Ausgabe 
21.12.1973
Seite
2851
 
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Montabaur- 19

Keine Bedenken!

Montabaur, den 5.11.1973

Landratsamt des Unterwesterwaldkreises Abt. 1 a Az.: o29-o2o Im Aufträge:

LS. gez. Wilhelmi

Montabaur, den 17. Dezember 1973

Verbandsgemeindeverwaltung

Montabaur

im Namen der Gemeinde Niederelbert Im Aufträge: gez. Piwowarsky

Abschied von Schwester Irmina

Zum Ende dieses Jahres wird Schwester Irmina die Leitung unseres Kindergartens in andere Hände legen. In mehr als 25 Jahren hat sie ihre ganze Arbeitskraft zum Wohl der Kin­der eingesetzt. Dafür spricht ihr die ganze Gemeinde ihren tiefempfundenen Dank aus.

Sie wünscht ihr für die Zukunft Glück und Zufriedenheit und eine weiterhin segensreiche Tätigkeit in ihrem Ordens­beruf.

Für die Pfarrgemeinde Für den Eltembeirat

gez. W. Langer, Pfarrer gez. K. Geiling, Vorsitzender

Für die Zivilgemeinde

gez. E. Hübinger, Bürgermeister

OBERELBERT Liebe Mitbürger!

Alle Jahre wieder, so beginnt ein bekanntes Weihnachtslied.

Und alle Jahre wieder ergießt sich über uns eine Flut von Weihnachts- und Neujahrs-Botschaften, -Grüßen und -Wünschen. Sie enthalten Rückblicke mit Dankesworten, Wünschen für Weihnachten und Neujahr und Ausblicke auf das nächste Jahr mit mancherlei hoffnungsvollen Worten.

Verantwortliche Politiker werden wieder zu Wort kommen und auf den Frieden in der Welt hinweisen. Hierzu besteht in diesem Jahre besondere Veranlassung, denn in der Geburts­stätte des Christentums wurde sehr hart gekämpft. Im An­schluß an diese kriegerischen Auseinandersetzungen wurde uns, den Unbeteiligten, die sehr heiß und viel diskutierte Öl­krise beschert.

Das Wünschen zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahr ist zu einem festen Bestandteil kommerziellen Verhaltens geworden. Aus den Schaufenstern lächelt uns der Weihnachts­mann an und das Christkind winkt mit einem Preisschild­chen auf uns herab. Die Straßen in den Städten erstrahlen im Lichterglanz und der Weihnachtsbaum hängt vom Elek- troschalter ab, weil Kerzen feuergefährlich sind. Abgesehen davon bedeutet das Anzünden Zeitverlust und Zeit haben wir nicht mehr.

Bekannte Schlagerstars werden ihre Lieder zur Bescherung singen und wenn der letzte Weihnachtsfeiertag vorbei ist, lächelt uns in den Schaufenstern schon wieder das neue Jahr an. Es wird knallen und krachen und jedem dem wir begegnen, wünschen wir , weil es nun mal so Brauch ist, ein gutes neues Jahr.

Ich meine, daß es an der Zeit ist, diese Vorgänge darzu­stellen und verbinde sie mit der Hoffnung, daß sie uns zu Reaktionen veranlassen. Weihnachten ist mehr - Frieden auf Erden ist mehr - wir sollten selbst etwas dafür tun. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein besinnliches Weihnachts­fest.

Zum Jahreswechsel

In wenigen Tagen wird die Uhr verkünden, daß das alte Jahr vergangen ist. Und diesen letzten Stunden des Jahres seien besinnliche Gedanken gewidmet. Wie mannigfaltig und

wie verschieden voneinander waren doch die Wünsche, die wir vor zwölf Monaten dem jungen Jahre, das da aus der Wiege stieg, mitgaben. Am Jahresende stellen wir fest, daß natürlich nicht alle Blütenträume gereift sind, weder bei der Gemeinde noch unsere persönlichen.

Indem ich mich bei unseren Mitbürgern, den Herren Beige­ordneten und den Ratsmitgliedem sowie bei allen Bedienste­ten für die bisherige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit recht herzlich bedanke, wünsche ich Ihnen allen ein glückliches und gesegnetes Neues Jahr.

gez. Oswald Weyand, Bürgermeister

SV Oberelbert e.V.

Der SV Oberelbert hält am 29.12.1973 seinen diesjährigen Familienabend. Hierzu sind alle Vereinsmitglieder mit ihren Angehörigen eingeladen. An diesem Abend wird Euch auch un­sere Turnabteilung einiges von ihrem Können zeigen. Da au­ßerdem der MGV Oberelbert sein Mitwirken zugesagt hat, hof­fen wir auf einen recht zahlreichen Besuch.

Pfarrgemeinderat Oberelbert

Der Weihnachtsbasar erbrachte DM 924,oo !

Der im Aufträge des Pfarrgemeinderates durchgeführte, von einigen Frauen unserer Gemeinde mit Fleiß und Geschick vor­bereitete Weihnachtsbasar hat einen über Erwarten großen Er­folg gehabt. Die in vielen Stunden gefertigten Handarbeiten und Basteleien fanden restlosen Absatz und werden sicherlich zu mancher Weihnachtsfreude auf dem Gabentisch beitragen. Gemeinsam mit den Spenden der Kinder beim diesjährigen Mar­tinszug in Höhe von DM 145,oo sind es über DM l.ooo,oo,die dem von der Kath. Kirchengemeinde getragenen Kindergarten Welschneudorf/Oberelbert zugute kommen.

Als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates danke ich sehr herz­lich für die vielen uneigennützigen Stunden, die von nur 12 Frauen, trotz ihrer reichlichen Tagesarbeit, aufgewendet wur­den, um diesen Basar überhaupt zu ermöglichen. Ich freue mich, daß die Initiatoren dieser Aktion, Frau Schwarz und Frau Rathke, durch diesen großen Erfolg nicht enttäuscht wur­den und bin sicher, daß sich auch die Skeptiker nicht weniger freuen, ging es doch um eine gute Sache.

gez. Sawade, Vors, des Pfarrgemeinderates

WELSCHNEUDORF Meine lieben Mitbürgerl

Zum Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen, daß das Licht und der Zauber dieses Festes, die Liebe und das Erlebnis der Zusammen gehörigkeit nicht nur die Weihnachtstage erhelle, sondern uns darüber neue Kraft und neue Zuversicht geben für unsere wei­tere Arbeit.

Zum bevorstehenden Jahreswechsel möchte ich mich bei allen Mitbürgern, den Ratsmitgliedem und Bediensteten der Gemein­de für die gute Zusammenarbeit im Jahre 1973 auf das herz­lichste bedanken. Wenn diese Zusammenarbeit von so vielen guten und uneigennützigen Kräften getragen wird, werden wir die auf uns zukommenden Aufgaben des Jahres 1974 zu denen ich Ihnen im einzelnen viel Glück und Segen wünsche, in Frie­den und Eintracht lösen.

gez. Stahlhofen, Bürgermeister

Goldene Hochzeit

Herzliche Glück- und Segenswünsche zur Goldenen Hochzeit Aim Samstag, dem 22.12.1973 feiern die Eheleute Josef Wilhel­mi und Frau Maria geb. Vetter das seltene Fest der Goldenen Hochzeit. Hierzu spreche ich Ihnen im Namen aller Mitbürger von Welschneudorf die herzlichsten Glück- und Segenswünsche aus.

Verehrtes Jubelpaar! Seit dem Tage, an dem Sie vor fünfzig Jahren vor den Altar getreten sind, hat sich in unserer großen