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Montabaur 8 öffentliche Sitzung:

1. Beratung und Beschlußfassung der Haushaltssatzung mit dem Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1975.

2. Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfragen 5431 Niederelbert, 24.6.1975 gez. Hübinger, Ortsbürgermeister.

Amtl. Bekanntmachung

ÖFFENTLICHE STRASSEN SIND KEINE FUSSBALLPLÄTZE Wiederholte Beschwerden von Bürgern aus unserer Gemeinde geben Anlaß darauf hinzuweisen, daß das Ballspielen auf Lan- des-Rreis- und Gemeindestraßen nach der Straßenverkehrsord­nung verboten ist.

Wir bitten die Eltern ihre Kinder auf die Gefährlichkeit dieses Spieles hinzuweisen.

Für Schäden an Fahrbahnen, Bürgersteigen und Bordsteinen sind die Verursacher haftbar

Es mußte festgestellt werden, daß an erst vor kurzer Zeit fertig­gestellten Straßen im Neubaugebiet, im Zuge von privaten Baumaßnahmen, Schäden entstanden sind.

Die Verbandsgemeindeverwaltung wurde von uns angewiesen, die Verursacher festzustellen.

Die entstandenen Schäden wurden durch Ablagerung von Bau­materialien, Mischen von Beton und unachtsamen Überfahren der Bordsteine hervorgerufen. Da hier Schadenshaftungen eintre- ten, die teilweise die Grundstückseigentümer über die Er­schließungsbeiträge hinaus anlasten, bitten wir alle Bauherrn auf die Satzung der Gemeinde über die Reinigung öffentlicher Straßen vom l.lo.l964 zu achten.

gez. Hübinger,Ortsbürgermeister.

Zusammenlegungsverfahren Niederelbert

In den nächsten Tagen wird ein Beauftragter der Landsiedlung Rheinland-Pfalz wegen Ermittlung von Beteiligten bei Bürgern von Niederelbert vorsprechen. Wir bitten um Ihre Unterstützung. Der Beauftragte ist legitimiert diese Ermittlungen durchzuführen.

gez. Hübinger, Ortsbürgermeister.

OBERELBERT:

Amtl. Bekanntmachung

In den nächsten Tagen werden die Abschlagsrechnungen über Wassergeld und Kanalgebühren für das I. und II. Quartal 1975 den Anschlußnehmem der Ortsgemeinde Oberelbert zugegestellt. Den Abschlag für das I. Quartal 1975 bitten wir innerhalb einer Woche, den Abschlag für das II. Quartal 1975 bis zum 15. Juli 1975 auf eines der Konten der Verbandsgemeindekasse Montabaur zu überweisen. Es kann natürlich auch die Forderung in einer Über­weisung vorgenommen werden.

Weiterhin bitten wir, die den Rechnungen beigefügten Bankein­zugsermächtigungen ausgefüllt an uns zurückzugeben. Sie helfen dadurch die finanzielle Abwicklung erleichtern. Ab dem III. Quartal 1975 könnte dann die Abbuchung von dem jeweiligen Konto erfolgen.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Entgegenkommen.

Wasserwerk

Verbandsgemeinde Montabaur

Mitteilung an unsere Bürger!

Liebe Mitbürger, Sie haben sicherlich schon aus der Tagespresse erfahren, daß wir bei dem WettbewerbUnser Dorf soll schöner werden 1975 auf Kreisebene in der Sonderklasse den 3. Platz errungen haben. Herr Landrat Dr. Heinen schreibt uns hierzu fol­gendes :

Nachdem die Bewertung der Gemeinden im diesjährigen Wett - bewerb UNSER DORF SOLL SCHÖNER WERDEN auf Kreis­ebene abgeschlossen ist, kann ich Ihnen mitteilen, daß Ihre Gemeinde in der Sonderklasse den 3. Platz errungen hat.

Die unternommenen Anstrengungen und Mühen seitens der Gemeinde und auch der Bürgerschaft auf dem Gebiet der Dorf­verschönerung sollten auch künftig nicht erlahmen, sondern die diesjährige Plazierung vielmehr weiterer Ansporn für künftige Wettbewerbe sein.

Erfreulich wertete die Kommission die auffällige und sehr gute Durchgrünung im Neubaugebiet. Insgesamt hat Ihre Ge­meinde einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Besonders ins Auge fiel die Sauberkeit auf dem Friedhof sowie der relativ

viele private Blumenschmuck. Ein besonderes Augenmerk sollte die Gemeinde in den kommenden Jahren einmal dem Straßen- und Bürgersteigeausbau im alten Orts kern wid Gerade im alten Ortskern fielen einige unverputzte besonders auf. Auf die Durchgrünung gerade in diesem Bete'T Ihrer Gemeinde sollte für die Zukunft mehr Wert gelegt wer C den. Des weiteren wird die Anlage eines Fußweges zwischen Ort und Friedhof empfohlen. DieMinibeete vor dem Ein des Friedhofes wirken etwas verspielt und sollten nach Mög^ 8 lichkeit geändert oder ganz entfernt werden. Auch eine bessere Eingrünung des Schulgeländes ist empfehlenswert.

Im übrigen danke ich Ihnen für Ihre Teilnahme am -. Mjai i ri g £ll Wettbewerb und wünsche Ihnen für künftige Wettbewerbe viel Erfolg.

gez. Heinen, Landrat

Im Namen des Ortsgemeinderates bedanke ich mich hiermit bei allen Bürgern recht herzlich, die sich aktiv bei vorgenannter Aktion beteiligt haben.

gez. Weyand, Ortsbürgermeister.

WELSCHNEUDORF:

Der heutigen Ausgabe des Amtsblattes der Verbandsgemeinde Montabaur, Nr. 26, liegt die Satzung über das Friedhofs-und Bestattungswesen und über die Erhebung von Gebühren für die Ortsgemeinde Welschneudorf bei.

Wir bitten um Beachtung.

Amtl. Bekanntmachung

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am Mittwoch, dem 2. Juli 1975 um 2o.oo Uhr im Sitzungszimmer des Rat­hauses statt.

Tagesordnung

I. öffentliche Sitzung:

1. Beratung und Beschlußfassung über die Bedenken und An­regungen zum BebauungsplanIm Krautfeld

2. Beschlußfassung des Bebauungsplanes als Satzung

3. Gewährung eines Zuschusses an den Kath. Kindergarten für die Abschlußfahrt der Schulanfänger.

4. Gewährung eines Zuschusses an die Jugendgruppe Welsch­neudorf.

5. Vergabe des Auftrages an die Kreisverwaltung Montabaur zur planerischen Gestaltung des Dorfplatzes

6. Verschiedenes.

II. Nichtöffentliche Sitzung:

1. Grundstücksangelegenheiten

2. Beratung und Beschlußfassung über Anträge von Bürgern.

3. Bauvoranfrage.

4. Verschiedenes.

5431 Welschneudorf, 19.6.1975 gez. Stahlhofen,

Ortsbürgermeister.

Kirmes in Welschneudorf

Hochverehrte Gäste, meine liebe Gemeinde !

Wir feiern am Sonntag, dem 29. Juni 1975 Kirchweih.

Als man die Kirche weihte, gab man dem Dorf, der Gemeinde das Herz. Einem solchen Herzen hat die Gemeinde sich würdig zu erweisen. Das Gemeinschaftsgefühl ist die höchste Macht auf Erden.

KIRMES:

Quellgrund uralten Brauchtums, aus dem noch hervorsprudelt das Sinnen und Sagen längst entschwundener Zeiten. Festplatz, Kirmesbaum und Eierkranz, Umzug und Umtrunk, Begraben des Festes und noch manch andere Dinge und Bräu­che tragen jahrhundertaltes Denken und Danken in unsere Zeit hinein.

Laßt uns ergründen und begreifen diese beiden Wurzeln, die aus dem Boden des Christentums und des Volkstums unsere jetzige frohe Kirmesfeier heranwachsen ließen.

Ein echtes, bodenverwurzeltes VOLKSFEST soll unsere Kir­mes bleiben !

Die Jugend möge es als eine frohe Aufgabe erkennen, mitzuhel­fen, daß die Kirmes ihren Sinn und ihr Gesicht nicht verliere, daß dieses alte Volksfest sein Eigenleben bewahre und in sinn­voller Freude jung und alt beglücke.

Ihr Ortsbürgermeister L. Stahlhofen.