Montabaur - 2
Nr. 6 versteigert werden.
Der Termin vom 26.2.1974 ist aufgehoben worden.
Der Vcrsteigerungsvermerk ist am 5. September 1973 in das Grundbuch eingetragen worden.
Als Eigentümer war damals der Schuhmacher Jacob Weisbrod in Heiligenroth eingetragen.
Ist ein Recht im Grundbuch nicht vermerkt oder wird ein Recht später als der Versteigerungsvermerk eingetragen, so muß der Berechtigte es spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anmelden. Er muß das Recht glaubhaft machen, wenn der Gläubiger oder der Antragsteller widerspricht. Andernfalls wird das Recht im geringsten Gebot nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt.
Es ist zweckmäßig, schon zwei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären.
Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks, des Erbbaurechts oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens zu erwirken, bevor das Gericht den Zuschlag erteilt. Geschieht dies nicht, so tritt für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes.
Montabaur, den 19.11.1973 Das Amtsgericht gez. Fischer, Rechtspfleger Ausgefertigt:
gez. Wetterauer, Justizbeamtin
als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle des Amtsgerichts
Nachruf
Für uns alle unerwartet verstarb am 27. Januar 1974 im Alter von 62 J ahren unser Mitarbeiter
Herr Walter Müller V erwaltungsangestellter
Der Verstorbene war seit dem 1. Februar 1971 bei der Stadtverwaltung Montabaur beschäftigt. Mit der Übernahme des Einwohnermeldeamtes war er vom staatl. Polizeiamt zur Kommunalverwaltung übergewechselt.
Mit unermüdlicher Schaffenskraft und persönlichem Einsatz hat er sich den vielfältigen Aufgaben des Ordnungsamtes nach Bildung der Verbandsgemeinde angenommen. Sein umfangreiches Fachwissen hat er bereitwillig an seine jüngeren Mitarbeiter weitergegeben. Bis zuletzt hat er sich trotz angegriffener Gesundheit in den Dienst zum Wohle der Allgemeinheit gestellt.
Die Verbandsgemeinde Montabaur dankt dem Verstorbenen.
Rat und Verwaltung werden ihm über das Grab hinaus in ehrendem Andenken verbunden bleiben.
Für die Verbandsgemeinde Montabaur
gez. Mangels, Verbandsbgm.
Für den Personalrat gez. Jentzsch Vorsitzender
Erweitertes Schwimmangebot im Hallenbad der Stadt Montabaur
Das Hallenbad der Stadt Montabaur ist ab 28. Januar 197(| wieder zu den üblichen Badezeiten geöffnet.
Außerdem ist nunmehr dienstags das Familienbaden bis 21.3o Uhr ausgedehnt.
Mittwochs ist von 2o bis 21.3o Uhr Frauenbaden.
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Abgabe verbilligter Butter an Empfänger bestimmter sozia| Hilfen
Gutscheinkarten werden an Personen ausgegeben, die imjJ 1974 eine der folgenden sozialen Hilfen empfangen:
1. Sozialhilfeempfänger (HLU, Diät, Pflegegeld)
2. Empfänger von Winter- und Weihnachtsbeihilfen 1973||
3. Empfänger sonstiger einmaliger Beihilfen und
4. Rentner und Minderbemittelte, Kinderreiche, die dendj ten Regelsatz nicht wesentlich überschreiten.
Dem Personenkreis zu Ziffer 1 bis 3 werden die Gutschein! Amts wegen zugesandt.
Der Personenkreis zu Ziffer 4 kann einen mündlichen Anli beim Sozialamt der Verbandsgemeindeverwaltung Montall unter Vorlage von Einkommens- und Ausgabenbelege stellj Ferner sind Familienstammbuch und Personalausweis von
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gen.
Nähere Auskünfte erteilt das Sozialamt der Verbandsgemtj deverwaltung Montabaur, Rathaus, Zimmer 16. Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Sozialamt
Anträge auf Gewährung von Gasölverbilligung für das Kal derjahr 1975
Die Verwaltung erinnert nochmals, daß die Frist zur Einti von Gasölverbilligungsanträgen für landwirtschaftlich Betriebe am 15. Februar 1974 abläuft.
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Die Landesbühne Rheinland-Pfalz r
zeigt am Mittwoch, dem 6. Februar 1974, 2o Uhr, in derj Aula der Joseph-Kehrein-Schule, Montabaur, das berührt!'. Theaterstück von Curt Götz “Der Lügner und die Nonne) dem vom Fernsehen her bekannten Schauspieler Gerd
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mann in der Doppelrolle des Charly und des Kardinals. Kartenvorverkauf: Rathaus Zimmer 17 Die Abendkasse ist ab 19 Uhr geöffnet.
Neue Verkaufsagentur eröffnet | und
Sommerreisen können schon jetzt gebucht werden! I s j ra . Die Deutsche Bundesbahn vertreten durch das Deutsche! ^ büro GmbH (DER) hat seit dem 2.1.1974 eine Verkaufsi|^ gu im Westerwald Reisebüro Montabaur, Kirchstr. 48.
Die Kunden der Deutschen Bundesbahn, die bisher im iKet wald Reisebüro den Erwerb von Flugkarten aller Flügges! £ e) schäften wie Lufthansa, Swissair, BEA, Pan Am usw. ihn und Hotelreservierungen, Reiseversicherungen, Autoven gen, allgemeinen Reiseauskünfte sowie die Buchung ihrer! reise sofort tätigen konnten, können nun auch ihre Platz T und Schlafwagenkarten für Einzel-, Gruppen- und Gesell reisen, Kauf von Fahrausweisen jeglicher Art der Deutsc! gj, desbahn im Binnen- sowie im internationalen Verkehr Wjj r sofort erhalten. Zu der nun vollständigen Funktionsfähif allen Reisesparten wurde das bisherige Team, bestehend
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nem Leiter, Gerhard Krohmann, den Angestellten Maria
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hofen (Oberelbert), Monika Wilhelmi (Horbach), Elke $ fer (Weidenhahn) und Christiane Kleindl (Montabaur) dijgß Frl. Manuela Mögelein aus Berlin erweitert. ‘Wie kommt der Spree in den Westerwald und wie verträgt sich der
Amtlidia Bekanntmachungen von den Kommunalverwaltungen. Verantwortlich für den Inhaiti Robert Degen.
Herausgeberi Druck und Vertagt Verlag + Druck Linus Wlttldi, Weltersburg. POSTANSCHRIFT! 5413 Bendorf, Postfach 1205, Telefon (02522) 4055/55.
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