Montabaur - 23
III. Für den Gesamtbetrag der Darlehen, die zur Bestreitung von Ausgaben des außerordentlichen Haushaltsplanes bestimmt sind, in Höhe von 124. ooo,-- DM.
Montabaur, den lo. August 1973
Landratsamt
des Unterwesterwaldkreises (US.)
Im Aufträge: gez. Ruff
planes geprüft werden, ob Daubach nicht doch an der Entwicklung in den Umlandgemeinden partizipieren kann. Soweit sich hierzu Ansätze ergeben, kann später die Funktion der Gemeinde mit E = Erholung ergänzt werden.
Die Realsteueraufbringungskraft je Einwohner betrug 197o DM 33,97 und lag damit weit unter dem Durchschnitt des Landkreises Unterwesterwald von DM 154,28.
Fußnote:
zu 1) Die Forstverwaltung schlägt zur Aufforstung die Feldflur westlich von Bitzegraben und Welschneudorfer Weg vor.
(Fortsetzung folgt!)
Volksschule Holler - Einladung zur Elternversammlung
Am Mittwoch, dem 29. August 1973, 2o. oo Uhr, wollen wir uns im Schulgebäude über aktuelle Fragen unserer Schule und des Unterrichts unterhalten. Der Elternbeirat soll neu gewählt werden.
Zunächst sind Klassenelternversammlungen; eine Schulelternversammlung wird sich anschließen.
Alle Eltern sind herzlich eingeladen.
gez. Hucke, Schulleiter
DAUBACH
Entwicklungsbedingungen der Gemeinde Daubach
1. Fortsetzung 4. Wirtschaft
UNTERSHAUSEN
Bericht
aus der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Untershausen vom 2. August 1973
Der Gemeinderat beauftragt die Kreisplanungsstelle in Montabaur, die zum Bebauungsplan "Im jungen Beul" von den Trägern öffentlicher Belange vorgebrachten Bedenken und Anregungen auszuräumen. Der Entwurf des Bebauungsplanes "Im jungen Beul" wird öffentlich ausgelegt.
Der Gemeinderat stimmt der Abgrenzung der Forstämter und Forstreviere gern, der Vorlage der Verbandsgemeindeverwaltung zu.
Die Landwirtschaft besitzt in der Gemeinde Daubach als_
Erwerbsquelle der Bevölkerung mit 9 Nebenerwerbsbetrieben (davon 2 auslaufend) nur noch untergeordnete Bedeu- STAHLHOFEN
t“ng. _ _ _
Die Gemeinde Daubach wurde in das Verzeichnis der von der Natur benachteiligten Gebiete aufgenommen, d. h., daß für diese Gebiete je nach Haushaltslage des Bundes und Landes die Förderung des landwirtschaftlichen.Sektors möglich ist.
Die landwirtschaftlich gut geeigneten Nutzflächen sollen im Flächennutzungsplan k amtlich gemacht werden.
Als Richtgröße für den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb wurden vom Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten für das Gemarkungs gebiet bei "reiner Landwirtschaft" 18 ha festgelegt (Mindestgröße im Hinblick auf die Auswirkungen der EG).
Inwieweit zur Verbesserung der Agrarstruktur im Gemeindegebiet Maßnahmen erforderlich sind, wird seitens der Gemeinde bei der Planaufstellung zu prüfen sein.
Von der Gemarkungsfläche entfallen 114 ha = 45,5 % auf Wald.
Landwirtschaftliche Grenzertragsböden sollten weitgehend einer forstlichen Nutzung zugeführt werden. Ein entsprechender Vorschlag hierzu wurde seitens der Forstverwaltung in der Übersichtskarte angegeben.
Nach der landesplanerischen Zielsetzung sind gewerbliche Arbeitsplätze künftig insbesondere in den zentralen Orten mit entsprechenden Standortvoraussetzungen bereitzustellen. Das nahegelegene Montabaur/Heiligenroth ist im Landesentwicklungsprogramm als gewerblicher Entwicklungsort benannt und verfügt über ausreichende gewerbliche Flächen in verkehrsgünstiger Lage. Eine Ausweisung gewerblicher Flächen für die Gemeinde Daubach entfällt
deshalb.
Frholungs- und Fremdenverkehr ist in der Gemeinde Daubach noch nicht vorhanden. Aufgrund der Lage im Naturpark Nassau und der Nähe des Hochwildschutzparkes in Gackenbach sollte bei der Aufstellung des Flächennutzungs-
Leichenhalle Stahlhofen
Nach zweijähriger Bauzeit (in Eigenleistung ) wurde die Leichenhalle der Gemeinden Stahlhofen und Daubach fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben.
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