Ausgabe 
30.11.1973
Seite
2771
 
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Montabaur - 3

Er beantragte daher, auch im Namen von Bürgermeister Luss, daß die Verbandsgemeindeverwaltung Verbindung mit den Ei­gentümern der Gemeinde sowie den zuständigen Behörden zur Beseitigung dieser Landschaftsmißbildungen Verbindung auf­nimmt. Eine landschaftliche Verschönerung könne u.a. durch Aufforstung oder Bepflanzung des Geländes mit lebenden Hecken erreicht werden. Die Verwaltung soll die entsprechenden Anträge nach dem Landespflegegesetz stellen.

Als Sprecher des Bürgermeisterkreises der verbandsangehörigen Gemeinden stellte Bürgermeister Hübinger (Niederelbert) den Antrag, die Verwaltung möge überprüfen, ob nicht unter Be­achtung der Vorschriften des Abfallbeseitigungsgesetzes in den Gemeinden gemeinsame Kompost häufen anstelle vieler einzel­ner Komposthaufen errichtet werden können. Verbandsbürgermeister Mangels konnte auf die Initiative des Mitgliedes der Vertretung, Günter Fördermann (CDU-Fraktion) hin berichten, daß in Kürze mit einer Zuordnung der Augst-Ge­meinden zur Hauptstelle des Arbeitsamtes Montabaur zu rech­nen ist.

Verbandsbürgermeister Mangels teilte mit, daß die Planungs­unterlagen für den Bau der Hauptschule in Montabaur zur Zeit von der Verbandsgemeindeverwaltung für das Genehmigungsver­fahren vorbereitet werden.

Sprechtage für Versicherte der gesetzlichen Rentenversiche­rungen im Dezember 1973

Die Prüfungsbeauftragten der Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz, Zweigstelle Andernach und der Bundesver­sicherungsanstalt für Angestellte, Berlin, halten die nächsten Rentenberatungen im Landratsamt wie folgt ab:

1. Für die Arbeiter einschl. Handwerker Dienstag, 4. Dezember 1973 von 8. bis 12 Uhr

2. Für die Angestellten

Montag, lo. Dezember 1973 von 8.45 bis 13 Uhr Die Auskunftssuchenden werden gebeten, ihre Versicherungs­unterlagen mitzubringen.

An alle Kraftpostbenutzer

An den Sonntagen, an denenDas allgemeine Fahrverbot für Pkws besteht, wird auf der Kraftpostlinie Welschneudorf - Montabaur der Fahrplan wie folgt geändert. Die Fahrt 12.45 Uhr ab Welschneudorf, 12.5o ab Oberelbert und 12.55 Uhr ab Nie­derelbert nach Montabaur fällt weg. Dafür gilt ab sofort an den o.a. Sonntagen folgender Fahrplan:

Welschneudorf

ab 12.2o

an 17.44

Oberelbert

12.25

17.49

Hübingen

12.41

17.28

Gackenbach

12.45

17.23

Horbach

12.48

17.2o

Daubach

12.53

17.16

Stahlhofen

12.56

17.14

Untershausen

12.59

17.11

Holler

13.o2

17.o8

Niederelbert

13.o4

17.o6

Montabaur

an 13.1o

ab 16.55

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Denken Sie a

"Bitterer Honig" von Shelagh Delaney

DieOase Amateurtheater e.V.'bringt Elegie aus dem mensch­lichen Mülleimer

Am 24.11.1973 ging eine weitere Premiere über die Bretter der Oase. Shelagh Delaney heißt die junge englische Autorin, die dieses StückBitterer Honig verfaßt hat. Was sie, die frühere Straßenbahnschaffnerin, aufzeigt, soll Mitleid und Abscheu vor einer Lebenssphäre bewirken, in der von Moral im bürgerlichen Sinne nur noch zufällige Rudimente übriggeblieben sind. Trotz­dem ist dieses Stück in seinem überschatteten aber deutlichen Lebensmut von einer elementaren Heiterkeit durchsetzt, manch­mal sogar von einem Humor getragen, in dem sich optimistische gesunde Ansätze zeigen. Das Stück ist echt, Musik der Gosse, die aber stimmt. Es ist wohl nicht zuviel versprochen, wenn nach den vielen guten Aufführungen derOase damit gerechnet werden kann, daß die fünf Akteure ehrlich und klar das nacherleben, was im Werk grundgelegt ist.

Das WerkBitterer Honig wurde am 27. Mai 1958 am Theatre Royal in Stratford uraufgeführt. Im Westend Theater von Lon­don wurde es über Monate gespielt, das Werk einer Autorin, die erst eben 18 Jahre alt geworden war und einer Menschengruppe entstammte, die von vielen noch als Proletariat abgetan wurde. Die Oase ist der Überzeugung, daß dieses Schauspiel heute noch hochaktuell ist und bei aufgeschlossenen Zuschauern viel Anklang finden wird. Insgesamt sind neun Aufführungen im freien Verkauf angesetzt. Die Aufführtermine sind: 24. Nbv., 25. Nov., 2. Dez., 8. Dez., 9. Dez., 15. Dez., 16. Dez., 22. Dez. und 23. Dez. 1973, 2o Uhr. :

Kartenvorverkauf in den bekannten Vorverkaufsstellen und über Tel. o26o8/396.

Hinweis

Mit Einbruch der Winterzeit ergeben sich durch Schnee und Glatt­eis zwangsläufig größere Gefahren bei der Benutzung von Bürger­steig und Fahrbahn.

Es wird aus diesem Anlaß darauf hingewiesen, daß auf Grund der Ortssatzungen die Einwohner der verbandsangehörigen Gemein­den verpflichtet sind, die Schneeräumung auf der Bürgersteigflä­che vor ihrem Anwesen vorzunehmen. Bei Glatteis sind die Anlie­ger ebenfalls verpflichtet, abstumpfende Mittel zu streuen.

Es reicht nicht, wenn bei starkem Schneefall lediglich Auftau­salze ausgestreut werden ohne im Anschluß daran den weitaus gefährlichen Schneematsch zu entfernen. !

Bei Personenschäden in vergangenen Jahren hat sich herausge­stellt, daß die Haus- und Grundstücksbesitzer, soweit sie ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind, oft erhebliche fi­nanzielle Einbußen erlitten haben.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - als Ortspolizeibehörde -

Hinweis

Aus verschiedenen verbandsangehörigen Gemeinden wird der Ortspolizeibehörde gemeldet, daß Fahrzeughalter ihre Pkws und teilweise Lkws auf öffentlichen Verkehrsflächen reinigen. Dies ist in jedem Fall nach dem bestehenden Ortsrecht verboten. Das Reinigen oder Waschen von Kraftfahrzeugen darf nur an den da-

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Montag, den 3. Dezember 1973

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