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Weiter wurde einstimmig beschlossen, einen Zuschuß von 100 DM für die Ausrichtung eines Altentages zu gewähren.

Der Gemeinderat lehnte es einstimmig ab, die Kanalbenutzungs­gebühren im laufenden Rechnungsjahr 1974 zu erhöhen. Es war beabsichtigt, im Rechnungsjahr 1975 eine Erhöhung vorzu­nehmen, wenn dem Antrag des WZV Heilberscheid-Nomborn auf Gewährung eines Zuschusses für den Ausbau der Grundwasser­versorgung vom Land Rheinland^Pfalz stattgegeben wird. Der Gemeinderat begründete seine Entscheidung damit, daß die Orts­gemeinde Nomborn im Vergleich zu anderen Ortsgemeinden eine relativ hohe Kanalbenutzungsgebühr erhebt. Weiter ist der Ge­meinderat der Auffassung, daß im Falle der Aufgabenübertragung auf die Verbandsgemeinde damit zu rechnen sei. daß eine Kanal­benutzungsgebühr von 0,60 DM je cbm kostendeckend sei.

Der Gemeinderat beschloß einstimmig, die Tagesordnung um fol­genden Punkt zu erweitern:

Beratung und Beschlußfassung über

a) die Anlegung eines Sees in dem Eisenbachtal (Flur 4, Parz. 4)

b) Erteilung des Planungsauftrages für den Eisenbachsee

Der Gemeinderat beschloß einstimmig, im Eisenbachtal Flur 4 Parzelle 4 einen See nach entsprechenden Planungsunterlagen anzulegen. Die Ortsgemeinde Nomborn übernimmt die Träger­schaft der beabsichtigten Baumaßnahme. Die entstehenden Ko­sten werden aufgebracht durch den Naturpark Nassau, sonstige kommunale Körperschaften und durch finanzielle Beteiligung der Ortsgemeinde Nomborn. Der Gemeinderat beschloß über die Vergabe des Planungsauftrages für den Eisenbachsee.

rates Vorgelegen haben, beschlossen. Gefördert werden Jugend­freizeiten, Jugendlager, Jugendfahrten und Studienfahrten von Jugendgruppen und -verbänden, die auf Landesebene als för­derungswürdig im Sinne der Jugendpflege anerkannt sind, so­wie Schulen bzw. Schulklassen. Für die Teilnehmer, die in der Ortsgemeinde Nomborn wohnhaft sind, beträgt der Zuschuß bei mindestens 4, höchstens 21 Tagen 1,50 DM pro Tag und Teilnehmer.

Dem Nachtragskulturplan, der Mehrausgaben von 1.581 DM für die Aufforstung vorsieht, wurde zugestimmt. Die Mehraus­gaben werden durch Mehreinnahmen aus dem Holzverkauf gedeckt. Die Aufforstung soll noch in diesem Jahr erfolgen, damit keine Verunkrautung der Flächen erfolgt.

Als viertes Mitglied für die Verbandsversammlung des Wasserzweekverbandes Heilberscheid-Nomborn wurde Herr Hermann Rörig und als Stellvertreter Herr Dietmar Roth gewählt. Der Änderung der Darlehenskonditionen für die im Rechnungs­jahr 1973 bei der Landesbank Rheinland-Pfalz aufgenommenen Dalehen für den Ausbau der Ortskanalisation wurde zugestimmt.

Amtl. Bekanntmachung Offenlage der Jagdpachtbedingungen

Die Pachtbedingungen für den gemeinschaftlichen Jagdbezirk Nomborn liegen in der Zeit vom 2.12. bis 12.12.1974 auf dem Bürgermeisteramt in Nombom, während der Dienststunden und bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zim­mer 25, vormittags während der Dienststunden öffentlich aus. gez. Ortseifen, Bürgermeister

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Bericht

aus der Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Nomborn vom 19.10.1974

Der Gemeinderat genehmigte den Hauungs- und Kulturplan 1975 für den Gemeindewald in der vorgelegten Form. Der Hauungs­plan sieht einen Holzeinschlag von 960 fm vor. Im einzelnen sollen eingeschlagen werden:

Eiche 5 fm Buche 505 fm Fichte 265 fm Kiefer 185 fm

Die Einnahmen aus Holzverkauf, Nebennutzungen, Ersätze und Jagdpachtanteil Wald werden auf 61.500 DM geschätzt. Die ver­anschlagten Ausgaben belaufen sich auf 55.500 DM, so daß ein Erlaß von 6.000 DM verbleibt.

Von der Errichtung eines Waldspielplatzes an derDicken Eiche wurde abgesehen, weil es dort an einer Beaufsichtigung der Kin­der mangelt. An der gleichen Stelle soll eine Schutzhütte errich­tet werden, wenn hierfür entsprechende Mittel vom Naturpark Nassau gewährt werden.

Für die Rechnungsjahre 1975 - 1978 stellte der Gemeinderat fol­gendes Investitionsprogramm auf:

1. Erweiterung des Friedhofes

2. Straßenbau (Schul-, Mittel-, Wald-, Hoch-, Neue-Straße und StraßeIm Baumort

3. Aufstellung von Straßenbenennungsschildem

4. Bau einer Mehrzweckhalle mit Nebenräumen

5. Errichtung eines Grillplatzes

6. Anlegung eines Trimm-Dich-Pfades

7. Bau einer Leichenhalle

8. Anlegung eines TeichesIm Eisenbachtal

9. Rekultivierung des Schuttabladeplatzes

10. Erschließung von Baugelände

11.Straßenbau in dem noch zu erschließenden Baugelände 12. Ausbau von Bürgersteigen (Hauptstraße)

Der Gemeinderat hat die Richtlinien zur Gewährung von Zuschüs­sen zu Jugendfreizeiten, Jugendlagern, Jugendfahrten und Stu­dienfahrten in der Form, wie sie in der Sitzung des Gemeindera-

Vereinsgründung

Am Samstag, dem 16.11.1974 fand die Gründungsfeier des Ka­ninchenzuchtvereins (RN 100 Eisbachtal), im Gasthaus Krekel in Kleinholbach statt. Der Verein besteht z.Zt. aus 13 Mitglie­dern. Zum 1. Vorsitzenden des Vereins wurde Herr Willi Krau­senbaum gewählt. Bei der Gründungsfeier war der Kreisvorsitzen­de des Kreisverbandes der Kaninchenzüchter Westerwald, Herr Hubert Schmidt aus Marienhausen, sowie der Vorstand des KZV Wirges I, Wirges Il.und Marienhausen anwesend.

Hubert Schmidt wünschte dem jungen Verein gute züchterische Erfolge und kameradschaftliche Zusammenarbeit im Verein, sowie im Kreis- und Landesverband. Vereinsmitglieder und Gä­ste verweilten nach dem offiziellen Teil noch einige Stunden in gemütlicher Runde.

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Amtl.-Bekanntmachung

Einladung

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am Donnerstag,

dem 5. Dezember 1974 um 20 Uhr im Sitzungsraum des Rathau­ses statt. Hierzu lade ich Sie höflich ein.

TAGESORDNUNG:

1. Öffentliche Sitzung:

1 Beratung und Beschlußfassung über Einleitung einer An­fechtungsklage gegen die durch Bauschein Nr. 1047/74 ausgesprochene Nutzungsänderung

2. Beratung und Beschlußfassung über die Stellung der Orts­gemeinde zur Nahbereichsuntersuchung der Verbandsge­meinde

3. Beratung und Beschlußfassung über den freien Verkauf von 5 weiteren Baugrundstücken der Ortsgemeinde

4. Beratung und Beschlußfassung über den Übergang der Schul­trägerschaft der Volksschule auf die Verbandsgemeinde