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Montabaur - 7

Zu einer sachlichen Diskussion führte alsdann der vom Orts­men über das Jahr 1975 hinaus wichtig und vordringlich sind bürgermeister vorgetragene und entgegen der Bekanntmachung

und der Reihe nach durchgeführt werden müssen.

Mehrere Gründe waren hierfür entscheidend:

Neben der Finanzlage der Gemeinde, die sich alljährlich ins­besondere durch die jeweils neu festzusetzenden Pflichtum­lagen ändert, spielen die Bestimmungen über die Aufgaben­übertragungen an die Verbandsgemeinde und deren Durchfüh­rung eine entscheidende Rolle.

Wer vermag schon jetzt bindend zu sagen, welche Aufgaben einer Ortsgemeinde in den Jahren 1977/1978 noch verblieben sind.

Dennoch stimmte der Rat dem vom Ortsbürgermeister vorge­legten Investitionsplan für die Jahre 1975 bis 1978 im großen und ganzen zu.

Einhellig wurde die Meinung vertreten, daß, wie 1974 begon­nen, in den kommenden Jahren weiterhin großer Wert auf innerörtlichen Ausbau und Erneuerung gelegt werden muß und alljährlich die zumutbaren Maßnahmen wie Ortsstraßen­ausbau, Bürgersteigausbau usw. durchzuführen sind.

Im einzelnen sieht das gemeindliche Investitionsprogramm wie folgt aus:

Ausbau des NeubaugebietesAuf der Höll mit den dazu vertraglich vereinbarten zusätzlichen Maßnahmen wie Ausbau des Zufahrtsweges usw.

Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme bietet sich der Ausbau des verlängerten Bodenweges geradezu an, und soll in einem Zug mitverwirklicht werden.

Der Notwendigkeit eines weiteren Spielplatzes soll durch diesen Bau im Struthweg Abhilfe geschaffen werden, wie auch die Emeuerungsmaßnahmen einer größeren Straße im Ortsbereich.

Des weiteren ist der Ausbau von Bürgersteigen ebenso dringend wie die Erschließung weiterer Baugebiete, wie Buchenstück, verlängerte Helfensteinstraße usw.

Im Rahmen dieser Vorplanung ist ganz sicher die Auf­stellung eines Bebauungsplanes am Nörrenpfad und der anschließende Ausbau dieses Gebietes genau so angezeigt wie der weitere Ausbau von Ortsstraßen, Bürgersteigen usw.

Neben diesen Aufgaben sieht der Rat als eine sehr wich­tige Aufgabe die bei jeder Möglichkeit sich bietende Orts­sanierung - wenn auch nur teilweise - und auch die Fried­hofserweiterung an.

Neben diesen Aufgaben sind alljährlich die feststehenden bzw. laufenden Aufgaben der Gemeinde zu erfüllen.

Die Finanzierung dieser Maßnahmen ist weitgehend über die Abrechnung der bereits vorher fertiggestellten und abrech­nungsreifen Erschließungsanlagen möglich.

Als nächster Beratungspunkt stand die Neuanschaffung von Ausgehuniformen für unsere gemeindliche Freiw. Feuerwehr an. Ratsmitglied und Wehrführer Gilles erläuterte dem Rat die notwendige Anschaffung dieser Anzüge.

Die Ratsmitglieder konnten sich davon überzeugen, daß die einzelnen, mehr als 15 Jahre alten Uniformen nicht dazu angetan sind, unseren Feuerwehrmännern ihre Freude am freiwilligen Dienst im Rahmen des Brandschutzes zu unter­mauern.

Es kann nicht im Sinne der Gemeinde sein, wenn Mitglieder der Freiw. Feuerwehr die bei besonderen Anlässen für unsere Gemeinde mehr oder weniger Repräsentationspflichten zu er­füllen haben, durch die Anschaffung eigener Kleidungsstücke zusätzliche eigene Ausgaben übernehmen müssen.

Abschließend wurde dann festgestellt, daß sich die Kosten «ach Abzug der zu erwartenden Zuschüsse durchaus in ver­tretbarem Rahmen bewegen, so daß dieser Neuanschaffung zugestimmt wurde.

im öffentlichen Teil der Sitzung behandelte Plan, der den Bau eines weiteren Kinderspielplatzes am Struthweg vorsieht.

Dieses Bauvorhaben wurde allgemein begrüßt, auch unter dem Gesichtspunkt, daß die ausgewiesene Fläche von ihrem Zu­schnitt her eher den Anforderungen eines Kinderspielplatzes als einem Wohnhausbaugrundstück standhält.

Man einigte sich auf das vorgeschlagene Baugrundstück Struth­weg - Ecke Verbindungsweg zumWäldchen, auf dem der Kinderspielplatz, verbunden mit Ruhemöglichkeiten für unsere weiteren Bürger, in Stufenform angelegt werden soll.

Mit dem Ausbau wird im Frühjahr 1975 begonnen, sobald die Mittel hierzu bereitstehen.

Unter PunktVerschiedenes gab der Ortsbürgermeister die letzte Verfügung der Kreisverwaltung bekannt, wonach unsere Müllkippe grundsätzlich geschlossen ist und nur zur Rekultivie­rung Mutterboden dort abgelagert werden darf.

In dieser Verfügung wird der Ortsbürgermeister nochmals mit allem Nachdruck angehalten die Müllkippe ständig geschlossen zu halten. Ausnahmen dürfen in keinem Falle mehr gemacht werden.

In diesem Zusammenhang lassen Sie mich nochmals darauf hinweisen, daß in Zukunft keinerlei Ablagerungen auf der ehe­maligen Müllkippe mehr vorgenommen werden dürfen, gez. Hümmerich, Ortsbürgermeister

Grober Unfug, der nicht geduldet werden darf !

In letzter Zeit ist wiederholt beobachtet worden, daß Jugend­liche verschiedentlich Kanalschächte aufdecken, die alsdann auf­gedeckt von ihnen verlassen werden.

Ich darf an dieser Stelle darauf hinweisen, daß das eine straf­bare Maßnahme ist, da die schlimmsten Unfälle hierdurch ge­schehen können.

Darüber hinaus sind die Einlaufschächte Eigentum der Gemein­de, an der kein Jugendlicher etwas verloren hat.

Sollte in Zukunft wiederum solch grober Unfug festgestellt wer­den, sehe ich mich gehalten, Strafanzeige zu erstatten, gez. Hümmerich, Ortsbgm.

Poststelle Eitelborn

Rentenzahltag: 30. Oktober 1974

Unser Kindergarten in Eitelborn

Allen Eitelbomer Bürgern ein herzliches Dankeschön, die durch ihre Spendenbereitschaft bei der Haussammlung dem Kinder­garten notwendige Anschaffungen ermöglicht haben.

Unser Dank gilt auch allen freiwilligen Sammlern.

Wir weisen darauf hin, daß in der Adventszeit ein Weihnachts­basar stattfindet, auf dem handwerkliche Arbeiten zum Ver­kauf und selbstgebackener Kuchen mit Kaffee als Erfrischung angeboten werden. Ein jeder, der über handwerkliches Geschick verfügt, ist herzlich eingeladen, sich am Weihnachtsbasar zu be­teiligen. Auskunft kann im Kindergarten eingeholt werden.

Vom Erlös des Basars wird der Kindergarten wiederum notwen­diges Spiel- und Arbeitsmaterial anschaffen.

Eingehende Spenden werden auf das Konto Nr. 31 - 000029 bei der Kreissparkasse Montabaur, Zweigstelle Eitelbom, einge­zahlt.

Der Elternausschuß des Kindergartens Eitelborn

Jungsozialisten Eitelborn/Neuhäusel

Im Rahmen eines Filmabends am 4.10. wurde unter den anwe­senden Jugendlichen eine Untersuchung über Freizeitwünsche durchgeführt. Wir geben nun wie angekündigt das Ergebnis be­kannt.

Ganz oben in der Gunst der Jugendlichen steht die Einrich­tung eines oder mehrerer Freizeiträume sowie Auftritte von