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Montabaur - 11

Weiter beschloß der Gemeinderat die Anschaffung und Auf­stellung eines Verkehrsspiegels im Ortsteil Kleinholbach, per Gemeinderat beschloß, die im Haushaltsplan des Rech­nungsjahres 1974 vorgesehene Zuführung zur Kanalbaurück­lage in Höhe von 65.390 DM nicht vorzunehmen.

Die Volksschule Girod hatte einen Antrag gestellt, mit dem 8 Schuljahr einen Schullandheimaufenthalt mit 7 Schülern durchzuführen. Dieser Antrag wurde gebilligt, der Zuschuß pro Schüler beträgt 4 DM.

Vorbehaltlich einer Prüfung der Sach- und Rechtslage durch die Verbandsgemeindeverwaltung stimmte der Gemeinderat dem Antrag der Ortsgemeinde Großholbach zu, den Anteil von 4/10 am Schulgebäude Großholbach an die Ortsgemeinde Groß­holbach zu übereignen.

Unter dem TagesordnungspunktVerschiedenes unterrichte­te Ortsbürgermeister Leber den Gemeinderat über die Dienst­zeiten der Verbandsgemeindeverwaltung. Es wurde Wert darauf gelegt, daß die Abendsprechstunde dienstags beibehalten wird, da dies im Interesse der Bürger liegt.

Zuletzt beschloß der Gemeinderat über Grundstücksangelegen­heiten.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Frau Anna Müller, geb. am 28.10.1901

Herrn Peter Schaaf, geb. am 30.10.1899

Herrn Josef Endres I., geb. am 31.10.1894

Die Gemeindeverwaltung wünscht weiterhin alles Gute, vor

allem aber Gesundheit.

gez. Leber, Ortsbürgermeister

Freiw. Feuerwehr

Am 26.10.1974 findet um 20 Uhr in der Gastwirtschaft Höhn die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Girod statt. TAGESORDNUNG:

1. Begrüßung mit Totenehrung

2. Jahresbericht durch den Kommandanten

3. Entlastung des Kassierers für das Jahr 73 .

4. Vorbereitung für das 50jährige Jubiläumsfest, welches un­sere Wehr im nächsten Jahr begeht

5. Wahl des Festausschusses

6. Verschiedenes

Wegen des bevorstehenden Festes möchten wir alle unsere Mit­glieder dringend bitten bei der Jahreshauptversammlung anwe­send zu sein.

Ohne die Unterstützung aller Mitglieder können wir dieses Fest nicht gestalten.

GRQSSH0LBACH

Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Großholbach am 18.10.1974

Der Gemeinderat stimmte dem Nachtragsplan zum Hauungs­und Kulturplan für den Gemeindewald für das Forstwirtschafts­jahr 1974 zu. Der Nachtragshaushaltsplan sieht Mehrausgaben von 5.420 DM vor. Diese Mittel sind für Aufforstung vorgese­hen. Die Mehrausgaben werden durch Mehreinnahmen aus dem Holzverkauf gedeckt.

Der Gemeinderat stimmte dem Hauungs- und Kulturplan für das Forstwirtschaftsjahr 1975 in der vorgelegten Form zu. Der 'Hauungsplan sieht einen Holzeinschlag von 930 fm vor. Im einzelnen sollen eingeschlagen werden:

Eiche 90 fm Buche 45 fm Fichte 610 fm I Kiefer 185 fm

Die Einnahmen aus Holzverkauf, Nebennutzungen, Ersätze und [Jagdpach tan teil Wald werden auf 64.000 DM geschätzt. Die veranschlagten Ausgaben belaufen sich auf 47.000 DM, so daß

ein Erlös von 17.000 DM verbleibt.

Der Gemeinderat hat die Aufnahme eines langfristigen Dar­lehens zur Finanzierung der Erweiterung der Ortskanalisa­tion in Höhe von 20.000 DM bei einer Sparkasse beschlos­sen:

Für die Rechnungsjahre 1975 - 1978 wurde eine Finanzpla­nung und ein Investitionsprogramm, die Grundlage für die Erstellung der Haushaltspläne dieser Jahre sein soll, beschlossen:

1975

1. Ausbau der K 53

die anteiligen Kosten der Ortsgemeinde für den Ausbau der Bürgersteige in einer Länge von 2 x 940 m werden auf ca. 15.000 DM geschätzt.

2. Außenputz für das Feuerwehrhaus ca. 7.000 DM

3. Vermessungskosten für das Neubaugebiet ca. 20.000 DM

4. Neubau einer Friedhofshalle

5. Kanalisation im Neubaugebiet, voraussichtliche Kosten 8.000 DM

6. Fertigausbau des Friedhofsweges ca. 12.000 DM

1976

1. Ausbau der Bergstraße, Gartenstraße, Kirchstraße und Bomgasse voraussichtliche Kosten 20.000 DM

2. Kanalisation und Baustraße im Neubaugebiet, voraus­sichtliche Kosten 20.000 DM

3. Neubau der Friedhofshalle

4. Gehweg Jugendheim,voraussichtliche Kosten l. r >00 DM

5. Erschließungskosten für Gewerbegebiet ca. 15 000 DM

1977

1. Kanalisation im Neubaugebiet und Ausbau der Straßen, voraussichtliche Kosten 20.000 DM

2. Ausbau der Verbindungsstraße Lindenstraße bis Berg­straße mit Kanalisation, voraussichtl. Kosten 1 5.000 DM

1978

1. Kanalisationen im Neubaugebiet und Ausbau der Straßen, voraussichtliche Kosten 20.000 DM

2. Ausbau der Bürgersteige in der Mittelstraße und der Süd­straße, voraussichtliche Kosten 10.000 DM.

Aufgrund des bevorstehenden Aufgabenüberganges der Ab­wasserbeseitigung auf die Verbandsgemeindeverwaltung zum 1.1.1975 wurde eine Erhöhung der Kanalbenutzungs­gebühren abgelehnt.

Der Gemeinderat faßte zu den vorgebrachten Bedenken und Anregungen der Träger öffentlicher Belange zu dem Bebau­ungsplanNeuwies-Kreuzwiese-Strüthchen folgenden Be­schluß :

1. Der Gemeinderat stimmte zu, daß die KE VAG für die vorhandene 20 KV-Leitung einen 15 m breiten Schutz­streifen zu beiden Seiten der Leitungsachse (jeweils 7,50 Meter) anlegt. Im Falle der weiteren BebauungIm Strüth­ehen in Richtung der B 49 und der Gemarkung Girod (Ortsteil Kleinholbach) soll angestrebt werden, die beste­hende KV-Freileitung in dem betreffenden Gebiet zu verkabeln. Der Gemeinderat stimmte einer Verkabelung durch die K 53 zu. Die Verlegung müsse jedoch unbe­dingt bis zum Neuausbau der K 53 im Frühjahr oder Sommer 1975 abgeschlossen sein.

2. Dem Antrag eines Bürgers auf Erhaltung einer Zufahrt zu seinem Grundstück wurde stattgegeben.

3. Die Verbandsgemeindeverwaltung wurde beauftragt, die fehlende Begründung im Sinne des § 8 Abs. 2 Satz

des BBauG zu erstellen.