Montabaur - 4
Transportstelle Herschbach, Tel. 02626/5166 Transportstelle Höhr-Grenzhausen, Tel. 02624/7010
Notfalldienst Augst
19./20.10.1974
Dr. Barthol, Neuhäusel, Tel. 212
Notfalldienst Stahlhofen - Welschneudorf
20.10.1974
Dr. Wächter, Welschneudorf, Tel. 02608/331
Notrufe
Überfall/Verkehrsunfall, Tel. 110 Feuerwehr Montabaur, Tel. 5011/2041 Feuerwehr Nentershausen, Tel. 06485/261 und 849 Polizei, Tel. 5011/5012
Gend.Kommando Montabaur, Tel. 3050, 3061 Deutsches Rotes Kreuz und Krankentransport, Tel. 3777
Bereitschaftsdienst der Gemeindekrankenschwestern
VERBANDSGEMEINDE MONTABAUR UND WALLMEROD 19. und 20.10.1974
Schwester Ursula, Ruppach-Goldhausen, Tel. 02602/5986 Schwester Waltraud, Niederahr, Tel. 02602/2289
Aus den Gemeinden
Brandschutzwoche vom 14.10. bis 20.10.1974
Werte Mitbürger,
erstmals wird in der Zeit vom 14.10.1974 bis 20.10.1974 eine bundeseinheitliche Brandschutzwoche durchgeführt werden, die von den Feuerwehrorganisationen aller Ebenen im Einvernehmen mit den Innenministern und Senatoren der Bundesländer getragen wird.
Ziel dieser bundeseinheitlichen Brandschutzwoche ist es, den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz durch eine Woche verstärkter Aufklärungsarbeit, Ihnen, werte Mitbürger, ins Bewußtsein zu bringen. Dadurch sollen Schäden an Leben und Gesundheit, Hab und Gut auf das unvermeidbare herabgemindert und der Bevölkerung unserer Gemeinden durch eine entsprechende Selbstdarstellung e ; n größtes Maß von Vertrauen zu uns Feuerwehren vermittelt werden.
Im Vordergrund dieser Brandschutzwoche steht der vorbeugende Brandschutz, der genau so wichtig ist, wie die eigentliche Brandbekämpfung. Diese Woche wird sich jährlich wiederholen und jedesmal unter einem anderen Motto stehen.
Was lag daher am Anfang näher, als die Wechselbeziehung zwischen dem Schutzsuchenden (Bürger) und dem Schutzbietenden (Feuerwehr) herauszustellen. Deshalb steht die Brandschutzwoche 74 unter dem Motto
“Der Bürger und seine Feuerwehr”
Als vor 125 Jahren die ersten Feuerwehren in Deutschland gegründet wurden, war das Hauptziel , das Feuer zu bekämpfen, weil das Feuer in der damaligen Zeit die größte Gefahr für die Bürger der Städte und Gemeinden darstellte.
Die zunehmende Industriealisierung und Technisierung unserer Zeit brachte neben dem Feuer neue Gefahrenpunkte mit sich, die zu bekämpfen sich die Feuerwehr in allen Jahrzehnten seit ihrem Bestehen als Pflichtaufgabe stellte. Inzwischen ist die Feuerwehr zum “Mädchen für alles” geworden.
Die Feuerwehren unserer Verbandsgemeinde sind jederzeit bereit, durch aufklärende Gespräche die anstehenden und unklaren Fragen zu beantworten.
Es wird hiermit auf die Plakatwerbung, die seitens der Landesregierung durchgeführt wird, hingewiesen.
Die Feuerwehrfahrzeuge, die in der Verbandsgemeinde stationiert sind, wurden Ihnen, liebe Mitbürger, am Sonntag,, dem 13.10. 1974 durch die erfolgte Sternfahrt gezeigt.
Haben Sie im Brandfalle keinen falschen Stolz und wollen den Brand selbst löschen, rufen Sie lieber die in Ihrem Wohn ort stationierte Feuerwehr.
MONTABAUR
Nachruf!
Nach langer Krankheit verstarb am 12. Oktober 1974 im Al- tervon 79 Jahren
Herr Stadtobersekretär a.D.
Josef Burg
Herr Burg war zunächst seit 1913 beim Staat (Post und Wehr macht) angestellt, und wechselte im Jahre 1916 in den Dient der Stadt Montabaur über. Hier war er als Sachbearbeiter im Polizeiwesen tätig.
Bereits im Jahre 1947 mußte Herr Burg vorzeitig im Alter voi 51 Jahren wegen Krankheit in den Ruhestand treten.
Rat und Verwaltung danken dem Verstorbenen für die der Allgemeinheit geleisteten Dienste. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.
543 Montabaur, 14. Oktober 1974 gez. Mangels, Bürgermeister
Amtl. Bekanntmachung
Die nächste Altpapierabholung in der Stadt Montabaur undt Stadtteilen
Bladernheim, Eigendorf, Eschelbach, Ettersdorf, Horressen, Reckenthal, Wirzenborn erfolgt
am Dienstag, dem 29. Oktober 1974 in der bisher üblichen F orm.
Es wird gebeten, das Altpapier nicht schon am Abend vorhel sondern erst am Sammeltag ab 7 Uhr verpackt an der Straße] zur Abholung bereitzustellen.
Die Fahrzeuge sind wie folgt rot-weiß beschriftet: “nord-westdeutsche Papierrohstoff GmbH, Altpapier-Abholj dienst”.
Montabaur, den 11. Oktober 1974
Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur
Amtl. Bekanntmachung
Die nächste Sitzung des Stadtrates findet am Donnerstag, de] 24. Oktober 1974 um 16 Uhr im Sitzungssaal des Rathausesj statt.
Zuvor erfolgt die offizielle Einweihung des “Trimm-Dich-Pfj des” am Hallenbad sowie des Kinderspielplatzes im Stadtteil] Eigendorf durch den Stadtrat.
TAGESORDNUNG:
I. öffentliche Sitzung:
I. Beratung und Beschlußfassung über den Nachtrag zum Hai] ungs- und Kulturplan 1974 - 2. Genehmigung über- undaußej mäßiger Ausgaben - 3. Beratung und Beschlußfassung über dal gebnis des Anhörverfahrens der Träger öffentlicher Belange zl Bebauungsplan “Industriegebiet - Alter Galgen” - 4. Beratuni Beschlußfassung über die Fertigstellung und Widmung von Ei Schließungsanlagen - 5. Verschiedenes, Bekanntgaben, Anfo|
II. Nichtöffentliche Sitzung:
1. Beratung u. Beschlußfassung über Stundungsanträge von El
schließungskosten - 2. Auftragsvergabe - 3. Beratung und Bi fassung über die Aufnahme eines Darlehens zur Restlinanzi^ des Altenheimerweiterungsbaues - 4. Beratung über die Anlai Grillplatzes im "Stadtteil Eschelbach - 5. Übertragung, AnkauJ Tausch von Grundstücken für den Kindergartenneubau- gung von Grundstücken auf den Kreis zur Erweiterung des Pa] hofes der Staatl. Realschule - 7. Verschiedenes, Bekanntgaß c | fragen.
543 Montabaur, 15. Oktober 1974 gez. Mangels, Bürgerm®]

