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Montabaur - 6

Hinweis!

Schluckimpfung gegen Kinderlähmung im Winter 1974/75 Donnerstag, den 7.11.1974 * 9 Uhr Die Impflokale verbleiben wie in den Vorjahren.

RUPPACH-GOLDHAUSEN

Hinweis!

Schluckimpfung gegen Kinderlähmung im Winter 1974/75 Donnerstag, den 7.11.1974 - 9.40 Uhr Die Impflokale verbleiben wie in den Vorjahren.

AUGST

Sperrmiillabfuhr

Die nächste Sperrmüllabfuhr in den Gemeinden Kadenbach und Simmem

erfolgt am Montag, dem 4.11.1974, und in den Gemeinden Eitelbom und Neuhäusel

am Mittwoch, dem 6.11.1974 in der bisher üblichen Form.

Es wird darauf hingewiesen, daß keinerlei Gewerbemüll abge­fahren wird und daß der Haussperrmüll entsprechend verpackt und verschnürt bereitstehen soJ.

Die Sperrmüllabfuhr beginnt morgens um 6 Uhr.

Hinweis! EITELBORN - NEUHÄUSEL

Schluckimpfung gegen Kinderlähmung im Winter 1974/75 Montag, den 11.11.1974 - 14 Uhr Die Impflokale verbleiben wie in den Vorjahren.

EITELBORN

Stand des Verfahrens zum Neubaugebiet "Auf der Hüll"

Aufgrund mehrfacher Anfragen erscheint es mir dringend gebo­ten, an dieser Stelle eine allgemeine aufklärende Stellungnah­me zum Stand des ProjektesAuf der Höll abzugeben.

Obwohl für uns völlig unverständlich, die Bezirksregierung un­serem Vorhaben zunächst aus landesplanerischen Gesichtspunk­ten nicht zugestimmt hatte, konnte sie, nachdem unsere Grün­de für eine Verwirklichung dargelegt wurden, ihre ursprünglich getroffene Entscheidung korrigieren.

Diese Entscheidungen haben leider wertvolle Zeit (mehr als 1 Jahr seit den ersten Verhandlungen) verstreichen lassen.

Seitens der Gemeindevertretung wurden nunmehr alle weiteren Entscheidungen getroffen, die Beschlußfassungen über den Be­bauungsplan und den Abschluß eines Erschließungsvertrages mit der Firma DEBAU, als Tochtergesellschaft der Firma Nordhaus KG in Dernbach.

Die Maßnahme hätte jetzt vorangetrieben werden können.

Zwar überraschend aber dennoch nicht ablehnend vernahm die Gemeinde Ende Juli 1974 daß die Firma DEBAU mit der Land­siedlung Rheinland-Pfalz dergestalt Verbindung aufgenommen hatte, als diese in den bestehenden Erschließungsvertrag zwischen ihr und der Gemeinde eintreten und auf eigene Kosten die Er­schließung durchführen wolle.

(Die Vorfinanzierungskosten belaufen sich nach den Vorausbe­rechnungen auf mehr als 3.000.000,00 DM.)

Für die Gemeinde Eitelbom war es nunmehr notwendig und nicht zuletzt aus finanziellen Gründen heraus beruhigend, aber erforderlich, mit der Landsiedlung den vorher mit DEBAU ver­einbarten Vertrag abzuschließen.

Leider mußten auch hierzu wiedemm mehrere Verhandlungen geführt werden, bevor der Rat seine Zustimmung zum neuen

Vertragspartner geben konnte.

Bei diesen Verhandlungen und Vertragsabschlüssen ergabj sich immer wieder unvorhergesehene Probleme, die es 1 sen galt, aber die alsdann zwangsläufig kürzere oder län Zeitverzögerungen zur Folge hatten.

Wir sind nunmehr endlich überein gekommen, daß , liac J der Erschließungsvertrag unterzeichnet ist, Herr Notar Drl Busch in Montabaur nach unserer gemeinsamen emeuic n kammenkunft am 29. Oktober 1974 den jeweiligen GruJ Stückseigentümern den Verkaufsvertrag vorlegt. 1

Ich darf vorwegnehmen, daß der ursprünglich ausgehandd Verkaufspreis auch nach wie vor noch Bestand hat, selbs« nachdem aufgrund Vorausberechnungen ein Kaufpreis fjj fertigen Baugrundstücke von mindestens 80 DM/qm ermit wurde.

Auch möglicherweise zu erwartende neue grundstücksrecN liehe Regelungen bleiben bei dieser Maßnahme unberücks! tigt. 1

Wenn alsdann, wie besprochen, alle Grundstücksverkäufer bis zu der im Vertrag angegebenen Frist ihre notarielle 3 Sicherung zum Verkauf gegeben haben, werden die AuszJ gen unverzüglich vorgenommen.

- Als vorläufiger Termin ist die II. Hälfte des Monats DJ ber 1974 in Augenschein genommen.

Die Verkäufer mögen Verständnis dafür haben, daß vor J gültiger Übereignung der Grundstücke auf die LandsiedlJ 100%ige Verkaufsbereitschaft garantiert sein muß,

Ich darf nochmals darauf verweisen, daß dies die Vorauss zung für die Verwirklichung des Gesamtvorhabens darstel

- Der weitere Verlauf der Arbeiten sieht so aus, daß 1 die Grundstücke während der Winterzeit zu Bauplätzen vermessen werden und im Frühjahr mit den Ausbauar­beiten sowohl im inneren als auch im äußeren Er­schließungsgebiet begonnen wird.

gez. Hümmerich, Ortsbürgermeister

Aus der Arbeit des Rates!

Zu einer erneuten Sitzung trafen sich die Mitglieder des 9 der Gemeinde Eitelborn am Freitag, dem 18. 10.1974 inn Sitzungssaal des Gemeindehauses.

Die Tagesordnung, die wiederum sehr umfangreich war,« dank der gewissenhaften Vorbereitungen aller Fraktionen] gig und reibungslos abgewickelt. I

Im Mittelpunkt der Beratungen standen sowohl die Vera« schiedung der Gemeindewaldwirtschaftspläne für 1975 all die vorgesehenen Investitionsmaßnahmen der Gemeinde 1 die Jahre 1975 bis 1978. I

Herr Oberförster Kern hatte sich freundlicherweise bereit! klärt, die Waldwirtschaftspläne zu erläutern und bestehe« Fragen hierzu zu beantworten. I

Aus den Plänen konnte entnommen werden, daß auchinj kommenden Jahre wiederum ein kleiner Uberschuß aus« Waldwirtschaft erwirtschaftet wird. Dies ist nicht zuletzt! Verdienst unseres Revierförsters, dem man immer wieder! samste Verwaltung seiner Mittel bescheinigen muß. I Erfreulich ist diese Feststellung, wenn man bedenkt, daßI rade die zu früheren Zeiten gemeindliche Haupteinnahratj quelleWald immer mehr zum Zuschußgebiet für die Gl den geworden ist. I

Der Inhalt dieser Planansätze spiegelt sich im Haushaltspl unserer Gemeinde für 1975 wieder, der nach seiner Veral düng zu jedermanns Einsichtnahme offenliegt. I

Einen breiten Diskussionsraum nahm die Aufstellung desl vestitionsplanes der Gemeinde für die Jahre 1975 bis 191 ein. I

Während allseits die Notwendigkeit zur Aufstellung eincsj chen Planes für mehrere Jahre eingesehen wurde, vermag! jedoch nicht schon jetzt bindend festzulegen, welche Mal