Montabaur - 2 -
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Amtl. Bekanntmachungen
Der 2. Altpapiertag
in der Stadt Montabaur einschl. der Stadtteile
Horressen Eigendorf Eschelbach Wirzenborn Reckenthal
Bladernheim Ettersdorf
wird am 12. September 1973 durchgeführt.
Für die Gemeinden
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Boden Daubach Eitelbom Gackenbach Girod Görgeshau- sen Großholbach Heilberscheid Heiligenroth Holler Horbach Hübingen Kadenbach Nentershausen Neuhäusl Niederelbert Niedererbach Nombom Oberelbert Ruppach-Goldhausen Simmem Stahlhofen Untershausen Welschneudorf
ist der erste Altpapiertag am 17. September 1973.
Der Altpapiertag in Montabaur-Stadt war ein Erfolg. Es wurden etwa 15o cbm Altpapier gesammelt und damit der Mülldeponie entzogen.
Das Altpapier wird kostenlos abgeholt. Die Bevölkerung wird gebeten, an den Altpapiertagen Zeitungen, Zeitschriften und Telefonbücher, Lesemappen, alte Bücher und Hefte, Packpapier, Altakten, Kartons (flachgelegt oder mit Altpapier gefüllt) am Sammeltag ab 7.oo Uhr an der Straße zur Abholung bereitzustellen. (Nicht am Abend vorher, da verschiedentlich wilde Händler das Altpapier durchwühlten und die Stadt verunreinigten). Die abholberechtigten Fahrzeuge tragen einen orangefarbenen Anstrich. Es darf kein Müll (Flaschen, Plastik, Holz) in dem Altpapier enthalten sein.
Der Altpapiertag wird nur dann eine ständige Einrichtung werden können, wenn eine möglichst große Altpapiermenge den Einsatz an Fahrzeugen und Personal rechtfertigt. Helfen Sie deshalb alle mit, daß die Altpapiertage ein voller Erfolg werden!
Gewerbebetriebe o.ä., die eine regelmäßige, kurzfristige Abholung ihres Altpapiers außerhalb der Altpapiertage wünschen, setzen sich mit dem Abholdienst 5474 Brohl, Postfach 65, oder telefonisch mit o2633/714 in Verbindung. Auch diese Abholungen erfolgen kostenlos!
Wollen Sie fit bleiben? Dann...
nehmen Sie auch die Grippe-Schutzimpfung in Ihr Fitnessprogramm auf, denn
GRIPPE KANN LEBENSBEDROHEND SEIN!
Von der Ansteckungsgefahr sind alle betroffen. Jeder ist daher aufgerufen, sich durch eine Impfungauch in diesem Jahr vor der Grippe zu schützen und dadurch auch seine Umwelt vor Ansteckung zu bewahren.
Die Impfung wird in der bisher bewährten Weise wieder mit der Impfpistole durchgeführt, wobei gelegentlich auftretende kleinere Unpäßlichkeiten schnell vorübergehen.
Der Impfstoff ist nach den bis heute gewonnenen Erfahrungen verbessert und auf die Bekämpfung aller bisher bekannten Influenza-Viren (auch Stamm A-England) abgestellt.
Bei fieberhaften Erkrankungen und Empfindlichkeit gegen Hühnereiweiß soll die Impfung unterbleiben.
Impfgutscheine sind bei der Hauptverwaltung der Allgemeinen Ortskrankenkasse Montabaur, Tiergartenstr. 5, der Verwaltungsstelle Höhr-Grenzhausen, Bahnhofstr. 7 und im Impflokal zu erhalten.
Die Kosten betragen wie auch im vergangenen Jahr für Mitglieder unserer Kasse und deren Familienangehörige 1,- DM (Krankenscheinhefte vorlegen), für Privatpersonen und Versicherte anderer Kassen (Kostenbeteiligung dort beantragen) 5,- DM. Nehmen Sie an dieser allgemeinen Schutzimpfung teil, wobei
Sie unter den bekanntgegebenen Orten und Terminen wählen können und geben Sie auch Ihren Familienangehörigen und Kindern Gelegenheit, sich vor Grippe zu schützen.
SIE HABEN DANN VIEL FÜR DIE GESUNDHEIT IHRER FAMILIE GETAN !
Grippe-Schutzimpfung durch die AOK Montabaur
ÖFFENTLICHE IMPFTERMINE
12.9.1973
8.3o Uhr Ruppach-Goldhausen, Volksschule
13.9.1973
8.30 Uhr Simmem, Volksschule
14.9.1973
9.30 Uhr bis 1 l.oo Uhr Montabaur, Vertrauensärztliche Dienststelle
18.9.1973
16.45 Uhr Neuhäusel-Eitelbom, Volksschule 18.oo Uhr Niederelbert, Bürgermeisteramt
19.9.1973
17.oo Uhr Horressen, ehern. Bürgermeisteramt
20.9.1973
16.oo Uhr Heiligenroth, Alte Volksschule
16.45 Uhr Großholbach, Volksschule
17.30 Uhr Girod, Volksschule
25.9.1973
16.00 Uhr Welschneudorf, Volksschule
16.45 Uhr Horbach, Bürgermeisteramt
17.3o Uhr Stahlhofen, Volksschule
26.9.1973
14.00 Uhr - 15.3o Uhr Montabaur, Vertrauensärztliche Dienststelle
17.15 Uhr Nentershausen, Kath. Jugendheim
Die Verwaltung informiert
Bericht aus der Sitzung der Verbandsgemeindevertretung Montabaur
am 28. August 1973
Nach der Sommerpause fand am 28. August im Sitzungssaal des Landratsamtes eine Sitzung der Verbandsgemeindevertretung statt.
Zunächst gab der Leiter des gleichnamigen Planungsinstitutes Herr Dr. Scholz, in einem Vortrag einige Entwicklungshinwei se aus der Raumanalyse des Nahbereichs Montabaur. Seine Ausführungen beinhalteten das vorläufige Ergebnis der für die Verbandsgemeinde durchgeführten Nahbereichsuntersuchung. Im Kern seiner Ausführungen erklärte er, daß die verbandsangehörigen Gemeinden ihre großen Aufgaben der Zukunft nur im Zusammengehen mit benachbarten Gemeinden erfüllen könnten. Das Gutachten über die Nahbereichsuntersuchung wird hierzu konkrete Vorschläge unterbreiten. Die sich an den Vortrag anschließende Aussprache zeigte, daß der Nahbereichsuntersuchung seitens der Vertretung und der Bürgermeister der verbandsangehörigen Gemeinden eine große Bedeutung zugemessen wird.
Anschließend beschloß die Vertretung eine Änderung der Hauptsatzung der Verbandsgemeinde Montabaur. Die Änderung betrifft die Form der öffentlichen Bekanntmachungen i Gebiet der Verbandsgemeinde, die nunmehr einheitlich für alle Gemeinden im Amtsblatt erfolgen.
Unter Punkt 3 der Tagesordnung erfolgte die Beschlußfassun über Richtlinien über die Gewährung von Zuschüssen an Vereine und ähnliche Institutionen. Diese Richtlinien gestatten der Verwaltung in einem abgesteckten Rahmen die Gewäh-
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