Ausgabe 
24.12.1971
Seite
1398
 
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Zi Eröffnung der Jubiläumsschau stellen sich die Mitglieder des BZV Falke Montabaur dem Fotografen.

Die Sieger der Lüfte werden einer kri tischen Beurteilung unterzogen. (Siehe Bericht auf der Innenseite. )

SEHENSWÜRDIGKEITEN UND

Bild 1

Der STUNDENSTEIN bei Montabaur

DENKMÄLER DES KREISGEBIETS

Bild 2

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1789 ließ Clemens Wenzelslaus, Kur­fürst von Trier, in seinem Bezirk auf der ca. 100 Kilometer langen Postkut­schenroute Koblenz - Frankfurt zwischer Koblenz und Camberg 12 Stundensteine im Abstand von je 5 Kilometern'errich- ten*von denen heute noch 8 erhalten sind Einige wurden wegen veränderter Stras- senführung versetzt, so auch der Stun­denstein bei Montabaur, der gegenüber dem Spießweiher an der alten B 49 bei km 21,8 stand.

Heute steht eine Nachbildung dieses Stun densteines an der neuen B 49 hinter Mon tabaur, ca. 200 m vor der Abfahrt Hor­ressen. (Bild 1)

Das CT unter dem Kurhut ist das Mono­gramm des "Churfürstentums Trier."

Die Aufschriften "IV Stunden von Cob- lenz" und "XVII Stunden von Frankfurt"

(im Original Franckfurt) weisen die Fahr­oder Gehzeit zu den betreffenden Orten aus .( Bild 2 )

Die Entfernung war damals nicht in Kilo­metern, sondern in Stunden ausgedrückt, wobei je Stunde 5 km angenommen wur­den. Die Reisezeit der Gesamtstrecke war auf 21 Stunden angesetzt.

Fotos und Text: Guido Feig