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! Der Flächeninhalt des Montabaurer Markwaldes betrug nach Vermessungen des damaligen Oberförsters Nathan ■j io53o Morgen und 88 Ruten. Die Stadt Montabaur erhielt > i m it Horressen unter Aufgabe ihres Obermärkerrrechtes ,|i vorweg 2o5 Morgen und 52 Ruten Waldfläche. Nach Abzug von Wegen, Steinbrüchen usw. verblieben laut Rezeß noch lol49 MORGEN und 88 Ruten Waldfläche I; ohne Horressen zur Verteilung, die unter die sämtlichen [ 25 Markwälder nach der Kopfzahl ihrer Teilhaber ver- ; teilt wurden. Es waren 1844 Teilhaber vorhanden, j Auf jedes Märkerglied entfielen 5 Morgen und 47 Ruten ' Waldfläche.
1 Die zugeteilten Markwaldungen wurden nun Gemeinde- r eigentum (siehe nachfolgende Aufstellung).
! Aus Anlaß der erfolgten Teilung veranstaltete der Rat I der Stadt Montabaur eine Feier mit Festessen im Garten- haus des Stadtrats Herbst, in der u.a. der von der gesam- ■’ ten Märkerschaft beauftragte Stadtschultheis der Stadt ,! Montabaur in ehrfurchtsvoller Verbeugung den hochver- = ehrten Kommissarius der herzoglichen Landesregierung,
Herrn Geheimen Regierungsrat Schenk herzlich begrüßte und ihm den Dank von sämtlichen Schultheisen und De- ;i putierten aussprach.
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; Am 1. Mai 1819 erfolgte laut Niederschrift die Abgrenzung ; zwischen dem Stadt- und Horresser Gemeindewald, s Horressen erhielt seinen eigenen Wald .
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\ : Die Niederschrift trägt die Unterschriften der Schultheisen t und sämtlicher Vorsteher der Stadt Montabaur und der ’ \Gemeinde Horressen. Die erforderlichen Grenzsteine ■ i wurden in feierlicher Form gesetzt, wo von noch ein Stein ; jmit dem nassauischen Wappen nach der Stadt gekehrt,
; erhalten ist.
! 'Vom Stadtschultheisen der Stadt Montabaur wurde in einer ; Imit entblößtem Haupte gehaltenen Rede u.a. bemerkt,
I ' daß der erste Stein zur Scheidewand zwischen der Stadt Montabaur und der Gemeinde Horressen gesetzt und damit die Trennung der Walddistrikte erfolgt sei.
Die Bürger von Montabaur und Horressen haben seit ur- denklichen Zeiten in Frieden und Eintracht gelebt und alle Vorteile brüderlich genossen und alles Leid gemeinschaftlich getragen.
; Die bisherige Eintracht als Grenznachbarn soll fortgesetzt I |und auch auf die Nachkommen übertragen werden.
' Die beiderseitigen Vorstände gelobten dieses mit herz- j lichem Händedruck.
i Der herzogliche Schultheis von Horressen dankte nach j 'vollendeter Absteinung für die gute Gesinnung der Stadt i Montabaur gegen Horressen und versprach, die nunmehr : zu Horressen gehörenden Walddistrikte zu schützen und j zu pflegen und den Nachkommen nutzbar zu machen.
\ Die Gemeinde Horressen hat heute einen Waldbestand i von 96 ha.
i Die Holzbodenfläche der Stadt Montabaur nach dem ; Stande vom l.lo.54 beträgt 714, 411o ha.
; Die Gesamtverwaltungsfläche 748,4111 ha. Das Mehr i an Wald hat die Stadt durch Aufforstungen in den letzten i 3o Jahren erhalten. Sie hat unter Beweis gestellt, daß j : alles zur Erhaltung des großen Waldvermögens in jeder \ ! Hinsicht getan wurde.
i iAuf Grund des Teilungsrezesses erhielten:
'
: Tfd.Nr. Gemeinde Köpfe Morg. Ruten Flächenraum der
j Vergütung
i Morgen Ruten
1
N iederelbert
95
519
65
-
-
2
Montabaur mit Horressen 526
2877
22
3
Eigendorf
73
399
31
-
-
4
Dernbach
137
749
39
-
-
5
Wirges
133
727
51
-
-
6
Siershahn
79
432
13
-
-
7
Ebernhahn
54
295
38
-
-
8
Heiligenroth
89
486
83
8
-
9
Moschheim
49
268
3
6
-
lo
Eschelbach
51
278
97
15
-
11
Bannberscheid
27
147
69
4
-
12
Otzingen
52
284
44
13
-
13
Boden
44
24o
68
5
-
14
Staudt
35
191
45
-
-
15
Bladernh.
12
65
64
-
8 o
16
Untersh.
22
12 o
34
1
4o
17
Stahlhofen
37
2 o 2
39
-
-
18
Reckenth.
19
lo3
93
-
-
19
Oberelbert
5o
273
5o
-
-
2 o
Daubach
33
18o
51
-
-
21
Ettersdorf
15
82
5
-
-
22
Holler
93
5o8
71
3
-
23
Welschneu- dorf
56
3o6
32
2
24
Wirzenb.
19
lo3
93
5
-
25
Leuterod
44
24o
68
-
-
1844
I 0086
68
63
2 o
63
2 o
1844 lol49 88
Gottesdienstordnung Horressen
2. Fastensonntag, 27.2. - 5.3.1972
DONNERSTAG 7.oo Uhr 16.15 Uhr
17.30 Uhr
19.30 Uhr
FREITAG 19.3o Uhr
SAMSTAG l9.oo Uhr
SONNTAG 8 .3o Uhr
SAMSTAG
19.oo Uhr
Sonntagsmesse
SONNTAG
8 .3o Uhr
Amt für Johann Trumm.
14.3o Uhr
W ahlbekanntmachung
Altentag im Gasthaus Pohlmann
MONTAG
8 .oo Uhr
Schulmesse (7. Schuljahr)
DIENSTAG
16.15 Uhr
Kommunionstunde
19.3o Uhr
Abendmesse: Amt für verst.Josef Hübin-
MITTWOCH 8 .oo Uhr
ger
Amt für Ehel. Johann Bach II und Bar-
2o.oo Uhr
bara geb. Höber
In Eigendorf im Schankraum:
Vortrag mit Diskussion: Pfarrer Staudt, Limburg: Religion, Was habe ich davon?
Hl. Messe für Jakob Hannappel
Kommunionstunde
Beichtgelegenheit
Rosenkranz i.d. Anliegen der Kirche
Herz-Jesu-Amt für Gefallene, Vermißte und Verstorbene^ nach Meinung der Spender zur Kollekte.
Sonntagsmesse
Amt für Kath. Glasner und verst.Sohn
PFARRGEMEINDERATSWAHL
Wahllokal für die Pfarrgemeinderatswahl im Jugendheim Samstag, 4.3.72 nach der Vorabendmesse von 2o.oo bis 2l.oo Uhr , Sonntag, 5.3.72 nach der Sonntagsmesse von 9.3o bis 11.3o Uhr.
Wahllokal für die Wahl des Jugendsprechers im PGR: im Clubraum in der alten Schule. Samstag, 4.3.72 nach d.Vorabendmesse von 2o.oo bis 21.oo Uhr. Sonntag, 5.3. 72 nach der Sonntagsmesse von 9.3o bis 11.3o Uhr.
Verkehr^-u. Verschönerungsverein 1963
Am lo. März 1972, 2o.l5 Uhr, findet in der Gaststätte Klein in Horressen die fällige Generalversammlung statt.
Es muß ein neuer Vorstand gewählt werden, bzw. der alte Vorstand wird in seinem Amt bestätigt.
Alle Mitglieder, Freunde und Gönner unseres Vereines sind mit ihren Familienangehörigen recht herzlich eingeladen.

