Montabaur 12 TAGESORDNUNG
I. öffentliche Sitzung
1. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung des Ortsgemeinderates vom 26.5.1977.
2. Beratung und Beschlußfassung über die Zustimmung zur Leistung von überplanmäßigen Ausgaben im Haushaltsjahr 1976.
3. Bekanntgabe von unerheblichen überplanmäßigen Ausgaben im Haushaltsjahr 1976.
4. Beratung über die Errichtung einer Schulturnhalle.
5. Beratung und Beschlußfassung über die Erhebung eines Protestes / einer Klage wegen der Verwendung der Motor- Tragkraftspritze TS 8/8 durch die Verbandsgemeinde Montabaur gegen den Willen der Ortsgemeinde Horbach.
6. Verschiedenes.
II. Nichtöffentliche Sitzung
1. Bekanntgabe eines Beschlusses des Verwaltungsgerichtes Koblenz im einem Verwaltungsrechtsstreit gegen die Verbandsgemeinde Montabaur/Ortsgemeinde Horbach.
2. Bekanntgabe eines Urteils des Verwaltungsgerichtes Koblenz in einem Verwa’.tungsrechtsstreit gegen die Verbandsgemeinde Montabaur/Ortsgemeinde Horbach .
3. Verschiedenes.
5431 Horbach, 19.7.1977
gez. Meuer, Ortsbürgermeister.
Ergebnis im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden"
1977 - 5. Platz / Hauptklasse -
Beim diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, hat die Ortsgemeinde Horbach den 5. Platz in der Hauptklasse errungen. Es konnte damit gegenüber dem Vorjahr keine Verbesserung erzielt werden.
In seinem Schreiben vom 29.6.1977 teilt der Landrat des Westerwaldkreises das Ergebnis des Wettbewerbes mit und schreibt u.a.: „Beeindruckt zeigte sich die Kommission von der schönen Brunnenanlage sowie dem guten Pflegezustand Ihres Friedhofes.
Ordnung und Sauberkeit waren insgesamt als gut zu bezeichnen. Erfreut konnte die Kommission feststellen, daß die gemeindliche Anlage am Telefonhäuschen inzwischen eine Umgestaltung erfahren hat. Der Spielplatz war sauber und hinterließ einen guten Eindruck. Besonders negativ fielen die relativ zahlreichen unverputzten Häuser besonders am Ortseingang von Gackenbach her ins Auge. Die Hauptstraße wirkt nach wie vor kahl, da entsprechender Blumenschmuck leider fehlt.
Die alte Schmiede am Ortsrand wirkt störend. Einige alte rostige Zäune sollten im Laufe der Zeit durch neue ersetzt werden“.
Zum Schluß bedankt sich der Landrat und wünscht für zukünftige Wettbewerbe weitere Erfolge.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir alle sollten uns einmal Gedanken machen, wie wir unseren Ort noch besser gestalten können. Von seiten der Ortsgemeinde wurde und wird in kleinen Schritten Jahr für Jahr etwas getan. Initiativen aus den Reihen der Bevölkerung lassen auf sich warten. Hinsichtlich des Blumenschmuckes könnte ohne große finanziellen Schwierigkeiten Verbesserungen von privater Seite vorgenommen werden. Wir sollten mehr Eigeninitiative entwickeln und nicht tatenlos auf unsere erfolgreichere Nachbargemeinde neidisch sein.
Packen wir's an!
Erfolge sind nur im gemeinsamen Bestreben zur Dorfverschönerung möglich.Das sollten sich einmal diejenigen zu Herzen nehmen, die teilnahmslos den Dingen Zusehen und nicht einmal den Versuch unternehmen, ihre in Unordnung geratenen Grundstücke aufzuräumen und die Dreckecken zu beseitigen.
Dies liegt doch in erster Linie im eigenen Interesse. Ich erlaube mir noch eine Bemerkung: „Ich möchte mich bei all jenen bedanken, die die Bemühungen der Gemeinde und der überwiegenden Zahl ihrer Einwohner unterstützen. Gleichzeitig frage ich mich aber, warum Bürger, wenn sie schon einmal ihr Grundstück z.B. mähen, dies ausgerechnet am Tage nach der Besichtigung der Bewertungskommission tun. Muß das sein? (!)
Für das Jahr 1978 plant die Ortsgemeinde den Friedhof umzugeJ stalten (Versetzen von Rasenbordsteinen, VerbundsteinpflasteJ neues Wasserbecken, sowie die Entfernung von Sträuchern und die Anpflanzung von neuen Sträuchern). Diese Arbeiten sollen in Eigenleistung durchgeführt werden. Überlegen Sie sich einmal was Sie dabei tun können. Wir kommen auf die Sache zurück.
gez. Meuer, Ortsbürgermeister.
Kirmes am 13., 14.15. August 1977
Sofern in diesem Jahre wieder eine Kirmesgesellschaft zustandekommt, möge man dies dem Ortsbürgermeister umgehend mit- teilen.
Am Kirmessonntag findet ein Frühschoppen mit dem DRK-Blas- Orchester Daubach statt.
Da die Kosten dieser Veranstaltung von der Gemeinde getragen werden, wird diese Veranstaltung abwechselnd bei den Gastwirtschaften Girmann und Daun durchgeführt; in diesem Jahre infolgedessen bei der Gaststätte Daun.
Der Kirmesmontag wird mit einem Amt für die Lebenden und Verstorbenen der Gemeinde eingeleitet.
Anschließend findet der traditionelle Frühschoppen desMGV „Cäcilia“ im Vereinslokal Girmann statt. (Saal).
gez. Meuer, Ortsbürgermeister.
Generalversammlung der Spvgg. 1920 Horbach e.V.
Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Freitag, dem 22. Juli 197 7, 20.30 Uhr, im Vereinslokal Girmann, Horbach statt.
Alle Mitglieder sind hierzu herzlich eingeladen.
HÜBiNGEN :
Sommerfest in Hübingen
Am Samstag, dem 23. Juli 1977, veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Hübingen ihr traditionelles Sommerfest mit Unterhaltung und Tanz. Es spielt der Musikverein Heiligenroth.
Zu dieser Veranstaltung und zum Frühschoppen am Sonntagvormittag laden wir alle in die Buchfinkenlandhalle ein.
Kirmesgesellschaft Hübingen 1977
Wie in jedem Jahr bitten wir alle Hausfrauen Eier für unsere Kirmesglocke auszublasen.
Wir bedanken uns im voraus für Ihre Bemühungen und versprechen Ihnen an dieser Stelle ein schönes Kirmesfest zu gestalten.
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EISBACHGEMEINDEN
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GIROD:
Öffentl. Bekanntmachung
Änderung des Bebauungsplanes „Klingelwiese“ der Ortsgemeinde Girod.
hier: Bekanntmachung gern. § 2 Abs. 1 BBauG.
Der Ortsgemeinderat von Girod hat in seiner Sitzung am 6.6. 1977 folgenden Beschluß gefaßt:
Der Ortsgemeinderat beschließt die Änderung des Bebauungsplanes „Klingelwiese“ dergestalt, daß für den gesamten Planbereich Walmdächer zugelassen werden.
Gleichzeitig wird die Veröffentlichung der Änderung gern. § 2a Abs. 6 BBauG beschlossen.
Dieser Beschluß wird hiermit gern. § 2 Abs. 1 BBauG vom 18.8.1976 (BGBL I S. 225 7) bekanntgemacht.
gez. Leber, Ortsbürgermstr.
Öffentl. Bekanntmachung
Bauleitplanung der Ortsgemeinde Girod; hier: Bürgerbeteiligung gern. § 2a BBauG.
Der Ortsgemeinderat von Girod hat in seiner Sitzung am 6.6.1977 die Änderung des Bebauungsplanes „Klingelwiese” beschlossen.

