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Montabaur - 2

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21 _ , Montag j_ 20. Mai 1974

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17. Mai 1974

Radaktion und Anzalganabtallung

Fr betonte besonders, daß die CDU-Fraktion für die Bewälti­gung der schwierigen Zukunftsaufgaben auf der Basis ihres Wahlprogramms und unter Zurückstellung der eindeutigen Mehrheitsverhältnisse unverzüglich an die Arbeit gehen wolle. Die CDU-Fraktion führe ihre Arbeiten im ständigen Kontakt mit dem Bürger durch.

Eter CDU-Fraktionssprecher stellte als besonders bedeutsame Projekte die Aufgaben des Hauptschulbaues und die Verwirk­lichung der Leitlinien aus der Nahbereichsuntersuchung heraus. Er wies jedoch gleichzeitig darauf hin, daß es bei den kommen­den Arbeiten sicherlich nicht geringe Schwierigkeiten geben wird, welche vor allem durch die geringe finanzielle Grundaus­stattung der verbandsangehörigen Gemeinden erwachsen wer­den. Alle Beratungen und Entscheidungen müßten vor diesem Hintergrund sehr sorgfältig vorgenommen werden. Überzogene Anforderungen aus den Gemeinden, die das vertretbare Maß übersteigen, müßten notfalls auch mit einemNein bedacht werden.

Abschließend teilte er mit, daß die CDU-Fraktion unter Zu­rückstellung der Mehrheitsverhältnisse den Sitz des 2. Beige­ordneten nicht beanspruchen wird, sondern einen Vorschlag der zweitstärksten Fraktion (SPD-Fraktion) erwartet, der seitens der CDU unterstützt würde.

SPD-Fraktionssprecher Emil Witte führte aus, daß vor ungefähr zwei Jahren im gleichen Raum die erste Verbandsgemeindever­tretung mit ihrer Arbeit als Vertretungsorgan der Bürger der Verbandsgemeinde Montabaur begonnen hat und viele Aufga­ben bereits wirksam angegangen worden seien. Er wiede r hole heute die seinerzeit abgegebene Erklärung, daß es seitens seiner Fraktion am guten Willen zu einer ersprießlichen Zusammenar­beit mit den anderen politischen Parteien im Rat nicht fehlen soll. Die Bereitschaft zu einer offenen und sachlichen Zusam­menarbeit beziehe er auch auf das Verhältnis zum Bürgermei­ster, die Beigeordneten und die Verbandsgemeindeverwaltung. Herr Witte hielt fest, daß, wie bisher im Rat Meinungsverschie­denheiten nicht persönlich ausgetragen werden sollten, sondern das Wohl der Bürger Leitmotiv für die zukünftige Arbeit sein müsse.

ln der Sitzung wurden folgende Ausschüsse gewählt:

I . Haupt- und Finanzausschuß

Frodermann Günter

(CDU)

Schneider Kurt

(CDU)

Noll Clemens

(CDU)

Wiek Gerhard

(CDU)

Beck Alois

(CDU)

Seul Wolfgang

(CDU)

Becker Josef

(CDU)

Witte Emil

(SPD)

Isbert Berthold

(SPD)

II. Rechnungsprüfungsausschuß

1. Spitzhorn Jakob (CDU)

2. Knopp Michael (CDU)

3. Heibel Benno (CDU)

4. Hoffmann Siegfried (CDU)

5. D\ Reusch Christoph (CDU)

6. Gerz Herbert (CDU)

7. Hannappel Bruno (CDU)

8. Witte Emil (SPD)

9. Schlemmer Hubert (SPD)

III. Ausschuß für Bauwesen und Raumordnung

1. Schmidt Hermann-J. (CDU)

2. Jäger Hermann (CDU)

3. Wahl Wilhelm (CDU)

4. Knopp Ernst (CDU)

5. Weidenfeiler Hermann (CDU)

6. Zimmer Robert (CDU)

7. Fetz Hermann (CDU)

8. Schmidt Bruno (SPD)

9. Glorius Hubert (SPD)

IV. Schul- und Sozialausschuß

1. Alexander Dorothee (CDU)

2. Schewior Kurt (CDU)

3. Herz Kurt (CDU)

4. Vogel Jürgen (CDU)

5. Parbel Hannelore (CDU)

6. Hoffmann Siegfried (CDU)

7. Zey Hubert (CDU)

8. Stühn Gerhard (SPD)

9. Rücker Ursula (SPD)

V. Sportausschuß

1. Perk Joachim (CDU)

2. Kurzenacker Heribert (CDU)

3. Gerz Herbert (CDU)

4. Steinebach Bernhard (CDU)

5. Steinebach Arthur (CDU)

6. Kram Albert (CDU)

7. Hoffmann Siegfried (CDU)

8. Isbert Berthold (SPD)

9. Wingender Gerhard (SPD)

VI. Ausschuß für Fremdenverkehr und Umweltschu&l

1. Becker Josef

(CDU)

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