Zur Finanzierung dieser Investitionen und Investitionsförde rungsausgaben sollen folgende Einnahmen dienen:
1. Erschließungs-und Ausbaubeiträge 193.000,-DM
2. Zuschuß der Verbandsgemeinde Montabaur zum
Bäu der Sport- und Kulturhalle 25.000,- DM
3. Zuweisung des Bundes zum Bau von Wirtschaftswegen 32.000,- DM
4. Erlöse aus Grundstücksverkäufen 25.000,-DM
5. Zuführung vom Verwaltungshaushalt 188.000,- DM
6. Entnahme aus der allgemeinen Rücklage 390 . 000 ,-DM
7. Einnahmen aus Krediten vom Kreditmarkt 143.300,- DM
Nach dern Finanzplan soll dieser Kredit bereits im Jahrs 1981 getilgt werden.
Das Bild des Investitionsprogrammes bis zum Jahre 1982ist geprägt von der Fertigstellung der Sport- urld Kulturhalls,
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